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Sonntag, 19. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Unsere Wege trennen sich
Mundarthörspiel von Felix Huby und Boris Pfeiffer
Regie: Susanne Hinkelbein
(Produktion: SWR 2014)
Länge: ca. 50 Minuten

»Diese Frau behandelt meinen Mann wie ihr Hündchen, und er folgt ihr auch wie ein Hündchen, macht Männ­chen, lässt sich von ihr füttern. Fehlt nur noch, dass er ihr die Hand leckt.«
Der Prozess beginnt schleichend. Theo Bregenzer, einst gefeierter Pianist und Musikprofessor aus Stuttgart,wird immer vergesslicher und gereizter. Und dann kommt die schreckliche Diagnose: Alzheimer. Bregenzers Ehefrau Constanze verspricht ihrem Mann, ihn nie in ein Heim zu geben. Stattdessen stellt sie eine Frau ein, die als Pfle­gerin erfahren ist, und den Kranken künftig betreuen soll. Käthe Rombach stammt aus einem Bauernge­schlecht auf der Schwäbischen Alb, ist also von einem besonders harten Schlag, wie es Theos Freund und Arzt Martin Lamparter ausdrückt. Es dauert nicht lange, da hat sie das Vertrauen des Kranken erworben. In dem Maß, in dem sich Constanze und Theo voneinander entfernen, nähern sich Frau Rombach und der Patient an. Immer selbstverständlicher trifft die Pflegerin die Entscheidungen, fast unbemerkt übernimmt sie nach und nach die Herrschaft im Hause Bregenzer und drängt die Ehefrau Stück um Stück an die Wand, bis Constanze glaubt, im eigenen Heim keine Luft mehr zu bekommen. Die Situation spitzt sich zu.

Ursendung am Samstag, 22.02.2014, 21.03 Uhr, SWR4 Mundart-Hörspiel

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR.de/SWR4/bw
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Hörspieltipp: Mr Men and Little Miss: Mr Krach
Von Roger Hargreaves
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2014)
Moderation: Eva Schramm

Mister Krach war wirklich ein sehr, sehr lauter Mensch. Wenn er euch zum Beispiel diese Geschichte vorgelesen hätte, dann hätte er so laut wie möglich geschrien. Und so laut wie möglich war bei Mister Krach richtig laut. So laut, dass man es 100 Kilometer weit hören konnte!
Nun, diese Geschichte beginnt, als Mister Krach tief schlafend in seinem Bett im Schlafzimmer lag, in seinem Haus ganz oben auf einem Hügel. Er schnarchte entsetzlich.
Die Kultserie “Mr Men und Little Miss” aus Großbritannien entstand im Jahr 1971. Ihr Schöpfer Roger Hargreaves (1935 – 1988) schuf über 80 verschiedene Charaktere. Mit diesem Lieblingstitel beschließen wir unsere vierteilige Reihe.

Samstag, 22.02.2014, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Spanische Schlösser (1/3)
Kriminalhörspiel von Edward Boyd
Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim
Mit Christian Brückner, Katharina Palm, Karl Lieffen, Hans Caninenberg u.v.a.
Komposition: Lutz Köhler
Regie: Bernd Lau
(Produktion: SWF 1989)
Länge: 45 Minuten

Eine vorlaute junge Dame namens Teresa platzt in die Londoner Buchhandlung “Fundgrube” und verschleppt ihren Besitzer Graham Mayer zum Domizil ihres Großvaters. Sandy Forrest, ein martialisch wirkender Herr in den Siebzigern und Kamerad des Großvaters im Spanischen Bürgerkrieg, soll Jock Cameron ausfindig machen, einen weiteren Kriegsteilnehmer. Mayer zweifelt an seinen Fähigkeiten als “Philip Marlowe”. Doch als der undurchsichtige, blinde Jocelyn Coleman, eine Art Familienmitglied der Forrests, ihm den Auftrag auszureden sucht, ist Mayers Neugier geweckt.

Freitag, 21.02.2014, 22.33 Uhr, SWR2 Krimi
anschließend: Dunkelkammer
Krimi-Kolumne von und mit Tobias Gohlis

Teil 2, Freitag, 28. Februar, 22.03 Uhr,
Teil 3, Freitag, 7. März, 22.03 Uhr
 
 

 
Hörspieltipp: Die Tiefe
Hörspiel von Jón Atli Jónasson
Nach einer wahren Geschichte
Aus dem Isländischen von Richard Kölbl
Mit Dustin Semmelrogge
Regie: Judith Lorentz
(Produktion: SWR 2012)
Länge: 39 Minuten

„Unsere Reise beginnt in der Nacht. Geht in den Tag hinein. Niemand weiß, wohin wir auf dieser Tour fahren sollen.“ Es sollte eine ganz normale Ausfahrt zum Kabeljaufang werden. Doch als der junge Fischer nach einem kurzen Schlaf in seiner Kajüte aufwacht, steht die Welt Kopf und seine Schuhe treiben im Wasser. Mit letzter Kraft befreit er sich aus dem gekenterten Boot und schwimmt in einen endlosen Horizont, hinter dem er Land vermutet.
Die isländische Produktion von „Die Tiefe“ gewann den Preis für das beste nordische Radiostück 2011.

