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Lesungen

 
Lesung: "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin" von Matthias Willenbacher
Freiburg, 12. September, 19:00 Uhr, Café Vélo

Die Energiewende erscheint kaum im Wahlkampf findet die Solar-Bürger-Genossenschaft. Auch Matthias Willenbacher, Mitbegründer der JuWi AG und Autor des Buches "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin" sieht das so und plant eine ungewöhnliche Aktion:
An mindestens 100 Orten in Deutschland werden Energiegenossenschaften am 12.9. Lesungen aus dem Buch veranstalten bei der eine Live-Schaltung zu Matthias Willenbacher für eine Fragerunde geschaltet wird.
Auch die Solar-Bürger-Genossenschaft nimmt gemeinsam mit fesa e.V. und ECOtrinova e.V. an dem Event teil.
Lesende ist Diana Sträuber, Geschäftsführerin des fesa e.V.
Am Donnerstag, den 12. September können im Café Velo nach der Lesung über Konzepte zur Energiewende diskutiert werden und mann kann sich über die Aktivitäten von Solar-Bürger-Genossenschaft, fesa e.V. und ECOtrinova e.V. informieren.

Das Buch "Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin" haben wir schon unter Punkt 15 im prolixletter Nr. 421 vorgestellt sowie online auf unserer Literaturseite
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4 Montage im Herbst: Der KRIMI ist POLITISCH (1)
 
4 Montage im Herbst: Der KRIMI ist POLITISCH (1)
Krimis als Fenster zur Welt - Kriminalliteratur kann Gesellschaftsbarometer und Brücke zu fremden Kulturen sein: das Beispiel Südafrika

Lesung / Gespräch
26.08.2013 | 20:00 Uhr bis 22:30 Uhr
Buchladen in der Osterstraße, Hamburg
Mit Charlotte Otter, Schriftstellerin, und Else Laudan, Verlegerin

Hochpolitische Krimis haben gerade eine Blütezeit. Wie kommt es dazu und was bedeutet es – für Autorinnen und Autoren, für Verlage, Buchhandlungen, Medien, für welches Publikum? Ariadne, die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg sowie der Buchladen Osterstraße lancieren in Hamburg eine Reihe von vier Veranstaltungen zum Thema DER KRIMI IST POLITISCH.
Die aktuelle Blüte des sozialkritischen Kriminalromans, des Roman noir, des scharfen Gesellschaftsromans mit Thriller oder Whodunnit-Aspekten stellt Weichen für neue Publikationsprojekte, für das, was Autor_innen wagen und umsetzen können. Sie hat zudem große Bedeutung für die Zusammensetzung der Zielgruppe: Wer liest warum was für Kriminalromane und mit welcher Erwartung? Das Ariadne Krimiprogramm setzt seit 25 Jahren auf Kriminalromane als politisches Kulturprojekt, so dass sich die gegenwärtige
Entwicklung in wechselnde Erfahrungslandschaften einreiht.
Gemeinsam mit engagierten Autor_innen und interessierten Lesenden wollen wir öffentlich ausloten und diskutieren, was die »Konjunktur« des Politischen für Krimis als Kulturprojekt bedeutet, für politisch motivierte Autor_innen, für die interessierte Leserschaft, für Kritiker_innen, für den Buchhandel und für die Kriminalliteratur an sich.

Krimis als Fenster zur Welt
Kriminalliteratur kann Gesellschaftsbarometer und Brücke zu fremden Kulturen sein: das Beispiel Südafrika

Else Laudan referiert einführend zur Entwicklung und Lage des Genres, zu Erfahrungen aus dem Ariadne-Programm, zur Idee einer Politik des Kulturellen (Gramsci) mit Krimis, zum kriminalliterarischen Blick über den Tellerrand (Stichworte Welthaltigkeit, Extremistan). Das Beispiel Südafrika: Deon Meyer, Mike Nichols und Roger Smith haben dem deutschsprachigen Publikum das Post-Apartheids-Südafrika der harten Jungs nahegebracht – vielschichtig und intelligent, aber doch irgendwie immer als Macho-Abenteuer. Der Deutsche Bernhard Naumann wagt sich an eine namibische schwarze Ermittlerin. Malla Nunn mit ihren Detectives Emmanuel Cooper und Shabalala liefert eindringlich die historische Dimension der Rassentrennungsgesellschaft.

