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Dienstag, 24. April 2018
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Ein Regenschirm für diesen Tag
Nach dem gleichnamigen Roman von Wilhelm Genazino
Mit: Boris Aljinovic, Irm Hermann, Inga Busch, Ulrich Noethen u.v.a.
Hörspielbearbeitung und Regie: Lutz Oehmichen / Heike Tauch
Klavier: Florian Goldberg
Pantams: Florian Betz
(Produktion: RBB 2014 - Kunstkopfstereofonie)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 68 Minuten

Es sind die vielen skurrilen Begegnungen eines Schuhtesters für Luxusschuhe mit seinen früheren Freundinnen, z.B. Susanne oder Doris, die ihm beim Flanieren durch die Stadt über den Schmerz der grade von seinem Chef Herr Habedank ausgesprochenen drastischen Honorarkürzung hinweg helfen. Dabei “erfindet” er plötzlich eine sensationelle Geschäftsidee, die sein leises ironisches Leben in das Gegenteil verkehren soll. Alles ist vorbereitet, als er zufällig auf einer Party Frau Balkhausen kennen lernt. Nun muss er zeigen, was er wirklich drauf hat...

Der Tross der Mitwirkenden zog für dieses Hörspiel unter anderem in die Potsdamer Straßenbahn, in den Park am Gleisdreieck oder ins Einkaufszentrum “Das Schloss” in Berlin-Steglitz – immer im Gepäck der Kunstkopf, in dessen Ohren Mikrofone steckten, die ein vollständig räumliches Klangbild aufnehmen.

Sonntag, 19.07.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Fred und Lili und das Hotel des Schreckens
Von Franziska Hochwald
Gelesen von Andreas Helgi Schmid
Moderation: Eva Schramm

Das Detektivduo Fred und Lili macht sich wieder auf Verbrecherjagd. Dieses Mal werden die Zwillinge von ihrer Oma Anneliese zu einem Opern-Ausflug gezwungen, und der hat fatale Folgen: In ihrem Hotel treibt sich ein Dieb herum, und Oma Anneliese wird verdächtigt! Dass die beiden Hobbydetektive eine solche Gemeinheit nicht auf sich sitzen lassen können, ist ja wohl klar. Aber wie sollen sie den richtigen Täter finden, wenn das ganze Hotel hinter ihnen her ist?

Samstag, 18.07.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit.
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Hörspieltipp: Verdacht
Nach dem Roman “Before the Fact” von Francis Iles
Aus dem Englischen von Regine Ahrem
Mit: Gerd Wameling, Chris Pichler, Boris Aljinovic, Elfriede Irral, Martin Seifert, Hans Peter Hallwachs, Horst Mendroch u.v.a.
Musik: Michael Rodach, Alan Bern und Paul Brody
Bearbeitung und Regie: Regine Ahrem
(Produktion: RBB 2013 – Kunstkopfstereofonie)
Länge: 57 Minuten

Lina McLaidlaw, eine Tochter aus schwerreichem Haus, verliebt sich in den charmanten Playboy und Tunichtgut Johnny Aysgarth und heiratet ihn Hals über Kopf. Zwar ertappt sie ihren Mann hin und wieder beim Pferderennen und kommt auch sonst der einen oder anderen Betrügerei auf die Spur, aber noch scheint alles ganz harmlos. Johnny liebt Lina über alles und hilft ihr auch über den unerwarteten Tod ihres Vaters aufs Rührendste hinweg. Doch dann mehren sich die Anzeichen, dass Johnny in dubiose Machenschaften verstrickt ist. Als sein Geschäftspartner Beaky plötzlich auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, keimt in Lina ein schrecklicher Verdacht.

Der Roman “Before the Fact” von Francis Iles bildete die Vorlage für Alfred Hitchcocks Hollywood-Klassiker “Verdacht” (1941).

Freitag, 17.07.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Die Abflussrohre spuckten ihre Eisblöcke wie abgelutschte Bonbons
auf den Gehsteig
Variationen über die Zeit
Hörspiel von Ingo Schulze
Mit: Thomas Thieme, Sylvester Groth und Judith Engel
Komposition, Arrangements und Regie: Hermann Kretzschmar
(Produktion: SWR/Ensemble Modern 2015)
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 78 Minuten

Menschen in Momenten des Glücks oder des schicksalhaft unglücklich verlaufenden Missverständnisses, Menschen an den Kreuzungslinien von Zufall oder eingebettet in Traditionen und Erinnerungen – diese Menschen, ob in Sankt Petersburg, in Altenburg, Berlin oder Rom suchen ihre Orientierung in der Konfrontation mit den so einfachen wie gewichtigen Dingen des Lebens: Liebe und Freundschaft. Sie tragen die Erfahrung der deutschen Wiedervereinigung in sich; das Geschehen spielt von den 1990er-Jahren bis in die Gegenwart. Zusammen mit der Musik, die von Anton Weber bis zu John Cage oder Howard Skempton reicht, gespielt vom Ensemble Modern, ersteht eine Korrespondenz von prosaischer wie musikalischer Erzählung. Sie lässt die Geschehnisse nach 1990 plötzlich wie eine Fortsetzung von Erfahrungen aufleuchten, die seit den avantgardistischen Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren künstlerischen Ausdruck suchen.

