lesen-oder-vorlesen.de
Samstag, 18. November 2017
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Lesungen

 
ANGELIKA OVERATH: SIE DREHT SICH UM
Lesung und Gespräch

Durch ihre präzisen literarischen Reportagen wurde Angelika Overath bekannt. 1957 in Karlsruhe geboren, lebte sie lange in Tübingen, wo sie als Dozentin und Literaturkritikerin arbeitete. Vor einigen Jahren zog sie mit ihrer Familie in die Schweizer Alpen ins Engadin. Nach Nahe Tage und Flughafenfische erzählt sie in ihrem dritten Roman Sie dreht sich um (Luchterhand, 2014) von einer langjährigen Ehe, die zu scheitern droht. Anna, die Hauptfigur, begibt sich auf eine Suche. Auf einer Reise zu sechs Museen auf verschiedenen Kontinenten beginnen Frauenfiguren auf berühmten Gemälden zu ihr zu sprechen. Was Anna von den Frauen erfährt, macht ihr den Neuanfang möglich. Moderation: Werner Witt.

Veranstalter: Förderverein Museum für Neue Kunst, Förderkreis Literaturhaus Freiburg

Di 02.06., 19:00 | Museum für Neue Kunst, Marienstr. 10a | Eintritt frei
 
 

 
Taschenparadiese
Sonntag, 31.05., 11 Uhr: Vorlesereise für kleine Leute

Für Zuhörer ab 3 Jahren kramt ein Freiburger Leser seine Kinderbücher hervor und liest im bunten Zelt aus seinen Lieblingsgeschichten. Es wird gelauscht, gespielt, gemalt und getobt. Eltern können sich währenddessen im Café bei Kaffee und Croissant entspannen.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Literaturhaus Freiburg und der Volksbank Freiburg

So, 31.05., 11:00 | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt pro Kind: 3 Euro (inkl. Kaffee u. Croissant für Mama oder Papa: 5 Euro)

 
 

 
Naturkunden
Lesung und Gespräch mit Jutta Person und Andreas Rötzer

Esel und Eulen, Äpfel und Birnen, Monster und Gespenster: Die von Judith Schalansky im Verlag Matthes & Seitz herausgegebene Reihe Naturkunden erzählt von Tieren und Pflanzen, von Landschaften, Steinen, Himmelskörpern und fremden Wesen. Der Name ist Programm: Hier wird eine leidenschaftliche Erforschung der Welt betrieben; kundig, anschaulich und in liebevoll gestalteten Ausgaben. Die Naturkunden sind Zeugnis einer lebendigen Buchkultur und eines sorgsamen Verlagsprogramms. 2013 erschien Jutta Persons Band Esel, die Geschichte eines unterschätzten, aber faszinierenden Lastentiers. Im Museum Natur und Mensch kommt die Autorin mit dem Verleger Andreas Rötzer ins Gespräch: über den Charakter und die Klugheit des Esels, über die Idee hinter der Reihe Naturkunden und die vielfältigen Beziehungen zwischen Literatur und Natur.

Zu Beginn der Veranstaltung lädt das Museum Natur und Mensch zu einem kurzen Rundgang durch die Welt der Objekte, die in den Naturkunden porträtiert und im Museum ausgestellt werden: Wie kommen die Tiere ins Museum, welche Geschichte wird dort von ihnen erzählt?

Jutta Person ist Journalistin und Kulturwissenschaftlerin. Sie schreibt für die Süddeutsche Zeitung, für Literaturen, Die Zeit und das Philosophie Magazin. Andreas Rötzer arbeitet als Verleger und Geschäftsführer des Verlags Matthes & Seitz in Berlin. 2008 erhielt der Verlag den Kurt-Wolff-Preis.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Museum Natur und Mensch – Städtische Museen Freiburg, Buchhandlung jos fritz

Mi, 20.05., 19:00 Uhr Rundgang durchs Museum, 19:30 Uhr Lesung und Gespräch | Museum Natur und Mensch, Gerberau 32 | Empfohlene Spende: 8/5 Euro
 
 

 
Literarischer Nachmittag
Literatur im lauschigen MensaGarten am 21. Mai

Am 21. Mai um 17.00 Uhr lädt das Studierendenwerk zum literarischen Nachmittag in den MensaGarten ein.

