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Samstag, 18. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Die Entdeckung Spielofaniens
Musik: Clemens Haas
Regie: Maidon Bader
(Produktion: SWR / WDR 2015)

Länge: 53 Minuten

Opa Hans ist krank, sehr krank. Er hat immer gearbeitet. Auch als Opa, auch als Rentner. Später, hat er immer gesagt, später wird er sich Zeit nehmen für Tine. Nun ist es zu spät für später. Als Mama mit dem Arzt sprechen muss, bleiben Opa und Tine allein. Um das Schweigen zu vertreiben, erzählt Opa eine Geschichte – von Piraten. Tine hört gespannt zu, bis plötzlich der alte Kapitän stirbt. Wütend stürmt sie aus dem Zimmer: blöde Geschichte, blödes Krankenhaus, blöder Opa! Doch Tine kommt zurück. Und Opa hat noch eine Geschichte – ein Weltraumabenteuer. Mit jeder Geschichte kommen sich die beiden näher; doch wie in Opas Geschichten steht auch im Leben am Ende der Tod – Opa Hans stirbt. In seinen Geschichten aber bleibt er lebendig, so lebendig, dass Tine ihrer Mama nun eine Opa-Geschichte erzählen kann, in der Piraten vorkommen und ein Raumschiff, die Prinzessin Dupe zu Goa und Blaustiefelchen, die Tochter von Rotkäppchen.

Ursendung
Donnerstag, 14.05.2015, 14.05 Uhr, SWR2 Spielraum

Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel und kindernetz.de/spielraum
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Hörspieltipp: Akkordeonistenvernichtung
Hörspiel von Tom Heithoff
Mit: Lorenz Eberle und Tom Heithoff
Regie: Tom Heithoff
(Produktion: der Autor 2013)
Länge: 6‘46

Er sitzt unter dem Fenster und lärmt von morgens bis abends: Der Akkordeonist kennt kein Erbarmen. Immer die gleiche Melodie, von früh bis spät. Der Mieter darüber kann nicht mehr. Was tun? Tom Heithoffs Hörspiel ist eine Unterhaltung mit dem Leidtragenden über eine mögliche oder unmögliche Akkordeonistenvernichtung - und ein eleganter Balanceakt zwischen Ernst und Ironie.

Dienstag, 12.05.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Gewinn trotz Verlust
Hörspiel von Sönke Strohkark
Mit: Markus Haase, Dirk Hardegen,Tobias Dürr, Karen Schulz-Vobach, Christian Senger und Sönke Strohkark
Regie: Sönke Strohkark
(Produktion: der Autor 2013)
Länge: 12‘20

Sönke Strohkarks Hörspiel „Gewinn trotz Verlust“ handelt von einer Krisensitzung in einem Unternehmen. Der Boss, sein Partner und zwei seiner Abteilungsleiter beraten in einem Konferenzraum über die Zukunft der Firma, die vor einiger Zeit von einer terroristischen Vereinigung unterwandert wurde. Während des Gesprächs spitzt sich die Lage immer weiter zu und allmählich wird klar, dass dieses Unternehmen lediglich als Sinnbild für eine andere “Körperschaft“ fungiert.

Dienstag, 12.05.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Mutter und Sohn
Hörspiel von Jan Georg Schütte
Mit: Hildegard Schmahl und Jan Georg Schütte
Regie: Jan Georg Schütte
(Produktion: NDR/SWR 2014)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 60 Minuten

Immer wieder reiben sie sich aneinander: Monika und Michael, Mutter und Sohn. Immer wieder schwelen Konflikte, beständig verwehren sie einander die Zustimmung zu dem Leben, das sie jeweils führen. Er, Ende 40, ist erfolgreicher Werbemusiker mit allen dazugehörigen Accessoires: voller Terminkalender, dickes Konto, Luxus-Apartment in Hamburger Toplage, junge, attraktive Ehefrau und zweijähriger Sohn. Sie, Anfang 70, seinerzeit Kulturjournalistin bei linken Postillen und mit angestammter Verachtung für alles Materielle ist eine jener kampfgestählten Idealistinnen, die nachgerade verpestet sind vom Gutmenschentum. Zwei wie Wasser und Feuer. Doch nun bleibt ihm keine andere Wahl. Zutiefst erschüttert ringt er sich dazu durch, den Dialog mit seiner Mutter zu initiieren.

