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Freitag, 24. November 2017
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Lesungen

Das Lied vom Tun und Lassen | Lesung mit Jan Böttcher
Foto: Tim Kölln
 
Das Lied vom Tun und Lassen | Lesung mit Jan Böttcher
»Dies ist ein leises Buch, so dass es vom allgemeinen Getöse um verwertbare Themen und zeitgeschichtliche Verwurstung allzu leicht übertönt werden kann. Dabei wirkt es umso länger und nachhaltiger.« Helmut Böttiger, DIE ZEIT

Ferienzeit und flirrende Hitze. Auch nach einem halben Jahr ist die Abiturientin Clarissa noch nicht über den Selbstmord ihrer Mitschülerin hinweg und flüchtet sich in eine virtuelle Blog-Welt. Der alternde Musiklehrer Immanuel Mauss, der seinen Schülern nicht nur Wissen vermitteln will, sondern sie im Unterricht zu eigenen Kompositionen anregt, findet Trost und Sinnhaftigkeit in der engen Bindung an seine Schüler. Währenddessen verliebt sich der Schulgutachter Johannes Engler, der die Schule nach dem Selbstmord des Mädchens inspiziert, in die viel zu junge Schülerin Clarissa. Drei Generationen, drei Wahrheiten und drei unterschiedliche Perspektiven auf eine gemeinsame Gegenwart. Böttchers Roman lebt von dieser Vielstimmigkeit, die er im Lied vom Tun und Lassen erklingen lässt und das auf melancholische und zugleich klare Weise von Freundschaft, Verlust und Neubeginn erzählt. Zum Roman hat der Autor eine Reihe von Songs komponiert und getextet, die seiner Website www.janboettcher.com zu entnehmen sind und auch die Lesung am 7. März begleiten werden.

Jan Böttcher, geboren 1973 in Lüneburg, hat sich als Autor und Singer-Songwriter bereits seit Jahren einen Namen gemacht. Nach vier Alben mit seiner Band Herr Nilsson erschien 2003 sein Debüt Lina oder: Das kalte Moor, gefolgt vom vielbeachteten Roman Nachglühen. Das Lied vom Tun und Lassen (2011) ist sein dritter Roman.

Mi, 07.03. | 20:00
Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40
Eintritt: 6/4 €
 
 

Freiburger Andruck: Uwe Pörksen liest aus „Riß durchs Festland“
Uwe Pörksen / Quelle: Boyens Verlag
 
Freiburger Andruck: Uwe Pörksen liest aus „Riß durchs Festland“
Bettina Schulte von der Badischen Zeitung moderiert

Aus seinem neuen Buch „Riß durchs Festland“ liest Uwe
Pörksen im Rahmen der Reihe „Freiburger Andruck“. Bettina
Schulte, Redakteurin der Badischen Zeitung, moderiert die
Veranstaltung am Aschermittwoch, 22. Februar, um 20 Uhr
im Winterer-Foyer des Theater Freiburg.
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Lesung: Hanns-Josef Ortheil "Liebesnähe"
15.Februar 12 / 20.00 Uhr
Buchhandlung Rombach Freiburg
Eintritt: Euro 8,-- / 6,-- ermäßigt

Ein Mann und eine Frau treffen in einem Hotel im Alpenvorland ein. Sie bemerken einander und tauschen von da an geheime Zeichen aus. Ohne dass sie auch nur ein einziges Wort miteinander wechseln, verwickeln sie sich in das Mysterium einer ungewöhnlichen Liebe. Im Hintergrund zieht die Besitzerin der Hotelbuchhandlung als geheime Mittlerin ihre eigenen Fäden: Sie „füttert“ die beiden Liebenden mit Büchern, die eine ganz eigene, magische Wirkung entfalten und aus dem Liebesspiel ein kaum noch durchschaubares Labyrinth aus Erlebtem, Geträumtem und Gelesenem machen.

Hanns-Josef Ortheil ist Schriftsteller, Pianist sowie Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. „Liebesnähe“ ist nach „Die große Liebe“ und „Das Verlangen nach Liebe“ der dritte Band einer Trilogie von Romanen, in denen es um das Geheimnis der Liebesverständigung geht.

