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Freitag, 27. April 2018
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Lesungen

 
Karlsruhe: Bücherflohmarkt in Neureut
Für kleines Geld auf großen Tischen Bücher und andere Medien kaufen: Der Bücherflohmarkt der Stadtteilbibliothek Neureut macht es möglich. Am Freitag, 23. Mai, von 10 bis 16 Uhr im Foyer der Badnerlandhalle, Rubensstraße 21.

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Lesung und Gespräch mit Les Murra: „Aus einem See von Strophen“
am Freitag, 23. Mai, 20 Uhr
im Weingut Dilger, Urachstraße 3, Freiburg

Mehrfach für den Nobelpreis gehandelt und unter anderem mit dem prestigeträchtigen T. S. Eliot Prize für Lyrik ausgezeichnet, ist der Australier Les Murray einer der wichtigsten Dichter der englischsprachigen Gegenwartsliteratur. Seine konsequent misstrauische, gelegentlich offen ablehnende Haltung gegenüber Trendwellen hat ihm seinen besonderen Dichterblick ebenso bewahrt wie die unverwechselbare Art, seine Beobachtungen und Visionen in Sprache zu übersetzen und damit Sprache zu gestalten.

In Freiburg liest Les Murray aus den 100 schönsten Gedichten, die er aus seinen etwa 20 Lyrikbänden für die Edition Rugerup ausgewählt hat. Seine Übersetzerin und Verlegerin Margitt Lehbert begleitet Murray auf der Lesereise durch Deutschland. Die Lesung findet in englischer und deutscher Sprache statt.

Moderation: Ulrike Pirker, Englisches Seminar der Universität Freiburg

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus, jos fritz Buchhandlung, Englisches Seminar der Universität Freiburg

Eintritt: 7 / 5 Euro
 
 

 
Freiburger Andruck 14/2: Lesung mit der Freiburger Übersetzerin Beate Thill
Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ lädt am Donnerstag, 22. Mai, zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Zuhören und Diskutieren ein. Los geht es um 20 Uhr in der Stadtbibliothek (Münsterplatz 17). Im Rampenlicht steht dieses mal kein ansässiger Autor, sondern eine Freiburger Übersetzerin: Beate Thill stellt das von ihr übersetzte Buch „Das Rätsel der Rückkehr“ von Dany Laferrière vor. Das Original ist auf Französisch unter dem Titel „L’énigme du retour“ erschienen. Der Abend wird von Bettina Schulte moderiert.
 
 

 
Karlsruhe: Lou Marin liest "Albert Camus:Libertäre Schriften"
Autor geht in seinem Buch Entwicklungswegen im Denken Camus nach

Lou Marin liest auf Einladung des Forum für Gesellschaftlichen Frieden Karlsruhe am Dienstag, 13. Mai, ab 20 Uhr im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus aus seinem Buch "Albert Camus: Libertäre Schriften".

Albert Camus literarisches Werk zählt zur herausragenden Literatur des 20. Jahrhunderts. Weniger bekannt ist seine Beschäftigung mit dem Anarchismus. Gerade aber die Auseinandersetzung mit dem libertären Denken war für Camus nach dem Zweiten Weltkrieg von großer Bedeutung. In Lou Marins Aufsatzsammlung zeigen sich die Entwicklungswege im Denken Camus zu Zeiten des Kalten Kriegs, seine Entschlossenheit, weder der einen noch der anderen Großmacht nachzugeben.

In jener Zeit war Camus der einzige französische Intellektuelle, der sich bewusst auf ein drittes Lager stützte: das der Kriegsdienstverweigerer, der mundtot und vergessen gemachten Anti-Kolonialistinnen und der revolutionären Syndikalistinnen. Der Eintritt ist frei!
 
