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Donnerstag, 23. November 2017
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Lesungen

 
ZWISCHEN/MIETE - SALON
Raus aus der Wohngemeinschaft, hinein in den Salon! Zum Leitungswechsel im Literaturbüro öffnet sich die studentische Reihe „zwischen/miete“ einmalig einem breiten Publikum: Junge Literaturfans treffen auf erfahrene LeserInnen, Bier und Brötchen auf Schampus und Schnittchen. Im Mittelpunkt steht, wie gewohnt, Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration. Eingeladen ist mit Martin Kordić, 1983 in Celle geboren, eine der spannendsten Entdeckungen des Bücherfrühjahrs. In seinem Debütroman „Wie ich mir das Glück vorstelle“ erzählt er von der großen Reise eines kleinen Jungen, von Krieg, Freundschaft und der Kraft der Poesie. Mit dem Autor ins Gespräch kommt Martin Bruch, danach laden wir zu einem kleinen Empfang.

Da auch diese „zwischen/miete“ in einem Privatraum mit begrenztem Platz stattfindet, wird um Reservierung dringend gebeten; Parkplätze stehen leider so gut wie nicht zur Verfügung; Sitzkissen bitte mitbringen.

Mit: Studentenwerk Freiburg
Eintritt: 3 Euro
Samstag, 8. Februar, 20 Uhr
Max-Rieple-Weg 8, Freiburg
 
 

 
THERESIA WALSER UND KARL-HEINZ OTT
IN LESUNG UND GESPRÄCH

„Irgendwann lieben wir nicht mehr die Liebe, sondern nur noch die Gewohnheiten. Sie sind der Kitt der späten Ehejahre und halten zusammen, was immer wieder auseinanderzubrechen droht. Dennoch: Vor häuslichen Katastrophen schützt das nicht. Die gegenseitigen Vernichtungsorgien von Strindberg über Ibsen und Albee bis hin zu Yasmina Reza verraten es. Kriselnde Paare und ihre Lebenslügen sind auf der Bühne ein Dauerbrenner. Theresia Walser und ihr Mann Karl-Heinz Ott haben mit ihrem Stück Die ganze Welt dem Thema ein weiteres Kapitel hinzugefügt.“ Stuttgarter Zeitung

Theresia Walser, derzeit Hausautorin am Nationaltheater Mannheim, und der Schriftsteller Karl-Heinz Ott haben zahlreiche Preise und Auszeichnungen bekommen und leben in der Nähe von Freiburg.

Veranstaltet vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg, mit freundlicher Unterstützung des Morat-Instituts
Eintritt: 7/4 €
am Donnerstag, 6. Februar, 20 Uhr
im Morat-Institut, Lörracher Straße 31
 
 

 
Matinee Gesangs-Lesung: Sumo, Sushi, Dauerlächeln
Zu einer außergewöhnlichen Gesangs-Lesungs-Matinee lädt die Emmendinger Buchhandlung Sillmann mit dem deutschen Schriftsteller Hans-Georg Kaethner und seiner japanischen Ehefrau Naoko Horii-Kaethner ein:

Sonntag, den 16. Februar 2014, 11.00 Uhr
Buchhandlung Sillmann
Theodor-Ludwig-Straße 26, 79312 Emmendingen

Hans-Georg Kaethner lebt in Basel und liest aus seine sehr detailreichen und höchst amüsanten Charakterstudien über eine andersartige, oftmals skurril anmutenden Gesellschaft. Assistiert wird er von seiner japanischen Ehefrau Naoko Horii-Kaethner, einer Mezzo-Sopranistin vom Theater Basel, die durch zahlreiche Konzerte bekannt geworden ist. Sie wird das gesprochene Wort mit japanischen und deutschen Liedern untermalen, wobei die Überleitungen von einer Lesestelle zum Lied besonders witzig und verblüffend sind. Naoko Horii-Kaethner wird zu den Geschichten aus Japan ausgewählte Lieder von Franz Schubert, Kozaburo Hirai, Johannes Brahms, Kosaku Yamada, Wolfgang Amadeus Mozart und Christoph Willibald Gluck vortragen.

Da die Teilnehmerzahl für diese japanische Matinee-Veranstaltung begrenzt ist, wird um eine Voranmeldung gebeten.

