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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Hänsel und Gretel oder was
Von Barbara Zoschke
Mit Christoph König

Und wieder hatte Mama jemanden mit nach Hause gebracht. Dieser Jemand war sicherlich wieder zum neuen Ersatzvater für Paul und seine große Schwester ausersehen. Die beiden Kinder sind alles andere als begeistert, vor allem weil Kurt sich als ziemlich autoritärer Typ erweist. Beim Nachmittagsspaziergang hauen sie ab, mitten durchs Unterholz, fast wie Hänsel und Gretel. Und wie die Geschwister aus dem Märchen finden sie dort auch eine Hütte, in der es gefährlich wird und die beiden schauen müssen, wie sie heil wieder nach Hause kommen.
Eine einfühlsame Geschichte der Kinderbuchautorin Barbara Zoschke, die davon erzählt, dass es im Alltag von Kindern ganz anders als märchenhaft zugehen kann – und doch bleibt auch im wirklichen Leben immer die Hoffnung, dass alles am Ende gut wird.

Samstag, 28.03.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr als Download bereit.
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Hörspieltipp: Agnes und ihr Kind
Kriminalhörspiel von Friedrich Bestenreiner und Erwin Koch
Mit: Mit Regina Fritsch, Johannes Zeiler, Michael Dangl, Chris Pichler, Birgit Doll u.a.
Regie: Harald Krewer
(Produktion: ORF 2014)
Länge: 57 Minuten

Agnes, verheiratet, katholisch und Mutter dreier Kinder, ist von Schuldgefühlen geplagt. Denn ein Kind, Karin, ist die Frucht eines Seitensprungs. Auch wenn ihr Arbeitgeber, der Bäcker Odermatt, diese Affäre erzwungen haben mag – die Schuld vor Gott hat Agnes ganz allein zu tragen. Immer unerträglicher wird für sie die Gegenwart ihrer Tochter. Als Agnes im Krankenhaus aufwacht, hat sie die Tochter getötet, den Selbstmordversuch jedoch hat sie überlebt. Das Hörspiel beruht auf einem wahren Kriminalfall, der vor einigen Jahren in der Schweiz für Aufsehen gesorgt hat.

Freitag, 27.03.2015, 22.33 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Vogelzug
Hörspiel von Sibylle Lewitscharoff
Mit: Udo Wachtveitl u. a.
Musik: Martina Eisenreich
Regie: Bernadette Sonnenbichler
(Produktion: SWR 2015)
Audio für ein Woche unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 54 Minuten

Eine psychiatrische Einrichtung: Sie hängt in der kalten Schwebe zwischen einer Anstalt mit von gekachelten Bädern widerhallenden Geräuschen und einem modernen Gehäuse, das eine infantile Scheinwohligkeit vortäuscht und in dem alle Betreuer fröhlich wie zu Kindern reden. Zwitschernde, kreischende und wie Menschen sprechende Vögel sind gelegentliche Begleiter der Patienten. Zeigen sie sich, gelingt es den Patienten, von ihrem Irr-Sinn abzulassen. In diesen Momenten sind sie von einem starken freiheitlichen Sehnen erfüllt, das keineswegs verrückt ist. Ihm steht, natürlich, die Welt der Pflegekräfte und Ärzte gegenüber. Sie leben in einer vernunftorientierten und deshalb ungleich besser gemeinschaftlich zu organisierenden Wirklichkeit, der aber vielleicht die Sprengkraft der Poesie fehlt. Sibylle Lewitscharoff erzählt von der Sehnsucht der Patienten nach einer anderen, befreiten Welt, die aber nichts mit der aus “Einer flog über das Kuckucksnest” gemeinsam hat. Diese Welt zeigt sich einfach, um dann sogleich wieder zu verglühen.

Ursendung
Donnerstag, 26.03.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: So ist es gewesen
Nach dem gleichnamigen Roman von Natalia Ginzburg
Mit: Angela Winkler
Hörspielbearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
(Produktion: NDR 1996)
Länge: 62 Minuten

Erzählt wird die Geschichte einer Ehe von ihrem tödlichen Ende her. “Ich habe ihm in die Augen geschossen”, teilt die Ich-Erzählerin nüchtern mit. Lakonisch und kühl berichtet sie, was sie nun in ihrem Haushaltsbuch festhalten wird: wie es zu ihrer Tat gekommen ist.
”So ist es gewesen!” – Aber war es wirklich so? Was die Erzählerin, die ohne Namen bleibt, wie im Zeitraffertempo memoriert, ist allein ihre Version einer klassischen Dreiecksgeschichte. Da ist die eher aus der Not geborene Verbindung der jungen, einsamen Lehrerin vom Lande mit Alberto, einem erheblich älteren Sonderling. Von Beruf Anwalt, hat er nie verheimlicht, dass er eine andere liebt. Die Katastrophe nimmt unaufhaltsam ihren Lauf.