Zur Lesung von ausgewählten Kurzgeschichten und Gedichten kann man Kaffee und Kuchen genießen. Alle an dem Tag präsentierten Texte stammen aus dem bilingualen Magazin „Freiburg Review“, herausgegeben von Studierenden.

Wir freuen uns auf einen poetischen Nachmittag im MensaGarten.
 
 

 
Karlsruhe: Beim Durlacher Lesesommer vorlesen, was einem gefällt
Jetzt um einen der 15 Plätze bei "Literatur im Park" bewerben

Wer sein Buch liebt, der spricht gern darüber. Beim sechsten Durlacher Lesesommer vom 4. bis 6. August besteht dazu jeden Abend ab 19.30 Uhr im Durlacher Schlossgarten Gelegenheit, das öffentlich zu tun - mit kleinen Auszügen aus dem Werk, das Durlacher Lesefreundinnen und -freunde bewegt. Unter dem Motto "Literatur im Park" werden Interessierte, die sich bis 4. Juli um einen der 15 Plätze bewerben können und dann von einer Fachjury ausgewählt werden, jeweils maximal eine Viertelstunde vorlesen können. Bei Regen finden die Veranstaltungen im Festsaal der Karlsburg statt.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist das Mindestalter von 16 Jahren. In der Textauswahl ist jeder Bewerber frei, nur selbstverfasste Texte, Autorenlesungen sind ausgeschlossen. Diejenigen mit der Qual der Wahl sind ortsansässige Bibliothekare und Buchhändler. Anmeldebögen gibt es im Stadtamt und in der Stadtteilbibliothek Durlach, bei der Buchhandlung "Der Rabe" sowie auf www.stadtbibliothek-karlsruhe.de - nebst städtischem Kulturamt sind die genannten Stellen auch die Veranstalter des Lesesommers.
Mehr
 

Theater Freiburg: Arbeit und Struktur
Wolfgang Herrndorfs "Arbeit und Struktur" am Theater Freiburg
 
Theater Freiburg: Arbeit und Struktur
Installation & Lesung zum Werk von Wolfgang Herrndorf

Die meisten kennen Wolfgang Herrndorf wahrscheinlich als Autor des erfolgreichen Roadmovie-Romans „Tschick“. Als im Jahr 2010 ein bösartiger Hirntumor bei ihm diagnostiziert wurde, stürzte er sich in mehrere literarische Projekte – in viel Arbeit also. Bevor Herrndorf seinem Leben im August 2013 selbst ein Ende setzte, dokumentierte er in einem ursprünglich als Blog verfassten Text umfassende Gedanken zu seiner Krankheit bzw. dem strukturellen Kampf, den er mit Hilfe von Arbeit aufnahm, um seine Autonomie zu bewahren. Unter dem Titel „Arbeit und Struktur“ wurde es sein letztes vollständiges Buch. Der mit dem Werk Herrndorfs bestens vertraute Regisseur Jan Gehler hat dafür eine eingerichtete Lesung mit Texten daraus vorbereitet. Wir fragen damit: Wie bleibe ich als verletzliches, störungsanfälliges Individuum autonom in einer auf Technisierung und Optimierung geeichten gesellschaftlichen Umgebung? Wie konstruiere ich eigene Parameter von Würde und Sinn? Welche Arbeit ist nötig? Welche überflüssig?

