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Samstag, 18. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Melek und der Wunschhund
Von Andrea Behnke
Gelesen von Stefan Roschy
Steht nach der Sendung ein Jahr zum Download unter www.kindernetz.de/spielraum

Melek wünscht sich einen Hund, aber seine Mutter ist strikt dagegen. Sie findet, dass Hunde stinken und außerdem haben sie beide auch keine Zeit dafür. Zum Glück lernt Melek seinen etwas grummeligen Nachbarn, Opa Woffel, kennen. Und der hat genau so einen Hund, wie ihn sich Melek immer gewünscht hat. Barabas heißt er, und der flauschige Vierbeiner scheint den Jungen zu mögen. Deshalb darf Melek mit ihm Gassi gehen.
Doch dann kommt Opa Woffel plötzlich ins Krankenhaus und er wird sehr wahrscheinlich nicht mehr nach Hause kommen. Was wird nun aus Barabas?

Samstag, 08.07.2017, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
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Hörspieltipp: Maelstromsüdpol
Hörstück von Heiner Goebbels unter Verwendung des gleichnamigen Textes von Heiner Müller
Mit: David Bennent, Peter Brötzmann u. a.
Musik und Realisation: Heiner Goebbels
(Produktion: Autorenproduktion/ECM 1987/91)
Länge: 33 Minuten

Die Documenta 14 von 2017, die in Athen am 16. Juli endet, steht u. a. im Zeichen performativer Kunst. Bereits 1987 wurde die Schnittstelle von bildender und akustischer Kunst sowie Theaterperformance auf der Documenta 8 in Kassel wegweisend umgesetzt durch ein Projekt des Bühnenbildners Erich Wonder, des Komponisten Heiner Goebbels und des Dramatikers Heiner Müller. Über eine Postproduktion realisierte Goebbels anschließend den Transfer der Performance in ein eigenständiges Hörstück.
Müllers Text verdichtet Motive aus Edgar Allen Poes Roman “Arthur Gordon Pym”. Verhandelt werden die letzten Eindrücke eines Menschen, der der Anziehungskraft des Südpols als Naturereignis sowie als Metapher für die katastrophale Menschheitsgeschichte erliegt. Über eine Struktur aus sieben Tracks entwickeln Stimme, Musik und Geräusch eine damit korrespondierende Sogwirkung.

Donnerstag, 06.07.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Der gute Grund
Kriminalhörspiel von Fred Kassak
Aus dem Französischen von Maria Frey
Mit: Karl Michael Vogler, Walter Renneisen und Karin Anselm
Regie: Otto Düben
(Produktion: SDR 1989)
Länge: 41 Minuten

Keine Frage: Für Versicherungsdirektor Lebignac ist sein Beruf eine Berufung. Leidenschaftlich reguliert er Schadensfälle – bloß nie zugunsten der Versicherten, diesem “einzigen Schwachpunkt im Versicherungsgeschäft”. “Wäre ja noch schöner”, meint der unermüdliche Direktor, “wenn die mühevoll eingetriebenen Beiträge gleich wieder ausgezahlt werden müssten.” Keinen Deut anders denkt sein neuer Assistent Ledoux, der sich gerne einführen lässt in die Finessen von Vertragsannullierungen. Da der gelehrige Schüler ein passender Stellvertreter zu sein scheint, glaubt Lebignac, endlich einmal sorglos in den Urlaub fahren zu können. Einen Haken aber hat die Sache: Ledoux lernt seine Lektionen gründlicher, als es seinem Chef lieb sein kann.

Aus Studio 13 - Hörerwunsch
Freitag, 07.07.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Mannahatta
Von Juliane Stadelmann
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2017)

Boston, mit seinen blühenden Kirschbäumen und seinen klinkerkleinen Häuschen, wo die amerikanischen Flaggen in den Vorgärten hängen und die Welt noch wie im Film ist – das ist die perfekte Kulisse für ein Wochenende bei Freunden und einen One-Night-Stand mit einem jungen Mann, den man dort mehr oder weniger zufällig kennenlernt. Doch was, wenn derjenige einem danach hinterherreist, nach New York, in die Stadt, die man sich ganz allein erobern will? Wie soll man das schaffen, mit einem Jungen aus Boston am Bein, der nicht mal Sid Vicious kennt und mit dem zu schlafen ist “wie über ein paar Steinplatten in einem frisch bepflanzten Beet zu gehen. Man hangelt sich von Stein zu Stein und passt ganz furchtbar auf, dass man zwischendurch in nichts reintritt”?

Klappstuhllesung
Dienstag, 04.07.2017, 19:20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Hin und zurück
Ein Western-Hörspiel-Musical von Stefano Giannotti
Aus dem Italienischen von Olivia Toffolini
Mit: Henrik von Holtum, Caroline Junghanns, Jürg Löw u. v. a.
Komposition und Realisation: Stefano Giannotti
(Produktion: SWR 2017)
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung als Download auf SWR2.de/hoerspiel
Länge: 71 Minuten

Das Hörspiel “Hin und zurück” handelt von zwei Städten: Die erste Stadt ist eine lebendige und kulturell reiche, die zweite eine komplett verfallene. Eine Gruppe von Menschen fährt aus ihrer schönen Stadt in eine Art Geisterstadt und zerstört diese. Abends kehren diese Menschen nach Hause zurück und stellen fest, dass ihre eigene Stadt zerstört wurde. Die Erzählung übernehmen drei Figuren: Ein Wächter, der seit jeher dort lebt, stets Notizen niederschreibt, die er niemals lesen wird, die Geschichten aller Einwohner kennt, die er im Gespräch und Gesang erzählt; eine weibliche Stimme, welche die Gedanken aller Figuren in einer Art innerem Bewusstseinsstrom verkörpert, diese Gedanken-Figuren dann auf die Welt bringt – jede mit ihrer eigenen Stimme – um sie schließlich wieder in ihren Mutterleib zu absorbieren; ein arroganter und unsympathischer Schaffner, eine Art Charon, der die Gedanken-Figuren von einer Stadt zur anderen begleitet. Die beiden Städte werden durch musikalische Architekturen dargestellt, in denen jedes Gebäude einem anderen Thema entspricht.