 

 
Zwischen/miete – Junge Literatur in WGs
Graphic Novels von Arne Bellstorf und Sascha Hommer

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur „Zwischenmiete“ in Freiburger Wohngemeinschaften. Diesmal stehen Graphic Novels im Mittelpunkt; eingeladen sind die 1979 geborenen Comiczeichner Arne Bellstorf und Sascha Hommer. Beide haben neben ersten Buchveröffentlichungen das Magazin Orang herausgeben, ein Experimentierfeld für studentische Avantgarde-Comics – „eines der herausragenden Foren für anspruchsvolle gezeichnete Kurzgeschichten“, schreibt der Berliner Tagesspiegel.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Studierendenwerk Freiburg

WG in der Ludwigsstr. 29, Freiburg

Freitag, 2. Mai, 20 Uhr

Eintritt: 3 Euro inkl. Bier und Brötchen
 
 

 
Freiburg-Schauinsland: Kaffee mit Schuss - Neue Veranstaltungsreihe
Literatur trifft Frühstück: Ab April 2014 präsentieren das Restaurant Bergstation (Schauinsland) und der Literaturverein "Freiburger Krimipreis e.V." jeden zweiten Sonntag im Monat ein literarisch-kriminelles Frühstück mit bekannten Autoren der Region.

Den Auftakt macht am 13. April der preisgekrönte Freiburger Autor und Rechtsanwalt Sascha Berst, Gewinner des Freiburger Krimipreises 2013. Sein neuer Justizkrimi "Fehlurteil" ist ein spannender Gerichtsthriller um ein brisantes Thema.

Am 11. Mai folgt (passend zum Muttertag) eine Lesung der Freiburger Autorin Anne Grießer gemeinsam mit Antje Fries, der Meisterin des schwarzen Humors, aus der Kurzkrimisammlung "Mordsmütter".

Am 8. Juni (Pfingstsonntag) beschließt Ralf Kurz, der Erfinder des kauzigen Kommissars Bussard, mit seinem spannenden Freiburgkrimi "Tödlicher Triumph" das erste Halbjahresprogramm.

Wer mit der Seilbahn auf den Freiburger Hausberg schweben möchte, kann dies mit dem Kombiticket der VAG tun (25,- € für Seilbahn und Frühstück) und vor Ort die 7,- € Aufpreis für die Lesung zahlen. Reservierungen sind empfehlenswert, da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen vorhanden ist.

Die Lesungen sind nur gemeinsam mir dem Frühstück buchbar. Beginn ist jeweils um 11.00 Uhr.

Die Bergstation
Café & Restaurant
Philipp Hegar und Hannah Wieck
Schauinslandstraße 390
79254 Oberried
restaurant@diebergstation.de
Telefon 07602 / 771
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Freiburger Andruck am 27. März im BZ-Haus
Jörn Leonhard liest aus seinem neuen Buch„Die Büchse der Pandora“ – Wulf Rüskamp moderiert

Der Freiburger Historiker Jörn Leonhard liest am Donnerstag, 27. März, um 20 Uhr aus seinem neuen Buch „Die Büchse der Pandora: Geschichte des Ersten Weltkriegs“. Wulf Rüskamp moderiert den Abend im BZ-Haus, Bertoldstraße 7.

In zahlreichen Publikationen und Veranstaltungen wird in diesem Jahr an den Ersten Weltkrieg erinnert, der vor hundert Jahren begann. Auch die Reihe Freiburger Andruck, in der neu erschienene Bücher Freiburger Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer zum ersten Mal in Freiburg vorgestellt werden, greift dieses Thema auf. „Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs“ lautet der Titel der neuen Publikation von Jörn Leonhard.

Leonhard erzählt die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts als breit angelegtes Panorama und zeigt so anschaulich, wie die Welt in den Krieg hineinging und wie sie aus ihm als eine völlig andere wieder herauskam. Leonhard nimmt nicht nur die Staaten und Nationen in den Blick, sondern auch die Imperien in Europa, und weit darüber hinaus.

