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Lesungen

Lesung: Ryad Assani-Razaki „Iman“
Buchcover
 
Lesung: Ryad Assani-Razaki „Iman“
Afrokanadischer Autor im Centre Culturel Français Freiburg

Zahllose Kilometer entfernt rückt Afrika immer näher. Ryad Assani-Razaki lässt in seinem großen Roman junge Menschen sprechen, die von den eigenen Eltern verkauft und von der Welt verraten wurden. Toumani, Alissa und Iman verbindet ein gemeinsames Schicksal, ihre Träume und Hoffnungen aber trennen sie. Die Liebe kommt ihrer Freundschaft in die Quere, und am Ende steigt einer der drei in ein Boot nach Europa.

Donnerstag, 13. März 2014 um 20:00 Uhr
Eintritt: 7 € / 5 € ermäßigt
Moderation und Übersetzung: Sonja Finck
Lesung deutscher Text: Corinna Henselmann

Centre Culturel Français Freiburg
Münsterstraße 11, 79098 Freiburg im Breisgau

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Lesung und Gespräch: „Gefühlsecht“
- Thomas Meinecke und Barbara Vinken in Lesung und Gespräch mit anschließender „spürBar“- Party

Ob Coolness, Wut auf das System oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse: Mode ist Ausdruck eines Lebensgefühls und bedient die Zuordnung zu sozialen Rastern. Wie eng sie mit der historischen und gesellschaftlichen Konstruktion von Gefühlen und Gender verzahnt ist, zeigen die Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken („Angezogen. Das Geheimnis der Mode“, 2013) und der Autor, Musiker und DJ Thomas Meinecke („Lookalikes“, 2011).

Moderation: Sonja Eismann, Missy Magazin. Im Anschluss legt Thomas Meinecke, Mitgründer der Band Freiwillige Selbstkontrolle (F.S.K.), in der „spürBar“ Platten auf.

Samstag 22.02., 20:00 Uhr: Festival Art Affects
im Kinosaal und Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 8/6 Euro
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Karlsruhe: "Prunkvoll bestattet"
Lesung und Vortrag zu Albert Bürklin im Info-Center am Hauptfriedhof

Unter dem Titel "Literatur und städtisches Leben - Albert Bürklin und seine Zeit" bietet das Info-Center am Hauptfriedhof am Donnerstag, 20. Februar, um 19 Uhr eine Lesung und einen Vortrag zur Ausstellung "Prunkvoll bestattet - 100 Jahre Bürklinsches Mausoleum" an.

100 Jahre steht das Bürklinsche Mausoleum auf dem Hauptfriedhof. Doch wer verbirgt sich hinter der Namensgebung? Wer war Albert Bürklin und welche Stellung hatte er in Karlsruhe? Kunsthistorikerin Simone Dietz präsentiert an diesem Abend eine Familiengeschichte mit interessanten und imposanten Begebenheiten. Die Veranstaltung dauert rund 1,5 Stunden. Treffpunkt ist das Info-Center am Hauptfriedhof. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann noch bis Samstag, 29. März, besucht werden. Die Öffnungszeiten des Info-Centers am Hauptfriedhof sind Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und Samstag von 10 bis 13 Uhr. Rückfragen sind telefonisch unter der Rufnummer 0721/782 09 33 möglich.
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ZWISCHEN/MIETE - SALON
Raus aus der Wohngemeinschaft, hinein in den Salon! Zum Leitungswechsel im Literaturbüro öffnet sich die studentische Reihe „zwischen/miete“ einmalig einem breiten Publikum: Junge Literaturfans treffen auf erfahrene LeserInnen, Bier und Brötchen auf Schampus und Schnittchen. Im Mittelpunkt steht, wie gewohnt, Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration. Eingeladen ist mit Martin Kordić, 1983 in Celle geboren, eine der spannendsten Entdeckungen des Bücherfrühjahrs. In seinem Debütroman „Wie ich mir das Glück vorstelle“ erzählt er von der großen Reise eines kleinen Jungen, von Krieg, Freundschaft und der Kraft der Poesie. Mit dem Autor ins Gespräch kommt Martin Bruch, danach laden wir zu einem kleinen Empfang.

Da auch diese „zwischen/miete“ in einem Privatraum mit begrenztem Platz stattfindet, wird um Reservierung dringend gebeten; Parkplätze stehen leider so gut wie nicht zur Verfügung; Sitzkissen bitte mitbringen.

Mit: Studentenwerk Freiburg
Eintritt: 3 Euro
Samstag, 8. Februar, 20 Uhr
Max-Rieple-Weg 8, Freiburg
 
 

 
THERESIA WALSER UND KARL-HEINZ OTT
IN LESUNG UND GESPRÄCH

„Irgendwann lieben wir nicht mehr die Liebe, sondern nur noch die Gewohnheiten. Sie sind der Kitt der späten Ehejahre und halten zusammen, was immer wieder auseinanderzubrechen droht. Dennoch: Vor häuslichen Katastrophen schützt das nicht. Die gegenseitigen Vernichtungsorgien von Strindberg über Ibsen und Albee bis hin zu Yasmina Reza verraten es. Kriselnde Paare und ihre Lebenslügen sind auf der Bühne ein Dauerbrenner. Theresia Walser und ihr Mann Karl-Heinz Ott haben mit ihrem Stück Die ganze Welt dem Thema ein weiteres Kapitel hinzugefügt.“ Stuttgarter Zeitung

Theresia Walser, derzeit Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, und der Schriftsteller Karl-Heinz Ott haben zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen und leben in der Nähe von Freiburg.