Bei Ariadne erschien im Juli 2013 Charlotte Otters Krimi-Debüt Balthasars Vermächtnis, das in der bisher bekannten Südafrikakrimi-Palette weitere Leerstellen füllt. Charlotte Otter liest aus Balthasars Vermächtnis (geschrieben auf Englisch, aber die Autorin lebt seit vielen Jahren in Deutschland und kennt beide Kulturen genau).
In einer offenen Diskussion könnte es um diverse Themen gehen: die südafrikanische Gesellschaft, Leser/innen-Erwartungen an politische Krimis, warum Hardboiled und Noir gerade jetzt so beliebt sind, geografi sche und politische Horizonterweiterung als Aufgabe von Unterhaltungsliteratur, Gender und soziale Themen u. v. m.
 
 

 
Freiburg: StadtLesen
Vom 25. bis 28. Juli 2013 macht das international
erfolgreiche Literaturfestival in Freiburg Station

„Wohnzimmer“ auf dem Kartoffelmarkt mit Bücherturm,
Sitzsäcken und Schmökern bis zum Sonnenuntergang

Am 25. Juli liest Oliver Bottini aus „Der kalte Traum“, am 27. Juli
liest und spielt Anne Grießer aus „Die Bademagd

Lesen heißt Genießen. Diesen eher privaten Vorgang mitten in den
öffentlichen Raum gestellt zu haben – das ist das Verdienst von
„StadtLesen“. Seit 2009 widmet sich dieses Literaturfestival
allsommerlich laut Eigenbeschreibung „der Leseförderung durch die
Verbreitung von Lesegenuss bei freiem Eintritt“.

Aus der ursprünglich auf Österreich beschränkten Veranstaltung ist
inzwischen ein Event erwachsen, das zwischen Mai und Oktober in
über 20 deutschsprachigen Städten Halt macht. In Bern oder Bozen,
Berlin oder Bregenz wird jeweils für vier Tage auf einem Stadtplatz
ein „Wohnzimmer“ mit Lesemöbeln und einer Sammlung von 3000
bis 5000 Büchern aus unterschiedlichsten Genres aufgebaut.

Von Donnerstag, 25. bis Sonntag, 28. Juli, macht StadtLesen nun
erstmals auch in Freiburg Station. Um auch „Couch potatoes“
anzulocken, wird hier der Kartoffelmarkt zurechtgemacht. Dann
dürfen sich Stadtleserinnen und -leser ein Buch am Bücherturm
aussuchen, einen Sitzsack schnappen und von neun Uhr morgens
bis zum Sonnenuntergang nach Herzenslust schmökern. Das
Lesewohnzimmer im Freien ist für alle offen. Zwischendurch gibt es
zusätzliche Leseaktionen für Kinder und Erwachsene.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 25. Juli, um 19 Uhr mit
einem „Bibliophilen Highlight“: Dabei liest Oliver Bottini aus seinem
mit dem Deutschen Krimipreis 2013 ausgezeichneten Roman „Der
kalte Traum“.

Der Freitag, 26. Juli, wird zum Integrationslesetag. Er beginnt um 10
Uhr mit einer Lesung von Sigrun Fritsch (Angell).
Um 14.30 Uhr liest Reginald Anthony (Carl-Schurz-Haus) auf
englisch aus „The Alchemist“ von Paulo Coelho.
Um 16 Uhr liest Furkan Güngör (Akadem. Plattform) Geschichten
von Nasreddin Hodscha auf türkisch, mit deutscher Übersetzung.
Um 17.30 Uhr folgt eine Lesung moderner iranischer Gedichte mit
Feri Tabrisi, Gemma Wagner (Gesang) und Esther Grüninger (Daf).
Um 19 Uhr lesen Michaela Munari-Richter und Andrea Burzachini
(Centro Culturale Italiano) aus „Treni“ von Ettore Mo und „Sogni di
Sogni“ von Arturo Tabucchi auf italienisch, mit deutscher
Übersetzung.
Um 20 Uhr liest Kornélia Heine Liebesgedichte aus fünf
Jahrhunderten auf ungarisch, mit deutscher Übersetzung.

Am Samstag, 27. Juli, folgt um 14 Uhr das zweite Bibliophile
Highlight. Die Autorin und Krimi-Entertainerin Anne Grießer, Mitglied
der Theatergruppe Mordsdamen, liest und spielt aus „Die Bademagd“
und gibt danach noch Kriminelles aus Freiburg zum Besten.