Ursendung
Sonntag, 10.05.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: 1945–2015: Verzähl amol, Vatter!
Elsässisches Regionalhörspiel von Martin Graff
(Produktion: SWR 2015)
Audio auf auf: SWR.de/SWR4/bw
Länge: ca. 55 Minuten

Im Wohnzimmer der Familie Graff, im elsässischen Münstertal, hängt das Bild des Vaters in französischer Uniform. Doch dann ist der Vater in deutscher Uniform in Ostoberschlesien gefallen. Wie kam das? Vater Martin, Elsässer, kämpfte als französischer Soldat 1939–1940 gegen die Nazis. Hitler annektierte das Elsass 1940 und zwang die Elsässer, die Uniform zu wechseln. Am 8. Mai 1945 meldete Schorschi, der Freund von Martin, der Ehefrau Marie-Louise, dass ihr Mann am 3. Februar 1945 bei Bielitz in den Beskiden, Polen, gefallen sei. Der Sohn, auch ein Martin, war damals sechs Monate alt. Siebzig Jahre später bekommt er aus Polen einen Hinweis, dass ein Elsässer namens Graff nach dem Krieg dort gewohnt habe. Sohn Martin lässt die Hoffnung nicht mehr los: Hat sein Vater vielleicht doch überlebt? Warum kam er nach dem Krieg nicht in seine Heimat zurück, warum hat er sich nicht mehr gemeldet?

Ursendung
Samstag, 09.05.2015, 21.03 Uhr, SWR4 Mundarthörspiel
 
 

 
Hörspieltipp: Sockenfoul mit Nachspiel
Von Frank Maria Reifenberg
Gelesen von Andreas Helgi Schmid
Moderation: Christoph König

Mögt ihr Fußball? Skip und Pelle lieben Fußball! Am liebsten erleben sie alles live mit im Stadion. Aber beim letzten Pokalfinale hatten sie Masern und mussten das Spiel vor dem Fernseher verfolgen. Dass das diesmal anders laufen muss, ist ja wohl klar. Ab nach Berlin! Das ist diesmal der Austragungsort. Es müssen Eintrittskarten her und Flugtickets. Nur mit dem Geld ist das so eine Sache. Der Kioskjob bei Oma Karsulke am Stadion ist zwar cool – Fußballer hautnah! – , aber für Berlin reicht der Lohn noch lange nicht. Doch so leicht lassen sich die beiden nicht abhalten, schließlich geht es ums Pokalfinale, und Pelle hat auch schon den perfekten Plan …

Samstag, 09.05.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr als Download bereit.
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Hörspieltipp: Hinkel
Kriminalhörspiel von Susanne Ayoub
Mit: Eva Mayer, Alexander Ebeert, Sabine Trooger, Pippa Galli, Philipp Hochmair
Komposition: Sabine Worthmann
Regie: Andrea Getto
(Produktion: DKultur 2014)
Länge: 54 Minuten

Mai 1945: Der große Krieg ist zu Ende, Ruinen, Hunger und Elend herrschen in der Stadt. Auf der Straße läuft ein verwirrtes Mädchen, ein totes Baby im Arm. Polizist Karas nimmt sie zur Vernehmung mit. Sie nennt sich Ili, besitzt keine Papiere und erzählt von einem Keller, in dem sie Unterschlupf fand. Dort hauste Anna, die für Tschick anschaffen ging. Ili sollte das Kind ausfahren, wenn Anna von einem Mann besucht wurde. Karas versucht herauszufinden, was mit dem Baby passiert ist und ob Ili wirklich die ist, für die sie sich ausgibt.

Freitag, 08.05.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Die Brücke von Berczaba
Hörspiel von Heinrich Böll
Mit: Horst Niendorf, Günther Pfitzmann, Maria Schanda u.a.
Regie: Harald Philipp
(Produktion: RIAS 1953)
Länge: 39 Minuten

Als der Krieg zu Ende ging: In einem kleinen slovakischen Gebirgsort wurde zu Kriegsbeginn von den Partisanen eine Brücke gesprengt, die ein kleines Flüsschen überspannte. Im Oktober 1944 rückt ein deutscher Trupp an, um sie mit deutscher Gründlichkeit wie für die Ewigkeit wieder aufzubauen. Angesichts der immer näher rückenden russischen Front wollen Flüchtlingsströme die Brücke queren. Das wird ihnen mit Waffengewalt verwehrt, da die Brücke noch nicht vorschriftsmäßig abgenommen wurde. Schließlich ergeht der Befehl an den Trupp, sie wieder zu sprengen – ebenso präzise wie beim Aufbau. Heinrich Böll, gestorben 1985 in Köln, gilt mit seinen Romanen und Erzählungen als einer der wichtigsten deutschen Nachkriegsautoren. Sein moralisches Engagement machte ihn vielfach zum Gewissen der alten Bundesrepublik. 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. “Die Brücke in Berczaba” ist Bölls Hörspielfassung einer Episode aus seinem 1951 erschienenen Roman “Wo warst du, Adam?”.

Donnerstag, 07.05.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 



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