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Freitag, 24. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Fressen, kaufen, gassi gehen
Hörspiel von Gabriele Kögl
Mit: Sylvia Haider, Johanna Orsini-Rosenberg u. a.
Regie: Philip Scheiner
(Produktion: ORF 2017)

Frustriert vom Leben sind die beiden Frauen, die in die Jahre gekommen sind, in denen die Männer nochmals richtig loslegen meinen zu müssen. Unverhüllt zynisch, liebessehnsüchtig, verzweifelt und konsumbesessen suchen die zwei Damen noch immer nach dem bisschen Glück, das ihnen in Jugendjahren versprochen wurde, sich aber nicht einstellte; und das jetzt vom Alter unbarmherzig begrenzt wird. Die eine will ihr Leid durch den Kauf eines weiteren neuen Mantels zum Verschwinden bringen, die andere besorgt sich einen Hund, um mit des Menschen treustem Begleiter doch noch einen Abglanz von Wärme zu erfahren. Diese schrille Groteske umkreist mit gnadenlosem schwarzen Humor weibliche Torschlusspanik.(Produktion RBB 2016)

Donnerstag, 16.11.2017, 19:20 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Radiotipp: Gewinnerstück des Deutschen Hörspielpreises der ARD 2017
Vom 8. bis 12. November finden in Karlsruhe erneut die ARD Hörspieltage statt. Neben einem Publikumspreis, Kinderhörspielpreisen, einem Preis für die freie Hörspielszene und einem Preis für die beste schauspielerische Leistung wird dort der "Deutsche Hörspielpreis der ARD" verliehen. Zwölf aktuelle Produktionen der ARD, des Deutschlandradios sowie vom Österreichischen Rundfunk (ORF) und dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) stehen im Wettbewerb. Den Vorsitz der unabhängigen Fachjury hat Thomas Böhm, ehemaliger Leiter des Literaturhauses Köln und des internationalen Literaturfestivals Berlin. Weitere Juroren sind Ludger Brümmer, Leiter des Instituts für Musik und Akustik am ZKM, der Hörspiel- und Medienkritiker Jochen Meißner, Amélie Niermeyer, Theaterregisseurin und Professorin für Regie und Schauspiel am Mozarteum Salzburg sowie die Schauspielerin Tina Engel.
Während der Hörspieltage diskutiert die Jury öffentlich über die Hörspiele und entscheidet am 11. November, welche Produktion den "Deutschen Hörspielpreis der ARD" erhält. Sie hören die Jurybegründung und das Gewinnerstück.

Sonntag, 12.11.2017, 18.20 Uhr, ARD Hörspieltage - Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Radiotipp: Eine Woche voller Samstage
Live-Musikhörspiel aus dem ZKM Karlsruhe
Nach dem Kinderbuch von Paul Maar
Mit: Ilona Schulz, Andreas Helgi Schmid, Katja Brügger, Jürgen Uter und Paul Maar
Hörspielbearbeitung: Ulla Illerhaus
Musik: Bernd Keul und Band
Geräuschemacher: Max Bauer
Regie: Hans Helge Ott
(Produktion: SWR/BR/DKultur/HR/NDR/RB/RBB/WDR 2017)
Das Audio steht 7 Tage zum Anhören unter swr.de/swr2/hoerspiel

Herr Taschenbier hat viel Angst. Er fürchtet sich vor seiner Vermieterin, vor seinem Chef und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen - bis ihm an einem Samstag ein seltsames Wesen begegnet: Ein Sams! Es hat rote Haare und blaue Punkte im Gesicht und beschließt kurzerhand, bei ihm einzuziehen. Das Sams ist ziemlich gefräßig und vollkommen furchtlos. Es lässt sich von nichts und niemandem einschüchtern, macht, was es will und ist fürchterlich frech. Herrn Taschenbier ist das anfangs arg peinlich, und er versucht alles Mögliche, um das Sams rasch wieder loszuwerden. Aber je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Zusammen erleben sie eine wunderbare Woche. Und am Schluss ist der brave, ängstliche Herr Taschenbier wie ausgewechselt: Aus ihm wird eine selbstbewusste Erscheinung. Er lernt, sich zu behaupten.