Ursendung
Dienstag, 04.07.2017, 23:03 Uhr, SWR2 ars acustica
 
 

 
Hörspieltipp: Warte uf Bodo
Hörspiel von Fritz Sauter
Mit: Walter Andreas Müller
Musik Martin Bezzola
Regie Reto Ott
(Produktion: SRF 2015)
Länge: 47 Minuten

WAM wurde tatsächlich 70! Im September 2015 feierte der beliebte Schauspieler, Moderator und begnadete Parodist Geburtstag. Und zum runden Jubiläum beschenkte das Schweizer Radio und Fernsehen Walter Andreas Müller mit einem neuen Hörspiel. Es war das erste Stück in Mundart des Schaffhauser Autors Fritz Sauter. Der Clou: WAM spielte alle Rollen und erhielt dafür 2017 den Zonser Darstellerpreis!

Am meisten passiert dann, wenn nichts passiert. Diese Erkenntnis ist dem irischen Schriftsteller Samuel Beckett zu verdanken. Er hat vor über 60 Jahren die Theaterkunst revolutioniert, indem er zwei Bühnenfiguren in den Wartestand versetzte. Die beiden Landstreicher Wladimir und Estragon warten auf einen gewissen »Godot«, und das (wie sich schließlich herausstellt) völlig umsonst. Gleichzeitig werden durch das absurde Spiel und die aberwitzigen Dialoge das Nichtstun und die Langeweile zum bühnenwirksamen Ereignis. Jetzt hat der Hörspiel-Autor Fritz Sauter die Vorlage von Beckett aufgenommen und seine eigene Variante des szenisch unterhaltsamen Zeitvertreibs für heutige Ohren entwickelt. Bei Sauter warten zwei selbst erklärte Kunstfiguren auf eine dritte (möglicherweise reale) Figur, von der nur der Name bekannt ist: Bodo. Sie hocken und hadern, träumen und phantasieren, provozieren und resignieren. Bis Bodo schließlich tatsächlich seinen lang erwarteten großen Auftritt hat …

Fritz Sauter ist ein Virtuose des höheren Blödsinns. Mit skurrilem und lapidarem Humor bringt er Glanz und Elend der menschlichen Existenz zur Strecke. Und liefert so Walter Andreas Müller die passende Vorlage für ein schauspielerisches Kabinettstück.

Samstag, 01.07.2017, 21:03 Uhr, SWR4 Mundarthörspiel
 
 

 
Hörspieltipp: Der Richtige
Hörspiel von Dunja Arnaszus
Mit: Inga Busch, Eva Löbau, Peter Schneider, Jan Dose, Margarita Breitkreiz u. a.
Musik: Peta Devlin und Thomas Wenzel
Regie: Dunja Arnaszus
(Produktion: MDR 2016)
Länge: 53 Minuten

Sie will nur noch einen und zwar den Richtigen. Was kann es da Einfacheres für Fiona geben, als die potentiellen Kandidaten direkt zu fragen? Schließlich greift sie zu drastischeren Mitteln und muss die Feuerwehr rufen. Der Feuerwehrmann könnte ihr gefallen, aber leider löscht der nur ihren Brand und fragt nach ihrer Versicherung. Geld hat sie nicht, dafür eine gut geladene Spielzeugpistole. Und so nimmt Fionas Akquise Formen an, die den von Hemmnissen und Höflichkeiten verstellten Paarungswünschen der modernen Zeit radikal den Boden entziehen.

Sonntag, 02.07.2017, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

 
 

 
Hörspieltipp: Das Milliardengrab
Krimihörspiel-Trilogie von Thilo Reffert (3/3)
Tom Felskis letzter Fall
Mit: Fabian Gerhardt, Anika Mauer, Cathlen Gawlich, Martin Brambach, Winnie Böwe, Marc Hosemann u. v. a.
Komposition: Mike Herting
Regie: Petra Feldhoff
(Produktion: WDR 2014)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 54 Minuten

Schon zwei spektakuläre Fälle hat Tom Felski erfolgreich gelöst. Sie haben ihm das Vertrauen der Mächtigen eingebracht. Dann sitzt er plötzlich auf einem Milliardenberg, und es scheint keinen Ausweg zu geben. Sein neuer Auftraggeber ist die Bundesregierung. Zur Sicherung des Euro müssen die Bargeldbestände termingerecht aufgestockt werden – offenbar ist Geld “verlorengegangen”; ein Verdacht, der absolut geheim bleiben muss, um keine Verwirrung auf europäischer Ebene zu stiften. Also soll Felski von Berlin aus einige Millionen zur Zeche Lohberg schaffen – in echten Scheinen. Nur Bares ist Wahres, denkt er und geht, wie immer, seinen eigenen Weg. Der führt ihn über Frankfurt ... und dann in die Tiefe.

Freitag, 30.06.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Krimi
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