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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Mit Überschall ins All
Die intergalaktische ARD-Radionacht für Kinder
Länge: 5 Stunden (bis 1:00 Uhr)

Der Countdown für ein großes Weltraumabenteuer läuft: Das fünfstündige Programm für Sieben- bis Zwölfjährige hebt um 20.00 Uhr ab zu fernen Galaxien und fremden Sternen. “Die ARD-Radionacht ist der beste Grund für Kinder, mal so richtig lange aufzubleiben”, sagt Joachim Knuth, NDR-Hörfunkdirektor und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission: “Die Kinderradioredaktionen der ARD bereiten eine fantastische Reise zu den Sternen vor, per Internet und Radio, für Kinder und Erwachsene, mit viel Fantasie und Informationen.”
Mit Hörspielen, Gesprächen, Reportagen, Rätseln und Comedys geht es in der ARD-Radionacht für Kinder ins All. Die jungen Hörerinnen und Hörer lösen knifflige Preisfragen, nehmen online Kontakt zu Kindern in anderen Schulen auf und dürfen möglicherweise sogar einen historischen Moment erleben: In den unendlichen Weiten des Weltraumes suchen die ARD-Radiomacher nach Signalen von extraterrestrischen Lebewesen.

Nähere Infos zu »Mit Überschall ins All« gibt´s unter www.kinderradionacht.de.

Freitag, 29.11.2013, 20.03 Uhr, SWR2 Spielraum
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Hörspieltipp: Vom Nachteil, geboren zu sein
Nach dem gleichnamigen Buch von E.M. Cioran
Aus dem Französischen von François Bondy
Hörspielbearbeitung: Kai Grehn und Helmut Oehring
Mit 101 Schauspielern und dem SWR Vokalensemble
Komposition: Helmut Oehring
Regie: Kai Grehn
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 68 Minuten

In der griechischen Mythologie foltert König Midas den Satyr Silenos, um endlich in Erfahrung zu bringen, was für des Menschen Wohl das Beste sei. Die Antwort wurde u.a. von Aristoteles überliefert: “Das Allerbeste nämlich ist für dich gänzlich unerreichbar: nicht geboren zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein.” E.M. Ciorans Aphorismenbuch nimmt direkten Bezug auf die “Weisheit des Silenos”: “Vom Nachteil, geboren zu sein”, erschienen 1979, sind “Miniessays” als Wirklichkeitskritik, die sich jedoch eine letzte Instanz der Wahrheit, die Intimität des Einzelnen, offenhält. Einzig möglicher Ausdruck des Versuchs, dem “Rausch der Ausweglosigkeit” Gestalt zu geben, sind bei Cioran Musik und Poesie. Ciorans am Paradox angelegte Aphorismen sind nicht dazu da, ausgelöscht zu werden, sondern um in ihrer Existenz etwas von der Paradoxie menschlicher Existenz erfassbar zu machen.

”Aufgenommen werden die 101 Aphorismen von einem Chor, wobei jeder einzelne Aphorismus an verschiedenen Orten einem anderen Schauspieler in den Mund gelegt wird und so eine intime Färbung durch den Einzelnen erfährt, um dann durch den nächsten Sprecher sogleich wieder aufgehoben oder auch ausgelöscht zu werden, bis dann alle 101 eingesprochen sind.” (Kai Grehn/Helmut Oehring)

Ursendung am Donnerstag, 28.11.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Angela und Andrei
Hörspiel nach einer wahren Geschichte
von Erwin Koch
Mit: Conny Krause, Lukas Olszewski, Mario Pitz und Lena Tolkmitt
Hörspielbearbeitung, Regie und Produktion: Kiron Patka 2013
Länge: 28 Minuten

Angela und Andrei lieben sich seit sie Kinder sind. Doch sie leben im ärmsten Land Europas, in Moldawien, und sie haben keine Möglichkeit, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Auf der Suche nach Arbeit irren sie durch Europa, schreiben sich Briefe, warten aufeinander. Angela ist achtzehn, als sie von Andrei schwanger wird. Das Geld reicht nicht zum Leben. Da verkauft Andrei seine Niere.

Dienstag, 26.11.2013, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Dieses Hörspiel/ Diese Lesung steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
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Hörspieltipp: That I should rise - Und sollt’ ich geh’n
Hörspiel von A.L. Kennedy
Aus dem Englischen von Ingo Herzke
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 54 Minuten

Simon hat nichts mehr im Griff. Schuld daran ist der Alkohol, der ihn auf dem Weg ins Unglück immer schneller hinabzieht. Seine Frau Paula hält das nicht mehr aus, und auch die Kinder leiden unter den Aggressionen und Weinerlichkeiten des häufig volltrunkenen Familienoberhaupts. Erst als Simon droht, seinen Job zu verlieren, geht er zu den Anonymen Alkoholikern. Dort trifft er auf Jean, die sich auf ihre raubeinige Art um ihn sorgt, und auf die junge, instabile Julie, mit der er einen vorsichtigen Flirt beginnt. Kennedy beschreibt glaubhaft und anrührend das Elend einer Krise in der Lebensmitte. Eine besondere Rolle spielt dabei die Musik der 60er- und 70er-Jahre. Der Titel wiederum ist ein Zitat aus dem berühmten schottisch-irischen Folktraditional “The Parting Glass”: That I should rise and you should not, I gently rise and softly call, That I should go and you should not,Good night and joy be with you all.