Der Sonntag, 28. Juli, wird zum Familienlesetag. Von 11 bis 18 Uhr
können Kinder von vier bis zwölf Jahren in der Buchwerkstatt ihr
eigenes Buch gestalten. Schreiben, malen, gestalten: der Phantasie
sind keine Grenzen gesetzt. Mittags beginnt die Rallye „Kinder aus
aller Welt“ für Kinder ab acht Jahren.
Nachmittags erzählt der Schauspieler Christoph Kopp Märchen aus
aller Welt für alle ab 6 Jahre (14 bis 14.30 Uhr, 18 bis 18.30 Uhr).
Zwischendurch hat er auch Märchen für Kinder ab 4 Jahren im
Gepäck (16 bis 16.30 Uhr). Kopp war u.a. als Katze, Hund und
Polizist schon an vielen deutschsprachigen Theatern zu sehen. Am
Theater Freiburg war er in dieser Spielzeit in „Peter und der Wolf“ die
Ente und der Wolf, in der „Kleinen Zauberflöte“ die Taube Rudi.
 
 

 
ZWISCHEN/MIETE! - Junge Literatur in WGs
Zu Gast: Katharina Schultens

(...)hatten wir

als kapitalanlage mehr als ironie?

Katharina Schultens, "hysteresis"

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur "Zwischenmiete" in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.

Katharina Schultens studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, St. Louis und Bologna. Sie arbeitet seit 2006 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort ist sie seit 2012 Geschäftsführerin der School of Analytical Sciences Adlershof. Sie veröffentlicht seit 1998 Lyrik sowie poetologische Texte in Zeitschriften, u.a. Bellatriste, randnummer, Ostragehege. Von 2007 bis 2009 war sie Mitglied im Forum der 13. 2013 hat sie im Rahmen des Literarischen März den Leonce-und-Lena-Preis gewonnen. Im Luxbooks-Verlag ist 2011 ihr zweiter Gedichtband gierstabil erschienen. Katharina Schultens lebt in Berlin-Kreuzberg.

Eine Veranstaltung des Freiburger Studentenwerks und des Freiburger Literaturbüros.

Fr 12.07. | 20 Uhr
Kronenstr. 6, 79098 Freiburg
3 Euro (inkl. Bier und Brötchen)
 
 

 
Taschenparadiese. Eine Vorlesereise für kleine Leute
Öffne den Vorhang und schlüpf in unser Zelt!

Wir ziehen eine zauberhafte Welt aus unseren Taschen: Paradiese, die sich zwischen zwei Buchdeckeln verstecken. Wir tauchen ein in Geschichten und Erinnerungen, tanzen mit Feen und Kobolden, Prinzessinnen und Rittern, starken Mädchen und wilden Jungs. Wir gehen auf eine gemeinsame Reise und entdecken aufregend Neues und lang vergessenes Altes.

Für Zuhörer ab 3 Jahren kramt an sechs Sonntagvormittagen im Jahr ein Freiburger Leser seine Kinderbücher hervor und liest im bunten Zelt aus seinen Lieblingsgeschichten. Es wird gelauscht, gespielt, gemalt und getobt. Eltern können sich währenddessen im Café im Alten Wiehrebahnhof bei Kaffee & Croissant entspannen.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg. Betreut von Alexandra Kuhn und Anne-Marie Collé. Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Literaturhaus Freiburg.

So, 30.06. | 11.00 Uhr | Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Eintritt pro Kind: 3 Euro (5 Euro inkl. Kaffee & Croissant für Mama oder Papa)

Weitere Termine 2013:

Sonntag, 29. September

Sonntag, 27. Oktober

Sonntag, 24. November

Kartenvorbestellung unter info@literaturbuero-freiburg.de oder 0761/289989
 
 

 
Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters
Lesung mit Tilmann Rammstedt

Die Märkte seien gerade sehr nervös, sagte mein ehemaliger Bankberater. Er flüsterte mir das verstohlen zu, wahrscheinlich, um sie nicht noch weiter zu beunruhigen. Für den Rest des Termins redeten wir über Balkonpflanzen, wobei er sich immer wieder und wieder unauffällig nach allen Seiten umdrehte. Tilman Rammstedt

Man erkennt die Welt nicht gleich wieder, wenn man sie mit den Augen eines melancholischen Bankberaters betrachtet. Besonders wenn es sich um einen Bankberater handelt, der hinter jeder Geldanlage den größeren Zusammenhang sieht: „Man kann kein Tagesgeldkonto verstehen, ohne zu verstehen, was ein Baum ist.“ Und während der Bankberater auch für sein Leben einen Zusammenhang sucht, bevor es an allen Ecken und Enden auseinanderbricht, gerät er in eine ausweglose Situation, aus der ihn nur ein abenteuerliches Trio retten kann: Sein letzter verbliebener Kunde Tilman Rammstedt, Bruce Willis und ein toter Hund.

Die Moderation der Lesung übernimmt Friederike Schulte, Direktorin des Carl-Schurz-Hauses Freiburg.