Eintritt: € 6.-
Anmeldung und Kartenvorverkauf bei der Buchhandlung Sillmann
Theodor-Ludwig-Straße 26 un 79312 Emmendingen
Tel. 07641-8563, buch-sillmann@t-online.de
 
 

 
Literaturabend: RELATIONS
Neue Lyrik: Uljana Wolf & Sabine Scho
Moderation: Michael Braun, Literaturkritiker

„Ein verblüffendes, lustiges, kluges, sprachlich originelles, außergewöhnliches Spiel, das (...) mehr Freude beim Lesen macht als Brehms Tierleben, der ganze Walt Disney und ‚Bambi‘ zusammen.“
Denis Scheck (ARD) über den neuen Lyrik-Band von Sabine Scho

„Uljana Wolf ruft nach dem ‚alles vertauschenden wirt’, dem Grimm’schen Bösewicht. Wo er Tisch und Esel vertauscht, verschiebt sie Buchstaben und Silben und stößt damit abenteuerliches Denkvergnügen an.“
Dorothea von Törne (Tagesspiegel) über Uljana Wolf

„Meine schönste Lengevitch“ – der Titel von Uljana Wolfs neuem Gedichtband ist dem Deutsch-Amerikaner Kurt M. Stein entlehnt, der 1925 zwei Sprachen zur „schönsten Lengevitch“ vermischte. Dem folgt auch Wolf, indem sie Sprachräume durchquert und neu erkundet: von Englisch zu Deutsch, vom Babygebrabbel zur Aphasie, von Fiktion zu aktueller (Einwanderungs-)Politik. Uljana Wolfs neuer Band bewegt sich an den Schnittstellen von Macht, Märchen und Mehrsprachigkeit – schelmisch, elegant, funkelnd und abwegig.
Das Ich und das Andere betrachtet auch die Lyrikerin Sabine Scho in ihren neuen Gedichten und Fotografien im Band Tiere in Architektur: Mögen die Kamele, wie sie wohnen? In zoologischen Gärten gibt der Mensch durch die Zurichtung des Tiers Auskunft über sich und sein Verhältnis zu ihm; Beziehungen, die von der Züchtung, Schau- und Haustierhaltung bis zur Jagd reichen.

Freitag, 24. Januar, 20 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Eintritt: 7/5 €

Kartenvorbestellung per E-Mail an info@literaturbuero-freiburg.de
oder telefonisch (07 61/28 99 89)

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und der Buchhandlung Schwarz
 
 

VORTRAG: Martin Mosebach | Vermeers Zimmer
Martin Mosebach © Peter-Andreas Hassiepen, Hanser Verlag
 
VORTRAG: Martin Mosebach | Vermeers Zimmer
Der Schriftsteller (* 1951) lebt in Frankfurt am Main. Martin Mosebach wurde u.a. mit dem Heimito von Doderer-Preis, dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie, dem Kleist-Preis, dem Georg-Büchner Preis und jüngst mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Berliner Akademie der Künste. Mosebachs Interesse für die bildende Kunst zeigt sich etwa in den Essaybänden »Du sollst Dir ein Bild machen. Über alte und neue Meister« (2005) und »Als das Reisen noch geholfen hat. Von Büchern und Orten« (2011). Zu seinen neueren Publikationen zählen »Der Mond und das Mädchen« (2007), »Was davor geschah« (2010) und »Der Ultramontane. Alle Wege führen nach Rom« (2012) sowie sein neuester Roman »Das Blutbuchenfest« (2014). Der Stadt Frankfurt, in der auch Max Beckmann 17 Jahre lebte, fühlt sich Martin Mosebach in besonderer Weise verbunden; ihr widmet er viele seiner Feuilletons, Reportagen und einige Romane.

Mittwoch 29.01., 18.30 Uhr
Ernst von Siemens-Auditorium, Pinakothek der Moderne, München
Eintritt 8 Euro | Für Mitglieder der Max Beckmann Gesellschaft ist der Eintritt frei
 
 

Lesung: MEHR ALS LAUT - DJs ERZÄHLEN
 
Lesung: MEHR ALS LAUT - DJs ERZÄHLEN
Eine Lesung von und mit JÜRGEN TEIPEL (Verschwende deine Jugend)

Ein Doku-Roman über die musikalischen Erlebniswelten von DJs.

am Samstag 18. Januar
im White Rabbit (20 Uhr / AK 8 €)
Leopoldring 1-3 (in der Siegesdenkmalunterführung Ecke Habsburgerstraße), 79098 Freiburg

Info:
DJs erzählen. Von Partys und ständigem Unterwegssein. Von Beziehungen und Lampenfieber. Persönlichen Schlüsselerlebnissen und Geschlechterrollen. Von Ekstase und Drogen. Leben und Tod. Von den haarsträubenden Anfängen in ranzigen Schuppen wie dem milk! in Mannheim Anfang der Neunziger bis zu beseelten Plätzen mitten im kolumbianischen Dschungel in den Nullerjahren. Vom legendären Schwulenclub in Berlin bis zum Sonnenuntergang über einem Flüsschen in China.
In Mehr als laut erzählen DJ-Helden wie Miss Kittin, Richie Hawtin, Koze oder Acid Maria über ihre musikalischen Erlebniswelten und geben atmosphärisch beeindruckende und persönliche Einblicke in DJ-Szene und Clubkultur.
»Ein Zeitdokument vom Zenit der DJ-Culture.« (Felix Bayer, Musikexpress)

Zum Autor:
Jürgen Teipel (*29. Juli 1961 in Kulmbach) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Ab 1980 war er als Veranstalter von Konzerten mit Malaria!, Abwärts, The Wirtschaftswunder, Performances, Ausstellungen sowie Filmabenden tätig. Er war zudem Inhaber eines Tonstudios, DJ, Tourneebegleiter und Herausgeber des Regensburger Punk-Fanzines Marionett. Seit 1988 ist er freier Journalist und schreibt u.a. für Spex, Tempo, Neue Zürcher Zeitung, Rolling Stone, Spiegel und Die Zeit.
2001 veröffentlichte er das Buch Verschwende Deine Jugend, einen Doku-Roman über die Punk- und New Wave-Bewegung in Deutschland.