Sonntag, 12.11.2017, 14:05 Uhr Ursendung, ARD Hörspieltage - SWR2 Spielraum live
 
 

 
Radiotipp: ARD Hörspieltage - Preisverleihung
Die Nacht der Gewinner
Preisverleihung von den ARD Hörspieltagen
Mit Gewinnern, Autoren, Regisseuren, Schauspielern und prominenten Gästen
Musik: Christian Felix Benning und Percussion No. 1
Moderation: Ute Soldierer
(Liveübertragung aus dem Medientheater des Zentrums für Kunst und Medien, ZKM Karlsruhe)

Fünf Tage Hörspielkunst in Karlsruhe - zum zwölften Mal in Folge im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) und in der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe. Die Königsdisziplin des Radios präsentiert sich vom 8. bis 12. November öffentlich und lädt zum Hören und Diskutieren ein. Vergeben werden sechs Auszeichnungen: der "Deutsche Hörspielpreis der ARD" und der "Preis für die beste schauspielerische Leistung" sowie der Publikumspreis "ARD Online Award". Außerdem der "ARD PiNball", Preis für die beste Produktion aus der freien Hörspielszene und zwei Preise für die Jüngsten, der "Deutsche Kinderhörspielpreis" und der "Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe".
Zwölf aktuelle Produktionen der ARD, des Deutschlandradios sowie des Österreichischen Rundfunks (ORF) und des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) stehen im Haupt-Wettbewerb. Den Juryvorsitz hat Thomas Böhm, ehemaliger Leiter des Literaturhauses Köln und des internationalen Literaturfestivals Berlin. Weitere Juroren sind Amélie Niermeyer, Theaterregisseurin und Professorin für Regie und Schauspiel am Mozarteum Salzburg, Ludger Brümmer, Leiter des Instituts für Musik und Akustik am ZKM, der Hörspiel- und Medienkritiker Jochen Meißner sowie die Schauspielerin Tina Engel.
Für die Publikumsabstimmung im Internet findet man die Hörspiele ab dem 24. Oktober unter hoerspieltage.ard.de. Zur feierlichen Preisverleihung live am Samstagabend im Medientheater des ZKM werden Gewinner, Autoren, Regisseure, Schauspieler und prominente Gäste zur Preisvergabe und zu Gesprächen rund um das Hörspiel erwartet.

Samstag, 11.11.2017, 21:05 Uhr, ARD Hörspieltage - Preisverleihung
 
 

 
Hörspieltipp: Die Schatzsuche - Eine Geschichte für das Jahr 2117
Von und mit Thilo Reffert
Steht nach der Sendung ein Jahr zum Download unter www.kindernetz.de/spielraum

Mit einem "Grundstein" fängt es an - das behauptet zumindest Erik. Viel mehr kann er seiner Schwester Emma aber nicht erklären, außer dass es etwas mit dem neuen Haus zu tun hat. Was also könnte es mit diesem auf sich haben? Bei den Recherchen nach der Bedeutung des ominösen "Grundsteins" kommt den Kindern eine noch viel wichtigere Frage in den Sinn: Was sollen die Menschen in 100 Jahren noch von uns wissen? Was Emma und Erik wohl in den Grundstein ihres neuen Hauses legen, um den Menschen in der Zukunft die Welt von 2017 zu erklären, erzählt diese Geschichte. - Schatzsuche mal anders!
Thilo Reffert hat für seine Hörspiele etliche renommierte Preise und Auszeichnungen erhalten. Für den SWR schreibt er neben den Geschichten auch Krimi- und Kinderhörspiele. Zuletzt lief in SWR2 Spielraum seine Geschichte "12 Sekunden".

