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Samstag, 18. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Nilowsky
Nach dem gleichnamigen Roman von Torsten Schulz
Mit: Milan Peschel, Moritz Grove, Mira Partecke, Klaus Manchen u.a.
Hörspielbearbeitung: Andrea Czesienski
Regie: Judith Lorentz
(Produktion: RBB/NDR 2014)
Länge:55 Minuten

Mitte der 70er-Jahre am Stadtrand von Ost-Berlin. Ein Chemiewerk pustet giftige Abgase in die Luft, Züge donnern über den Bahndamm, in der Kneipe ums Eck lungern verlorene Gestalten. Hierher ist Markus Bäcker mit seinen Eltern gezogen. Für Markus ist alles neu: die merkwürdig unwirtliche Gegend, die Chemiearbeiter, die er beim Feierabendbier in der Eckkneipe beobachtet und schließlich Nilowsky, der Sohn vom Wirt der Eckkneipe. Nilowsky ist ein wirrer, gleichsam origineller Kopf, ein Halbkrimineller und ein Liebes-Radikalist, der von Markus abstruse Freundschaftsbeweise einfordert. Markus, der brave Bürgerssohn, gerät in seinen Bann und in den der fremden Welt.

Sonntag, 26.04.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Frisch ausgepackt
Aktuelles vom Buch- und CD-Markt
Moderation: Christoph König

Habt ihr schon wieder alles ausgelesen, alle CDs gehört und keine Ahnung, was ihr jetzt als nächstes kennenlernen wollt? Dann ist das eure Sendung! Jede Woche bekommen wir viele spannende und großartige Neuerscheinungen auf den Tisch. In “Frisch ausgepackt” stellen wir euch einige davon vor, lesen aus Büchern, hören in Hörbücher hinein, und natürlich spielen wir für euch jede Menge Musik. Lasst euch überraschen!

Samstag, 25.04.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Nullzeit
Kriminalhörspiel von Juli Zeh nach ihrem gleichnamigen Roman
Mit: Johann von Bülow, Friederike Kempter, Jörg Hartmann, Lena Drieschner, Mattes Herre, Max Ruhbaum, Wolf E. Rahifs, Sebastian Mirow und Isabelle Demey
Musik: Martin Bezzola
Regie: Mark Ginzler
(Produktion: SWR 2013)
Audio für eine Woche unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 55 Minuten

Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung, die alle bisherigen Regeln außer Kraft setzt. Wahrheit und Lüge, Täter und Opfer tauschen die Plätze. Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut. Keine Einmischung in fremde Probleme – das ist sein Lebensmotto. Jetzt muss Sven erleben, wie er vom Zeugen zum Mitschuldigen wird. Bis er endlich begreift, dass er nur Teil eines mörderischen Spiels ist, in dem er von Anfang an keine Chance hatte.

Freitag, 24.04.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Tepegöz
Hörspiel von Marc Sinan frei nach einer Episode aus dem türkischen Sagenzyklus “Dede Korkut”
Mit: Lars Rudolph, Jelena Kuljic, Jun Kawasaki, Sascha Friedl, Maria Schneider, Marc Sinan und den Dresdner Sinfonikern unter Fabian Panisello
Ton und Technik: Karl-Heinz Runde, Boris Kellenbenz und Markus Rindt
Texteinrichtung: Holger Kuhla
Komposition und Realisation: Marc Sinan
(Produktion: Südwestrundfunk in Kooperation mit den Dresdner Sinfonikern und dem Maxim Gorki Theater Berlin 2015)
Länge: 57 Minuten

Die Geschichten des türkischen Erzählzyklus “Dede Korkut” wurden im 15. Jahrhundert gesammelt. Sie entstammen mündlichen Traditionen, die sich aus den Mythen des Nomadenvolkes der Oghusen (ca. 700 bis 1050 n. Chr. ableiten. Benannt wurde er nach der Figur eines singenden und Laute spielenden Weisen, der die Einzelepisoden verknüpft. Die Geschichte von “Tepegöz” verweist motivisch auf den Gesang über den Zyklopen Polyphem aus der Odyssee: Ein Hirte entdeckt Nymphen beim Tanz. Er vergewaltigt eine von ihnen. Der Schandtat entspringt ein einäugiges Kind – und ein Fluch: Tepegöz, das barbarische “Scheitelauge”, soll das Volk der Oghusen vernichten. Von seiner Mutter verlassen, wird er von einem Stammeschef gefunden und aufgezogen. Aber das Kind ist aggressiv, so dass es verjagt wird. Tepegöz wendet sich an seine Mutter. Ihr Geschenk, ein Ring, macht ihn unverwundbar, er schwört Rache und wird zur tödlichen Gefahr für alle Oghusen. Diesen Konflikt um Schuld und Rache greift Sinan für ein musik-archäologisches Hörstück auf. Zugleich spiegelt es den Mythos über dokumentarisches Material: Neben traditionellem Liedgut aus Aserbaidschan, Usbekistan und Kasachstan erzählen Istanbuler Intellektuelle ihre Version des Mythos, der allgemein die Frage nach der gesellschaftlichen Aufarbeitung einer unlöschbaren Schuld stellt und sich besonders auf den Genozid der Türken an den Armenieren übertragen lässt.