Luchterhand, 400 Seiten, € 21,99
978-3-630-87303-9
 
 

 
zwischen/miete. Junge Literatur in WGs.
„einer, der sein ganzes leben lang seine judokünste verschwiegen hatte, um diese eines tages unerwartet als freundschaftsdienst präsentieren zu können, verstarb gestern, an einem sonntagvormittag, friedlich in seinem bett.“ val.t.dorfstaetter, latens.Zeitschrift

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.
Am 3. Februar lesen eine Autorin und zwei Autoren der Freiburger Literaturzeitschrift LATENS aus ihren Texten. LATENS erscheint in unregelmäßigen Abständen als DIN A3 Seite beidseitig mit Kurzprosa, Lyrik und Bildern gefüllt, gefaltet, gerissen, kopiert und verteilt - und für die ferner Interessierten im Netz mit einer Anleitung zum Selbstausdrucken und Selbstfalten versehen: latens.blogspot.com. Konzeptuell verortet sich LATENS zwischen intellektueller Auseinandersetzung und literarischem Partisanentum im praktischen Hosentaschenheftformat.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und des Studentenwerks Freiburg.
Fr 03.02.12 | 20 Uhr
Erwinstr. 38, Eckhaus zur Hildastraße
Eintritt: 3 € inkl. Bier und Brötchen
Einlass ab 19.30 Uhr
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BLUMENBERG | Sibylle Lewitscharoff liest!
Bild: Susanne Schleyer / Suhrkamp Verlag
 
BLUMENBERG | Sibylle Lewitscharoff liest!
Groß, gelb, gelassen: mit bedrückender Selbstverständlichkeit liegt eines Nachts ein Löwe im Arbeitszimmer des angesehenen Philosophen Blumenberg. Der gerät, mit einiger Mühe, nicht aus der Fassung, auch nicht, als der Löwe am nächsten Tag in seiner Vorlesung den Mittelgang herabtrottet. Die Bänke sind voll besetzt, aber keiner der Zuhörer scheint ihn zu sehen. Ein dummer Studentenwitz? Oder nicht doch viel eher eine Auszeichnung von höchster Stelle für den letzten Philosophen, der diesen Löwen zu würdigen versteht?

BLUMENBERG ist nur nebenbei eine Hommage an einen großen Philosophen, vor allem ist es ein Roman voll lewitscharoffschem Sprachwitz, ein Roman über einen sympathischen Weltbenenner, dem das Unbenennbare in Gestalt eines umgänglichen Löwen begegnet. Die Moderation der Lesung übernimmt der Freiburger Schriftsteller Karl-Heinz Ott.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und der Buchhandlung jos fritz.

Freitag, 27.01. | 20 Uhr
Kinosaal | Alter Wiehrebahnhof | Eintritt: 8/6 €
Kartenreservierungen unter: info@literaturbuero-freiburg.de
 
 

 
Literatur-Kaffee: Mascha Kaléko
„Sie kommt aus der Welt von Eugen Roth, sie ist eine Tochter Christian Morgensterns, eine Schwester von Joachim Ringelnatz. Vor allem aber hat sie viel von Kurt Tucholsky und Erich Kästner gelernt.“ (Marcel Reich-Ranicki)
Mascha Kaléko feierte um 1930 in Berlin Triumphe. Nach 1933 teilte sie das Schicksal der literarischen Avantgarde: Ihre Bücher wurden verboten. 1938 verließ sie mit Mann und Kind Deutschland und emigrierte nach New York. In ihren „Versen für Zeitgenossen“ spricht sie von den Erfahrungen der Emigration, von den existentiellen Sorgen und der Sehnsucht nach der verlorenen Heimat. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Israel. Vereinsamt und nahezu vergessen starb sie 1975 in Zürich.
Es liegt sicher auch an der „Grammatik“ ihres Lebens, dass die Gedichte Mascha Kalékos jeden Liebenden, jeden Reisenden, jeden Einsamen so unmittelbar erreichen. Aus ihren Versen klingt das, was Thomas Mann „eine gewisse aufgeräumte Melancholie“ nannte.