Er beschreibt die dynamischen Veränderungen der Handlungsspielräume, die rasanten militärischen Entwicklungen und die immer rascheren Wandlungen der Kriegsgesellschaften. Dabei lässt er nicht zuletzt die Erfahrungen ganz unterschiedlicher Zeitgenossen wieder lebendig werden: von Militärs, Politikern und Schriftstellern, Männern und Frauen, Soldaten und Arbeitern.

Doch die Gewalterfahrungen des Ersten Weltkriegs endeten nicht mit den Friedensverträgen nach 1918; Leonhard blickt weit darüber hinaus. Diese entfesselten Kräfte setzten sich in Europa und der ganzen Welt im Namen neuer Ordnungsvorstellungen und radikaler Ideologien fort - so, als wäre damals die „Büchse der Pandora“, jenes Schreckensgefäß der antiken Mythologie geöffnet worden, aus der alle Übel dieser Welt entwichen.

Jörn Leonhard, geboren 1967, ist Professor für Westeuropäische Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mit dem Autor ins Gespräch kommt der BZ-Redakteur Wulf Rüskamp.

Die Lesereihe Freiburger Andruck ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturbüro, der Stadtbibliothek, dem Theater, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Sie ist ein Podium für in Freiburg ansässige Autorinnen und Autoren, Übersetzerinnen und Übersetzer, aus ihren neu erschienenen Büchern erstmalig in Freiburg zu lesen. Vier bis sechs moderierte Lesungen mit anschließendem Gespräch finden im Laufe eines Jahres wechselnd bei den Mitveranstaltern statt.

Der Eintritt kostet 7, ermäßigt 5 Euro. Karten im Vorverkauf erhält man in der Stadtbibliothek am Münsterplatz 17.
 
 

Von Raubkunst, Gurlitt und den
 
Von Raubkunst, Gurlitt und den "Monuments Men"
Anfang März erschien mit "Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt" eine erweiterte und überarbeitete Neuauflage von Stefan Koldehoffs Standardwerk zum Thema Raubkunst und der hitzigen Debatte um den Schwabinger Kunstfund und Cornelius Gurlitt.

Gerade in diesen Tagen wird die öffentliche Diskussion heftig befeuert: Gurlitt selbst hat mit einer eigenen Homepage einen Vorstoß gewagt, der ihm eine Menge medialer Aufmerksamkeit beschert hat. Auf www.gurlitt.info richtet er sich mit einem persönlichen Brief an »Kunstinteressierte« und verteidigt seine Haltung, die in der Aufgabe bestehe, »die Sammlung seines Vaters zu erhalten und bewahren« und sich dennoch »offen der historischen Verantwortung zu stellen«.

Zudem läuft in den Kinos der Film "Monuments Men", der auf der wahren Geschichte einer Gruppe von Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern basiert, die kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Auftrag der Alliierten nach Deutschland eingeschleust werden, um Kunstwerke vor der Zerstörung durch die Nazis zu retten. Die echten "Monuments Men" stellten bei ihrer Mission 125 Werke aus der Sammlung Hildebrand Gurlitts sicher – 1950 wurde alles zurückgegeben.

Koldehoffs Buch erweitert die heftige Debatte um einen grundlegenden Beitrag, da es nicht nur umfangreiche Rechercheergebnisse präsentiert, sondern auch dringend überfällige Konsequenzen fordert. Der ehemalige Kulturstaatminister Michael Naumann empfiehlt "Die Bilder sind unter uns" nicht nur »jedem mündigen Bürger, sondern auch Staatsanwaltschaften und Politikern, die sich mit der unzureichenden Gesetzgebung nicht abfinden wollen.«

Lesungen mit Stefan Koldehoff:

31. März 2014, München, Literaturhaus München. Beginn: 20 Uhr.
21. März 2014, Weimar, Tourist-Information, Markt 10. Beginn: 19.30 Uhr
7. April 2014, Berlin, Jüdisches Museum. Mit Michael Naumann, Kulturstaatsminister a.D.
4. September 2014, Linnich, Deutsches Glasmalerei-Museum
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