Dienstag, 18.02.2014, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Wovon wir träumten
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Julie Otsuka
Mit: Henrike Johanna Jorissen, Bettina Hoppe, Constanze Becker, Anja Lais, Lena Stolze u.a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Beate Andres
(Produktion: HR 2013)
Länge: 56 Minuten

Mit leiser Wehmut, vielen Fragen und großen Hoffnungen im Gepäck überqueren sie den Ozean: junge Japanerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Heimat verlassen, um in Kalifornien japanische Einwanderer zu heiraten. Bis zu ihrer Ankunft kennen die Frauen ihre zukünftigen Männer nur von den strahlenden Fotos der Heiratsvermittler. In eindringlichen, so präzisen wie poetischen Worten schildert Julie Otsuka die unterschiedlichen Schicksale der Frauen: wie sie in San Francisco ankommen, wie sie ihre ersten Nächte als Ehefrauen erleben, Knochenarbeit leisten auf den Feldern oder in den Haushalten weißer Amerikaner, wie sie mit der fremden Sprache und Kultur ringen – und wie sie nach Pearl Harbor erneut zu Außenseitern werden.

Sonntag, 16.02.2014, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Mister Men and Little Miss: Miss Sonnenschein
Von Roger Hargreaves
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2014)
Moderation: Christoph König

Die Kultserie aus Großbritannien entstand im Jahr 1971. Ihr Schöpfer ist Roger Hargreaves (1935 – 1988), zunächst Werbetexter, dann Kreativdirektor in einer Londoner Werbeagentur. Bis zu seinem frühen Tod schuf Hargreaves über 80 verschiedene Charaktere. Inzwischen führt sein Sohn Adam Hargreaves die Reihe fort, bis heute entstehen laufend neue Titel. “Mister Men und Little Miss” ist eine der erfolgreichsten Kinderbuchreihen der letzten Jahrzehnte. Für unsere vierteilige Serie wählten wir vier Lieblingstitel aus.

Samstag, 15.02.2014, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Malina
Kriminalhörspiel von Dirk Schmidt
Mit: Uwe Ochsenknecht, Hans Peter Hallwachs, Matthias Leja, Sönke Möhring u. a.
Regie: Claudia Johanna Leist
(Produktion: WDR 2014)
Länge: ca. 53 Minuten

Hamm sollte ein Ort der Bewährung für Felix Lenz werden. Der Düsseldorfer Kriminalbeamte war wegen seiner Alkoholprobleme versetzt worden. Soweit die Theorie, die Realität sieht anders aus: Lenz hat die Nacht mit einer gewissen Malina verbracht und viel zu viel getrunken. Nur an den Namen der jungen Frau kann er sich gerade noch erinnern, der Rest bleibt dunkel – Malina ist tot. Ist Lenz am Ende ein Mörder? Das Team um Scholz, Vorderbäumen und Latotzke versucht alles, um dem Kollegen zu helfen, aber es wird dennoch eine arge Zerreißprobe für die “Task Force Hamm”.

ARD Radio Tatort am Freitag, 14.02.2014, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
Wiederholung des Radio-Tatorts am Samstag, 15.02.2014, 21.03 Uhr, SWR4

Diese Folge steht ab Montagabend nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!
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Hörspieltipp: Der amerikanische Investor
Hörspiel von Jan Peter Bremer
Mit: Wolfram Koch und Hans Peter Hallwachs
Regie: Oliver Sturm
(Produktion: WDR 2013)
Länge: 53 Minuten

„Jan Peter Bremer hat mit seiner tollkühnen Rührgroteske “Der amerikanische Investor” einen Bericht zur Schieflage der Berliner Republik geschrieben. Sein Brief an die Welt geht uns alle an.“ Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vor sich eine weiße Wand und die leere Seite seines Notizhefts, ringt ein Schriftsteller um den ersten Satz. Weil sich der nicht einstellen will, springt er auf, kontrolliert zum hundertsten Mal den Zustand seiner Wohnung. Das alte Mietshaus, in dem er mit seiner Frau und zwei Kindern lebt, wird von einem amerikanischen Investor saniert, und nun senken sich die Böden ab, zeigen die Wände Risse. Er beschließt, dem amerikanischen Investor einen Brief zu schreiben. Auch dieser Plan führt zur weißen Seite zurück. Die Unfähigkeit, einen ersten Satz zu verfassen, findet Entsprechung in seiner Unfähigkeit, irgendetwas Sinnvolles (mit sich) anzufangen oder gar seine Interessen durchzusetzen: die Kommunikation mit seiner Frau und den Kindern, die Hausarbeit oder die Beschwerde beim Mieterverband. Hier trifft der Mikrokosmos auf den Makrokosmos; und hier wie dort sieht dieser Schriftsteller sich mit schier unüberwindlichen Machtsystemen konfrontiert, in die er sich grotesk verheddert.

Donnerstag, 13.02.2014, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 



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