Vorgetragen werden Gedichte, Briefe, persönliche Erinnerungen und vieles mehr.

Es lesen: Doris Wolters und Holger Heddendorp

15.1.2012, 16.00 Uhr im Wallgrabentheater Freiburg
 
 

Theater im Marienbad Freiburg: Leseung mit Peter Urban und zwei Theaterpremieren
"ZWISCHENFÄLLE" Szenen von Daniil Charms / Bild: Theater
 
Theater im Marienbad Freiburg: Leseung mit Peter Urban und zwei Theaterpremieren
Zu Beginn dieses Jahres laden wir sie gleich zu zwei neuen Stücken ein:

Schräg ist wie Daniil Charms, der Autor unseres neuen Stückes, Alltäglichkeiten beschreibt, Menschen und Worte treffen aufeinander, werden aufgefangen und rutschen ab in andere Wirklichkeiten, Wirklichkeiten die zu Bewegungen drängen, die in einer Drehung, in einer Schlaufe, einem Knoten einen Luftzug wahrnehmen, der eine Lücke öffnet zu neuem Raum. Lassen Sie sich überraschen von „ZWISCHENFÄLLE“ am 20. Januar um 20h ist Premiere und wir freuen uns auf ihr Erstaunen.

Auf Überraschungen ein wenig vorbereitet zu sein, erhöht manchmal die Vorfreude, auch deshalb haben wir am Freitag, den 13.Januar um 20:00h Peter Urban eingeladen. Der vielfach ausgezeichnete Übersetzer russischer Literatur ist vor allem bekannt durch seine Cechowübersetzungen, aber seit 1967 sammelt und übersetzt er Charms, dessen Texte er für den deutschen Sprachraum erschlossen hat. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn gewinnen konnten, das Tor zur Charm’schen Welt zu öffnen, er wird Texte von Charms lesen und in seine Zeit einführen.

Ein 13jähriger Junge auf einem Pflaumenbaum mutet noch nicht absurd an. Aber die Normalität gerät ins Wanken, bleibt er dort oben sitzen und behauptet, dass nichts im Leben wichtig ist, dass es also auch keinen Sinn mache, irgendetwas zu tun, man also auch auf einem Baum sitzen könne. In der zweiten Premiere am 4. Februar, in „NICHTS was im Leben wichtig ist“ nach dem viel beachteten Jugendroman von Janne Teller, erinnern sich erwachsen gewordene junge Menschen an die Zeit als Pierre Anton auf dem Baum saß und sie ihm beweisen wollten, dass das Leben einen Sinn macht, wie sie gesucht und sich verausgabt haben, gewonnen und verloren haben und schließlich den Weg weitergegangen sind. Hier geraten Jugendliche in ihrem Drang nach Absolutheit in eine Schräglage, die ins Totalitäre abrutscht. Ein Lebenssinn, der das Leben kostet, entbehrt jeder Sinnhaftigkeit, aber es macht durchaus Sinn, sich ab und an damit auseinanderzusetzen, was Leben ausmacht.

Spielplan auf der Homepage des Theaters
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Karlsruhe: "Tod im Albtal" im Bürgerzentrum Mühlburg
Lesung der Stadtteilbibliothek Mühlburg mit Autorin Klingler und Gitarrist Schäfer

Eva Klingler kommt ins Bürgerzentrum Mühlburg: Für Donnerstag, 19. Januar, 19 Uhr, hat die Stadtteilbibliothek Mühlburg die Autorin badischer Krimis zusammen mit dem Gitarristen Volker Schäfer in das Bürgerzentrum, Hardtstraße 37a (Bau 2), eingeladen.

Die seit Jahren in Karlsruhe lebende Klingler und der Ettlinger Musiker Schäfer präsentieren mit Spannung und Gitarrenklängen den neuen Krimi "Tod im Albtal". Im Mittelpunkt steht die nicht ungefährliche Suche nach dem Mörder einer Politikergattin, der eindeutig aus den gehobenen gesellschaftlichen Kreisen kommen muss. Der Eintritt zur Krimilesung mit Wiedererkennungseffekt ist frei.
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