Das Buch "Mehr als laut - DJs erzählen" ist erschienen am 11.11.2013 als suhrkamp taschenbuch 4482, Klappenbroschur, 235 Seiten

…im direkten Anschluss an die Lesung:

Fetepetete präsentiert: LISTEN TO
DJs: Sello (Moodmusic, Compost Black Label; Düsseldorf) & Liquid Phonk (Foul & Sunk; Freiburg)
22.30 - 04.00 Uhr / 4 €, ab 00.30 Uhr 6 €
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Literaturkaffee: Robert Walser
im Wallgrabentheater am Sonntag, den 12.01.2014, 16.00 Uhr
Bewirtung ab 15 Uhr

Am Weihnachtstag 1956 fand man den toten Robert Walser oberhalb Herisau im Schnee. Er war auf einem Spaziergang gestorben. Robert Walser war und ist eine Legende, ein trauriges Märchen. Sein Tod ist der Tod des Poeten. Jenes Poeten, den er selbst beschrieben hat - fünfzig Jahre vorher, als 28jähriger - in seinem ersten großen Buch, in den „Geschwistern Tanner“:
„Sebastian mochte hier, durch große, nicht mehr zu ertragene Müdigkeit, hingesunken sein. Allzu kräftig war er nie gewesen. Er ging immer in gebückter Haltung, als ertrüge er die aufrechte nicht, als täte es ihm weh, seinen Rücken und seinen Kopf stramm zu halten. Wenn man ihn ansah, empfand man, daß er dem Leben und seinen kalten Anforderungen nicht gewachsen war."

Ob uns das passt oder nicht, der junge Walser hat hier seinen eigenen Tod beschrieben. Er hat, davon bin ich überzeugt, gewußt daß Schreiben etwas Ernstes ist und daß man nicht ungestraft erfindet. Er fürchtet sich auch davor. Er legt sich beim Schreiben nie ganz fest; er flüchtet in den Humor, den er vielleicht nicht eigentlich hat, aber den er braucht.

Walser spielt, er spielt Rollen durch. Und ab und zu habe ich den Eindruck, er spielt auch sich selbst - er ist gar kein Schriftsteller, will keiner sein, er spielt nur einen -, ein Hochseilakt, der eines Tages schiefgehen muß.

1929 wird Robert Walser - einundfünfzig Jahre alt - in die Heilanstalt Waldau in Bern eingewiesen. Vier Jahre später bringt man ihn nach Herisau in die Heil- und Pflegeanstalt seines Heimatkantons Appenzell-Außerrhoden. Er gibt seine literarische Arbeit vollständig auf, läßt sich kaum mehr darauf ansprechen. Er will mit Literatur nichts mehr zu tun haben. Er gerät nach und nach in Vergessenheit. Und eigentlich erst nach seinem Tod wird er wieder neu entdeckt.

1956, am Weihnachtstag, stirbt in Herisau ein Mann, der einmal ein angesehener und von den Literaten gefeierter Autor war. Für seine wenigen treuen Leser, die ihn auch in dieser Zeit nicht vergaßen, war er ein Mann, der in seinem Werk um Anteilnahme an seiner Trauer warb, einer, den man in seinem Werk lieben lernt. (Peter Bichsel)

Es lesen: Patrick Blank und Holger Heddendorp
Redaktion: Holger Heddendorp
 
 

 
Die etwas andere Bibellesung von Marc Günther
am kommenden Freitag, dem 13. 12. um 20 Uhr im Marienbadtheater Feiburg.

Marc Günther, Regisseur einiger unserer Inszenierungen, u.a. "An der Arche um Acht", die wir gerade spielen oder "Kabale und Liebe" die Sie vielleicht auch gesehen haben, hat sich in den letzten Jahren immer wieder mit dem alten Testament auseinandergesetzt, war vor kurzem im heiligen Land, und lädt sie nun ein, seiner Expedition durch die abenteuerlichen Landschaften des Alten Testamentes, durch die Schluchten von Verrat, Totschlag und Hass, über die Hügel von Liebe und Poesie bis in die Wüsten von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, immer auf der Suche nach dem erhellenden Licht, zu folgen.
Vielleicht wollten Sie sich schon immer mal wieder die Bibel vornehmen, hier finden Sie sicher eine Anregung diesem alten Wissen näher zu kommen.
 
 



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