Ursendung
Donnerstag, 23.04.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner
Tabor Süden ermittelt in den Tiefen des Schwarzwalds
Hörspielserie in 6 Folgen
von Friedrich Ani
Folge 5: Der Abgrund
Mit Klaus Spürkel, Anna Böger, Steffen Schortie Scheumann, Annabelle Leip, Paul Faßnacht und Cathy Bernecker
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2015)

Länge: 25 Minuten

In dem einsamen Hotel in Henkersbach treffen Walter Steinhaus, Tabor Süden, Eloise Valéry, Maxie und Carlo schließlich zusammen. Für Carlo ist eines klar: Außer Maxie und ihm wird keiner das Hotel lebend verlassen. Denn jetzt ist es an der Zeit, alte Rechnungen zu begleichen. Und dafür müssen Tabor Süden und Walter Steinhaus sterben. Zwischen Steinhaus und Carlo kommt es zum Kampf, doch plötzlich hat Eloise die Waffe in der Hand, mit der Carlo Steinhaus und Süden erschießen wollte. Im allgemeinen Chaos gelingt es Süden zusammen mit Maxie aus dem Hotel zu fliehen.

Ursendung
Dienstag, 21.04.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Das Hörspiel steht nach der Sendung zum Download bereit.
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Hörspieltipp: Die Nacht aus Blei
Nach der gleichnamigen Novelle von Hans Henny Jahnn
Mit: Michael Rotschopf, Ulrich Noethen und dem Rosetta Ensemble unter dem Dirigat von Manuel Nawri
Musik: Jakob Diehl
Hörspielfassung und Regie: Alexander Schuhmacher
(Produktion: Radio Player für DLR 2009)
Länge: 88 Minuten

Eine alptraumhafte Geschichte: Der junge Matthieu streift durch eine unbekannte und menschenleere Stadt. Auf der Straße trifft er einen Mann namens Anders, seinen jüngeren Doppelgänger, der ihn in eine unterirdische Wohnung führt. Hier lernen sie einander seelisch und körperlich zu erkennen. Es ist jedoch Matthieus Fatum, seinen Doppelgänger zu ermorden. Und der geheime Begleiter beider, der Todesengel Gari, trägt am Ende Matthieu hinweg. In suggestiver surrealistischer Symbolsprache hat Jahnn hier seine großen Themen Erotik, Gewalt und das Heilige ins Extreme getrieben. Im deutschen Radioprogramm wird erstmalig die Langfassung dieser Produktion in SWR2 gesendet.

Sonntag, 19.04.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: 20 000 Meilen unter dem Meer
Von Jules Verne
Gelesen von Rudolf Guckelsberger
Moderation: Eva Schramm

Vor 150 Jahren gab es noch keine Unterseeboote und niemand wusste, wie es in den Tiefen des Meeres aussieht. Damals hat Jules Verne den Roman “20 000 Meilen unter dem Meer” geschrieben: Professor Aronnax sticht in See, um eine Serie rätselhafter Schiffsunglücke zu untersuchen. Das Schiff wird vom Unterseeboot des geheimnisvollen Kapitän Nemo gekapert, der Professor entführt. Bei dieser Expedition zum Meeresgrund geht es darum, welche Ressourcen die Ernährungs- und Energiequellen der Zukunft darstellen könnten – eine Idee, die heute von erstaunlicher Aktualität ist.

Samstag, 18.04.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr als Download bereit.
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Das Grab der kleinen Vögel
Hörspiel von Elisabeth Herrmann
Mit: Martin Reinke, Sandra Borgmann u.v.a.
Regie: Sven Stricker
(Produktion: NDR 2015)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: ca. 54 Minuten

In einer Kurklinik, idyllisch am Scharnower See gelegen, muss Jac Garthmann nach einer Knieoperation physiotherapeutische Exerzitien betreiben. Unter den Lüstern des Speisesaals, umschwärmt von silbergelockten Damen, taucht er ein in eine Zauberberg-Welt mitten im Mecklenburgischen. Erschüttert wird die Idylle durch den angeblichen Selbstmord einer Patientin. Johanna Regenbacher, 76 Jahre alt, Juwelierswitwe aus Baden-Baden, war eine gut situierte Dame mit erfrischend unkonventionellen Ansichten, Humor und Lebensmut. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum sie sich aus dem dritten Stock gestürzt haben sollte. Allerdings schien sie ein Geheimnis zu hüten. So war sie oft in eine verwunschene Ecke des riesigen Parks entschwunden, wo sich eine merkwürdige Ansammlung winziger Gräber befindet. Eigentlich hatte Jac Garthmann der Polizeiarbeit abgeschworen. Aber der Fall weckt seinen Schnüfflerinstinkt.

ARD Radio Tatort
Freitag, 17.04.2015, 22.33 Uhr, SWR2 Krimi
sowie Samstag, 18.04.2015, 21.03 Uhr, SWR4
 
 



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