Tilman Rammstedt ist Texter und Musiker in der Gruppe Fön, mit der er 2004 den unter dem Pseudonym K.L. McCoy gemeinsam geschriebenen Abenteuerroman Mein Leben als Fön veröffentlichte. 2005 erschien sein Roman Wir bleiben in der Nähe, 2008 folgte Der Kaiser von China, für den er mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet wurde.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und des Carl-Schurz-Hauses Freiburg.

| Di 25.06. | 20 Uhr | Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40, 79102 Freiburg | 7/5 Euro

Kartenvorbestellung unter 0761.289989 oder info@literaturbuero-freiburg.de
 
 

 
ZWISCHEN/MIETE! - Junge Literatur in WGs
Zu Gast: Isabel Stunder

Selbst das gebrochene Bein brachte mich nicht auf andere Gedanken. Es fiel mir leicht, das Glücklichsein zu überwinden. Ich bin hingefallen und wieder aufgestanden, aber das machten den Knochen auch nicht wieder ganz. Als ich mich mit der Vorstellung, wie gut es M. bestimmt gehe, aufheitern wollte, wurde ich neidisch. Die Zeit verging nicht schnell. Morgens war ich guter Dinge, abends fühlte ich mich wie ein unentdecktes Land. Morgen soll er wieder kommen, dieser M. Es wird mir leicht fallen, zu sagen: Ich habe dich nicht vermisst. Ich habe kürzere Beine als meine Lügen. Isabel Stunder

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur "Zwischenmiete" in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.

Isabel Justina Stunder, geboren 1991 in München, war nach ihrem Abitur 2011 Stipendiatin beim Literaturlabor Wolfenbüttel. Sie hat an den Berliner Festspielen beim Treffen Junger Autoren teilgenommen und war bereits zweimal Preisträgerin. Seit 2011 ist Isabel Stunder Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig.

| Fr 21.06. | 20 Uhr | Schwarzwaldstraße 2, 79102 Freiburg | 3 Euro inkl. Bier und Brötchen
 
 

Freiburger Andruck:  „Im fünften Koffer ist das Meer“
Maria Bosse-Sponleder / Quelle: hf/ © Miriam Horzig
 
Freiburger Andruck: „Im fünften Koffer ist das Meer“
Maria Bosse-Sporleder liest aus ihrem neuen Erzählband

Die in Freiburg lebende Autorin Maria Bosse-Sporleder liest
am Mittwoch, 19. Juni, um 20 Uhr aus ihrem neuen
Erzählband „Im fünften Koffer ist das Meer“. Annette Pehnt
moderiert den Abend in der Stadtbibliothek am Münsterplatz.

In ihrem ersten Buch beleuchtet Maria Bosse-Sporleder die
fragmentarischen Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und
Schulzeit, die von Umsiedlung, Flucht und Emigration geprägt
waren. In ihren Geschichten sucht sie wieder auf, was ihr
fremd war und doch die Selbstvergewisserung ermöglicht hat.
Ein Stil von Achtsamkeit und gelassener Neugier überführt in
Geschichten, was als Freude, durchlebte Angst, erinnerte
Beschämung und nachwirkendes Glück bleibt: von den
Sommern ihrer Kindheit in Estland, der Kälte zielloser
Fluchten, dem Durchstehen schwieriger Zeiten bis zum immer
wieder überraschend Schönen in Kanada, New York, Berlin
und Süddeutschland. Das Mosaik eines Lebens, in
gefühlsstarken und prägenden Erfahrungen. Behutsam und
packend zugleich erzählt hier eine Frau, die in fremden
Ländern und neuer Sprache ihre eigene Stärke gefunden hat,
aber ihrer Unruhe weiterhin Raum lässt.

Maria Bosse-Sporleder, geboren 1932 in Tallinn (Reval),
studierte Romanistik und Germanistik an der University of
Alberta, der Pariser Sorbonne und der McGill University
Montreal. Sie war Dozentin für Deutsche Sprache und
Literatur, unter anderem in Montreal und im finnischen Turku,
arbeitete als Übersetzerin beispielsweise von Virginia Woolfs
Tagebüchern und deren Roman „Die Wellen“, schrieb
Radioessays für den WDR und eine monatliche Lyrik
Kolumne für die Badische Zeitung. Maria Bosse-Sporleder
leitet seit über 30 Jahren Schreibwerkstätten.

Veranstalter der Lesereihe „Freiburger Andruck“ sind das
städtische Kulturamt, das Literaturbüro, die Stadtbibliothek,
das Theater, das Südwestrundfunk-Studio Freiburg und die
Badische Zeitung

Die Lesung mit Maria Bosse-Sporleder findet am Mittwoch,
19. Juni, um 20 Uhr in der Stadtbibliothek am Münsterplatz
17 statt. Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro.
 
 



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