Samstag, 11.11.2017, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum - Die Geschichte
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Hörspieltipp: Doberschütz und der amerikanische Freund
Kriminalhörspiel von Tom Peuckert
Mit: Felix Goeser, László I. Kish, Gitta Schweighöfer, Axel Wandtke, Barnaby Metschurat u. a.
Regie: Thomas Leutzbach
(Produktion: WDR 2016)

Frank Doberschütz, ehemaliger Kriminalpolizist und nach seinem Rauswurf illegaler Privatdetektiv in den letzten DDR-Jahren in Ostberlin, bekommt von einer unbekannten Frau den Auftrag, die Hintergründe zum Tod eines US-Bürgers zu erforschen: Dean Cyril Reed. Reed war eine der schillerndsten Figuren im DDR-Apparat. Nach geringem Erfolg als junger Hillbilly-Sänger in Denver wurde er zum Teenager-Star in Lateinamerika, er trat als Schauspieler in Telenovelas auf und engagierte sich politisch. 1966 traf er sich mit Che Guevara. Über die Sowjetunion gelangte er nach Italien, dann in die DDR, als Marxist und "Sänger des anderen Amerika". Geheimdiensttätigkeiten sind der Stoff dieser neuen Folge der "Doberschütz"-Reihe.

Freitag, 10.11.2017, 22:33 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Das Haus der Krankheiten
Nach dem gleichnamigen Manuskript von Unica Zürn
Mit: Jana Schulz u. a.
Musik: Kammerflimmer Kollektief
Hörspielbearbeitung und Regie: Iris Drögekamp und Thomas Weber
(Produktion: SWR 2014)
Audio unter: SWR.de/swr2/hoerspiel

Als Unica Zürn 1958 an der Gelbsucht erkrankte, verfasste sie ein Skript mit Texten und Zeichnungen, das erst posthum veröffentlicht wurde. Ausgangssituation dieser aus dem Geist des Surrealismus notierten Arbeiten, die einer Ästhetik des Schocks sowie der poetischen Verdichtung und Verschiebung folgen, ist die Behandlungssituation einer Patientin in einer Heilanstalt. Der Versuch, die Krankheit zu bezwingen, wird zur Suche nach einem Weg aus dem Labyrinth, das als eine Welt der Unordnung und unendlicher wie paradoxer Bezüge wahrgenommen wird. Der eigene Körper wird dabei in Analogie zu einem Haus gesetzt, in dem die Organe wie Herz und Augen Zimmern gleichen, die zu betreten sind.

Donnerstag, 09.11.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Das Hörspiel vom Hörspiel 2017
Werke aus dem Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis
Vorgestellt von Michael Grote
Regie: Nicole Paulsen
(Produktion: SWR 2017)

Den Pionierjahren des Rundfunks entstammt eine Überlegung von Kurt Weill, die zur Definition einer neuen Kunstform geworden ist: "Wir können uns", schreibt er 1925, "sehr gut vorstellen, dass zu den Tönen und Rhythmen der Musik neue Klänge hinzutreten, Klänge aus anderen Sphären: Rufe menschlicher und tierischer Stimmen, Naturstimmen, Rauschen von Winden, Wasser, Bäumen und dann ein Heer neuer, unerhörter Geräusche, die das Mikrofon auf künstlichem Wege erzeugen könnte, wenn Klangwellen übereinander geschichtet oder ineinander verwoben, verweht und neugeboren werden würden." Das nannte er "absolute Radiokunst" und unterschied es von allen funktionalen Darstellungsformen des Mediums.
1931 führte Friedrich Bischoff, damals Intendant in Breslau, bei der "Rundfunk- und Phonoschau Berlin", dem Vorläufer der heutigen Funkausstellung, Ausschnitte aus neuen Hörspielproduktionen vor. Er gab seiner Beispiel-Sammlung aus der Entwicklungsarbeit der Radiokunst den Titel "Das Hörspiel vom Hörspiel".
Unter diesem Titel stellen Mitglieder der unabhängigen Jury Werke aus dem jährlichen Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis vor - Werke der autonomen Radiokunst.

Dienstag, 7.11.2017, 23.03 Uhr, SWR2 ars acustica
 
 



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