Ursendung am Sonntag, 24.11.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-
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Hörspieltipp: Rabenkinder
Kriminalhörspiel von Johannes Gelich
Mit: Wolfram Berger, Elisabeth Findeis, Thomas Eisen und Sabine Gronau
Musik: Matthias Schneider-Hollek
Regie: Günter Maurer
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 57 Minuten

Robert und Ulrike Raab stehen mit Anfang 40 vor den Trümmern ihres beruflichen Lebens. Ulrike vegetiert als Ich-AG vor sich hin. Robert fährt Taxi. Von ihrem reichen Vater von jeher kurz gehalten, wollen sich die Geschwister endlich das nehmen, was ihnen in ihren Augen zusteht: ein angemessenes Erbe zu Lebzeiten. Sie beschließen, den Juwelierladen des Vaters zu überfallen.

Eine rabenschwarze Komödie über die Kluft zwischen den Generationen, die unter dem Stichwort “Die Alten leben auf Kosten der Jungen” Eingang in die Debatten der Tagespolitik gefunden hat.

Ursendung am Freitag, 22.11.2013, 22.33 Uhr, SWR2 Krimi

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung als Download auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Letzte Lockerung
Hörspiel von Walter Serner
Mit: Dirk von Lowtzow
Komposition und Realisation: zeitblom
(Produktion: BR 2012)
Länge: 57 Minuten

”Letzte Lockerung”, im Untertitel ausgewiesen als “Ein Handbrevier für Hochstapler und solche, die es werden wollen”, diese “glänzende Analyse des Zeitalters des vollendeten Nihilismus” (Jörg Drews) schrieb Walter Serner 1918. 1920 veröffentlichte er den ersten Teil als dadaistisches Manifest. Erst 1927 kam ein weiterer Teil dazu und das Werk erhielt seinen Untertitel. Die “Letzte Lockerung” bietet Hinweise zu allem, worüber Kosmopoliten informiert sein sollten, darunter Menschenkenntnis, Reisen und Hotels, Männer, Frauen, Kleidung und Manieren. Serner wirft mit diesem Ratgeber für Dandytum und anarchischen Hedonismus Schlaglichter auf eine moralisch verkommene Gesellschaft und feiert die Individualität. Dazwischen eingestreute Lieder zu völlig anderem. Den roten Faden bildet die Zerstreuung, das Enzyklopädische.

Donnerstag, 21.11.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als Download auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Zum Glück
Eine Spezialität für zwei Personen
Hörspiel von Oliver Brod und Claudia Lohmann (alias Weltbetrieb)
Mit: Oliver Brod, Britta Steffenhagen und Tetsuo Terasaki
Regie: Oliver Brod und Claudia Lohmann
(Produktion: SWR 2013)
Länge: ca. 25 Minuten

Der WELTBETRIEB schickt zwei Glücksritter einander über den Weg, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Henry sucht mit analytischer Akribie die Unwucht am Rad der Fortuna und ist davon überzeugt, dass er die besten Bedingungen für sein Glück nur selbst schaffen kann. Helene hingegen überlässt das ihre den handelsüblichen Orakeln sowie der Kommunikation mit dem Universum. Als ihr Blick beim routinemäßigen Verzehr eines Glückskekses in ihrem panasiatischen Stamm-Imbiss auf Henry fällt, erfüllt sich beider Schicksal.

Dienstag, 19.11.2013, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
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Hörspieltipp: Jackie
Hörspiel von Elfriede Jelinek
Mit: Marion Breckwoldt
Regie: Karl Bruckmaier
(Produktion: BR 2003)
Länge: 56 Minuten

Eine ehemalige Heroine Amerikas, ein längst verstorbenes Idol, ruft aus dem Jenseits die Toten an. Dabei erschafft sie ein Bild von sich selbst, sie prüft Inhalt und Form ihrer Rolle, sie inszeniert sich als Kunstwerk. Mit biografischen Fakten und einem permanenten Vergleich mit Marilyn Monroe, Jackies stärkster Gegenspielerin, umkreist Jelinek in ihrem Hörspielmonolog Jacqueline Bouvier (1929 – 1994), die Witwe des US-Präsidenten John F. Kennedy und des griechischen Milliardärs Aristoteles Onassis. Ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks.

Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004
Sonntag, 17.11.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 



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