Veranstaltet vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg, mit freundlicher Unterstützung des Morat-Instituts
Eintritt: 7/4 €
am Donnerstag, 6. Februar, 20 Uhr
im Morat-Institut, Lörracher Straße 31
 
 

 
Matinee Gesangs-Lesung: Sumo, Sushi, Dauerlächeln
Zu einer außergewöhnlichen Gesangs-Lesungs-Matinee lädt die Emmendinger Buchhandlung Sillmann mit dem deutschen Schriftsteller Hans-Georg Kaethner und seiner japanischen Ehefrau Naoko Horii-Kaethner ein:

Sonntag, den 16. Februar 2014, 11.00 Uhr
Buchhandlung Sillmann
Theodor-Ludwig-Straße 26, 79312 Emmendingen

Hans-Georg Kaethner lebt in Basel und liest aus seine sehr detailreichen und höchst amüsanten Charakterstudien über eine andersartige, oftmals skurril anmutenden Gesellschaft. Assistiert wird er von seiner japanischen Ehefrau Naoko Horii-Kaethner, einer Mezzo-Sopranistin vom Theater Basel, die durch zahlreiche Konzerte bekannt geworden ist. Sie wird das gesprochene Wort mit japanischen und deutschen Liedern untermalen, wobei die Überleitungen von einer Lesestelle zum Lied besonders witzig und verblüffend sind. Naoko Horii-Kaethner wird zu den Geschichten aus Japan ausgewählte Lieder von Franz Schubert, Kozaburo Hirai, Johannes Brahms, Kosaku Yamada, Wolfgang Amadeus Mozart und Christoph Willibald Gluck vortragen.

Da die Teilnehmerzahl für diese japanische Matinee-Veranstaltung begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung gebeten.

Eintritt: € 6.-
Anmeldung und Kartenvorverkauf bei der Buchhandlung Sillmann
Theodor-Ludwig-Straße 26 un 79312 Emmendingen
Tel. 07641-8563, buch-sillmann@t-online.de
 
 

 
Literaturabend: RELATIONS
Neue Lyrik: Uljana Wolf & Sabine Scho
Moderation: Michael Braun, Literaturkritiker

„Ein verblüffendes, lustiges, kluges, sprachlich originelles, außergewöhnliches Spiel, das (...) mehr Freude beim Lesen macht als Brehms Tierleben, der ganze Walt Disney und ‚Bambi‘ zusammen.“
Denis Scheck (ARD) über den neuen Lyrik-Band von Sabine Scho

„Uljana Wolf ruft nach dem ‚alles vertauschenden wirt’, dem Grimm’schen Bösewicht. Wo er Tisch und Esel vertauscht, verschiebt sie Buchstaben und Silben und stößt damit abenteuerliches Denkvergnügen an.“
Dorothea von Törne (Tagesspiegel) über Uljana Wolf

„Meine schönste Lengevitch“ – der Titel von Uljana Wolfs neuem Gedichtband ist dem Deutsch-Amerikaner Kurt M. Stein entlehnt, der 1925 zwei Sprachen zur „schönsten Lengevitch“ vermischte. Dem folgt auch Wolf, indem sie Sprachräume durchquert und neu erkundet: von Englisch zu Deutsch, vom Babygebrabbel zur Aphasie, von Fiktion zu aktueller (Einwanderungs-)Politik. Uljana Wolfs neuer Band bewegt sich an den Schnittstellen von Macht, Märchen und Mehrsprachigkeit – schelmisch, elegant, funkelnd und abwegig.
Das Ich und das Andere betrachtet auch die Lyrikerin Sabine Scho in ihren neuen Gedichten und Fotografien im Band Tiere in Architektur: Mögen die Kamele, wie sie wohnen? In zoologischen Gärten gibt der Mensch durch die Zurichtung des Tiers Auskunft über sich und sein Verhältnis zu ihm; Beziehungen, die von der Züchtung, Schau- und Haustierhaltung bis zur Jagd reichen.

Freitag, 24. Januar, 20 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Eintritt: 7/5 €

Kartenvorbestellung per E-Mail an info@literaturbuero-freiburg.de
oder telefonisch (07 61/28 99 89)

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und der Buchhandlung Schwarz
 
 

VORTRAG: Martin Mosebach | Vermeers Zimmer
Martin Mosebach © Peter-Andreas Hassiepen, Hanser Verlag
 
VORTRAG: Martin Mosebach | Vermeers Zimmer
Der Schriftsteller (* 1951) lebt in Frankfurt am Main. Martin Mosebach wurde u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis, dem Georg-Büchner Preis und jüngst mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Berliner Akademie der Künste. Mosebachs Interesse für die bildende Kunst zeigt sich etwa in den Essaybänden »Du sollst Dir ein Bild machen. Über alte und neue Meister« (2005) und »Als das Reisen noch geholfen hat. Von Büchern und Orten« (2011). Zu seinen neueren Publikationen zählen »Der Mond und das Mädchen« (2007), »Was davor geschah« (2010) und »Der Ultramontane. Alle Wege führen nach Rom« (2012) sowie sein neuester Roman »Das Blutbuchenfest« (2014). Der Stadt Frankfurt, in der auch Max Beckmann 17 Jahre lebte, fühlt sich Martin Mosebach in besonderer Weise verbunden; ihr widmet er viele seiner Feuilletons, Reportagen und einige Romane.

Mittwoch 29.01., 18.30 Uhr
Ernst von Siemens-Auditorium, Pinakothek der Moderne, München
Eintritt 8 Euro | Für Mitglieder der Max Beckmann Gesellschaft ist der Eintritt frei
 
 



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