Vorstellungen jeweils mit anschließendem Publikumsgespräch:
FR. 8., SO. 10., MI 13., DO 14. & FR. 15.5.15,
jeweils 19 Uhr, Werkraum im Theater Freiburg
Mehr
 

Sätzlinge
 
Sätzlinge
Mit frischen Texten durch Freiburgs Stadtteile

Diesmal: BRÜHL

Freitag, 24. April 2015, 19 Uhr, Goldener Sternen, Emmendinger Str. 1

Bislang unentdeckte Freiburger AutorInnen erfrischen am 24. April 2015 zum siebten Mal
Literaturbegeisterte an verschiedenen öffentlichen Orten im Stadtteil Brühl mit bisher nie
Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenhütern. In kleinen Gruppen zieht das
Publikum von Ort zu Ort und wird zum Entdecker urban-poetischer Zusammenspiele: An
welchem Roman wird in der Autowerkstatt geschraubt? An welchem Gedicht wird im
Süßigkeitenladen genascht? Was für ein Drama wartet im Wartezimmer?

Die „Sätzlinge“ wurden unter einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen
Ausschreibung ausgewählt. Bisher unerprobte Texte erhalten hier eine Bühne und Literatur
betritt den städtischen Raum. Im Anschluss an die Lesewanderung findet ein kleines Konzert
mit dem Freiburger Liedermacher Godot statt.

Es lesen: Schaja Aenehsazy (Gedichte), Natalja Althauser (Kurzgeschichte), Denise
Guhmann (Kurzgeschichten)
Musikgast: Godot (Omaha Records)
Datum & Ort: Fr, 24. April 2015, 19 Uhr, Goldener Sternen, Emmendinger Str. 1
Eintritt: 7/5 €
Förderer und Partner: Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg,
Kulturamt der Stadt Freiburg, Studierendenwerk Freiburg
Projektleitung: Nathalie Knors und Mario Willersinn
 
 

Karlsruhe: Geschichten einer persischen Pilgerin im Ständehaus
Von Heimat und Flucht / Foto: bilderlaube.de
 
Karlsruhe: Geschichten einer persischen Pilgerin im Ständehaus
Neben einer Lesung präsentiert sich der Verein für traumatisierte Migranten

Heimat, Glück, Elend, Flucht, Heimatlosigkeit: Stichworte, die für Emotionen stehen, denen die iranische Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani in ihrer Autobiografie Leben verleiht. Am Mittwoch, 25. März, liest sie im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ab 20 Uhr aus "33 Bogen und ein Teehaus - Geschichten einer Pilgerin aus Isfahan". Des Weiteren präsentiert Dr. Joachim Aspacher die Arbeit des Vereins zur Unterstützung traumatisierter Migranten, der vor allem angesichts der Flüchtlinge besonders aus dem vom Krieg verwüsteten Syrien, die in Karlsruhe eine zumindest vorübergehende Bleibe finden, aktuelle Brisanz und Bedeutung hat.

Zaeri-Esfahani gibt - bei freiem Eintritt von Stadtbibliothek und Erinnerungsstätte Ständehaus als Bestandteil der Wochen gegen Rassismus veranstaltet - einen Einblick in das, was viele Migranten durchmachen müssen. Sie erzählt aus kindlicher Perspektive von schrecklichen, traurigen, aber auch schönen, glücklichen und immer wieder ungemein lustigen Erlebnissen aus der Zeit ihrer Flucht aus dem Iran und dem zunächst schwierigen Ankommen in Deutschland. Die Schriftstellerin beschreibt die schöne alte Stadt Isfahan als schillerndes Faszinosum und das beseelte, heitere Familienleben, aber ebenso eindringlich die durch das Regime verursachten Qualen und das Gefangensein zwischen zwei Kulturen, zwei Welten.

zum Bild oben:
Die iranische Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani liest am Mittwoch, 25. März, in der Stadtbibliothek aus ihrer Autobiografie. Foto: bilderlaube.de

Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 


Copyright 2010 - 2017 Benjamin Jäger