Ursendung
Donnerstag, 16.07.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Manche Frauen
Nach der gleichnamigen Erzählung von Alice Munro
Aus dem Englischen von Heidi Zerning
Mit: Nadja Tiller, Marina Frenk, Oda Thormeyer, Jörg Pohl, Karin Neuhäuser, Patrycia Ziolkowska, Karoline Bär
Hörspielbearbeitung und Regie: Jean-Claude Kuner
(Produktion: NDR/HR/SWR 2015)

Länge: 52 Minuten

”Es verwundert mich manchmal, wie alt ich bin.” Mit diesem lapidaren Satz beginnt die Erinnerung der betagten Erzählerin. Als Hausmädchen hatte sie in einer kanadischen Kleinstadt gearbeitet, als sie jung war und zur Highschool ging. Ein Sommerjob, Mitte der 50er-Jahre, als Wespentaillengürtel und klare Rollenverteilung von Bedeutung waren. Im Mittelpunkt der begüterten Familie: der an Leukämie erkrankte Kriegsheimkehrer Bruce, der von den verschiedenen Frauen im Haus umsorgt und umschwärmt wird, beobachtet von der jungen Hausangestellten, die das Leben einer reichen, konservativen Familie mit ihren ganzen Widersprüchen und Abgründen hautnah erlebt – dazu Missgunst, Neid, Eifersucht, Tod und Liebe. Nach dem Sommerjob ist für das Mädchen nichts mehr wie früher. “Ich wurde erwachsen und alt.” In wenigen markanten Szenen entwirft die kanadische Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro ein komplexes Beziehungsgeflecht und schildert ganz nebenbei auch das Sozial- und Rollengefüge dieser Zeit.

Ursendung
Sonntag, 12.07.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltiip: Fred und Lili und der Gruselkeller
Von Franziska Hochwald
Gelesen von Andreas Helgi Schmid
Moderation: Eva Schramm

”Im Licht der Morgensonne sieht der Kellereingang immer noch gruselig aus – grau, vergammelt und irgendwie unheilvoll. Doch bevor ich mir einen Fall durch die Lappen gehen lasse, überwinde ich meine Angst und gehe Hermine hinterher.”

Hobbydetektiv Fred hat gemeinsam mit seiner frechen Zwillingsschwester Lili schon einen überaus mysteriösen Fall gelöst. Aber dass sich nachts ein merkwürdiger Mann in den Nachbarkeller schleicht, das ist schon ein bisschen viel für seine Nerven. Als dann auch noch die Familienkatze Hermine verrücktspielt, startet das Detektiv-Duo die Ermittlungen.
Das zweite Abenteuer der “Fred und Lili”-Reihe – weitere Kurzkrimis senden wir in loser Folge. Am Samstag, den 18. Juli 2015, bringen wir mit “Fred und Lili und das Hotel des Schreckens” den dritten und vorerst letzten Fall.

Samstag, 11.07.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit.
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Hörspieltipp: Seltene Erden
Hörspiel von Wolfgang Zander
Mit: Alexander Khuon, Schortie Scheumann u.a.
Komposition: Haarmann
Regie: Nikolai von Koslowski
(Produktion: RBB 2015)

Länge: ca. 55 Minuten

Eine Ärztin, die für Ärzte ohne Grenzen im Kongo arbeitet, wird bei einem Heimaturlaub in Berlin tot aufgefunden. Der Tatort gibt Einblick in die nervenaufreibende Arbeit von Ärzten in Hilfsmissionen, beleuchtet aber zugleich dunkle Machenschaften von Rohstoffunternehmen in der Dritten Welt und von Wohltätigkeitsorganisationen und Wirtschaft.

ARD Radio Tatort
Freitag, 10.07.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
und Samstag, 11.07.2015, 21.03 Uhr, SWR4

Diese Folge steht ab Montagabend nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit. Auch als Podcast abonnierbar!
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Hörsieltipp: Mehrere Männer
32 ziemlich kurze Geschichten von Ror Wolf
Zu Gehör gebracht von Antje Vowinckel
Mit: Marie Goyette, Irm Hermann, Peter Fricke u.a.
Musik: Rolf Sudman
Regie: Antje Vowinckel
(Produktion: SWR 2002)

Länge: 42 Minuten

”Die akustischen Erzählformen, die Ror Wolf dem Medium Radio abgewinnt, wirkten stilbildend auf nachfolgende Generationen und haben in ihrer zeitlosen Modernität bis heute nichts an Lebendigkeit verloren.”

Mit diesen Worten begründet die Jury ihre Verleihung des “Günter-Eich-Preis” an Ror Wolf. Der alle zwei Jahre vergebene Preis würdigt das Lebenswerk von Autorinnen und Autoren, die das Repertoire der Gattung Hörspiel erweitert haben. Die Preisfeier findet am 7. Juli 2015 in Leipzig statt.

SWR2 wiederholt aus diesem Anlass ein Hörspiel, das Einblick in Ror Wolfs Panoptikum bietet. In ihm bewegen sich dieses Mal nur Männer, aber jeglicher Couleur: verwegene, mutige und skurrile neben verdorrten, blassen und schüchternen.

Donnerstag, 09.07.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
 
 



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