Sonntag, 22.03.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Fred und Lili und das Müllmonster
Von Franziska Hochwald
Gelesen von Andreas Helgi Schmid
Mit Eva Schramm

In unserer Reihe “Namenstage” im SWR2 Spielraum geht es heute um ein Zwillingspärchen, das seine Namen von Herzen hasst: Friedrich-Balthasar und Anneliese-Ursula heißen die beiden, getauft nach ihren Großeltern. Doch sie sind erfinderisch und nennen sich einfach nur Fred und Lili. Und auch in anderen Dingen haben sie ungewöhnliche Lösungen bei der Hand. Als ein Unbekannter den Müll vor der Wohnungstür durchs ganze Treppenhaus verstreut, wendet Fred sein gesamtes Detektivwissen an, um den Täter zu finden. Seine Schwester Lili ist zwar eine schlimme Nervensäge, aber in Ermittlungsfragen sind die beiden ein gutes Team.
Eine tierische Detektivgeschichte, die die Hassliebe zwischen Geschwistern genau beobachtet und witzig in Szene setzt.

Samstag, 21.03.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr als Download bereit.
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Hörspieltipp: Das allerletzte Mahl
Der Raubmord an dem Wiener Weltpriester Johann Konrad Blank
Kriminalhörspiel von Andreas Kloner
Mit: Branko Samarovski, Florian Teichtmeister, Peter Matic u.a.
Regie: Harald Krewer
(Produktion: ORF 2009)
Länge: 57 Minuten

Am 14. Februar 1827, wenige Wochen vor dem Tod Ludwig van Beethovens, wird der allseits beliebte Weltpriester und Mathematikprofessor Johann Konrad Blank im Haus “Zur eisernen Birne” in der Wiener Johannesgasse tot aufgefunden. Sein Mörder hat ihm Hieb- und Stichwunden zugefügt. Das “Taterhebungsprotokoll” hält nüchtern fest: “Die Röcke, die Weste, das Hemd, das Ober- und Unterbeinkleid sind voll Blut und an den der Wunde entsprechenden Stellen durchgestochen.” Ein Hauptverdächtiger ist schnell gefasst: der polnische Bonvivant und Frauenheld Severin von Jaroszynski.

Freitag, 20.03.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

Karlsruhe:
Friedrich Ani / Foto: Stadt Karlsurhe
 
Karlsruhe: "Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner"
Friedrich Ani stellt seine neue Hörspielserie in der Stadtbibliothek vor

Sechs Mal ist Friedrich Ani bereits mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden, nun kommt der Münchner Autor nach Karlsruhe, um im Rahmen der Karlsruher Krimitage seine aktuelle Hörspielserie "Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner" zu präsentieren. Am Donnerstag, 19. März, können Krimi-Fans ab 19 Uhr in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus alle sechs Folgen um den eigenbrötlerischen Detektiv Tabor Süden hören. Exklusiv, noch vor der Erstausstrahlung. Einlass zu der Veranstaltung des städtischen Kulturbüros und der Stadtbibliothek in Kooperation mit dem SWR ist um 18.30 Uhr.

Tabor Süden, der wortkarge Menschensucher, für den Friedrich Ani bisher neunzehn Romane und acht Hörspiele geschrieben hat, ermittelt erstmals im Südwesten. Die Suche nach der vermissten Maskenbildnerin Natalia Aschenbrenner führt den Münchner Detektiv in die dunkelste Ecke des Schwarzwaldes, auf die Spuren längst vergangener Verbrechen und zu Geheimnissen, die so schrecklich sind, dass sie die Menschen vernichten. Immer tiefer gerät Tabor Süden in den Sog dieser düsteren Welt. Er droht die Kontrolle zu verlieren und von den Schatten der Wälder und Schluchten verschlungen zu werden.

Friedrich Ani schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele und Drehbücher. Er erhielt den Adolf-Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane "Süden" und "M" wurden 2012 und 2014 zu den besten deutschsprachigen Kriminalromanen des Jahres gewählt. Friedrich Anis neue Hörspielserie "Das Verschwinden der Natalia Aschenbrenner" sendet SWR2 ab 24. März in sechs Folgen.
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Hörspieltipp: Das abenteuerliche Herz
oder Figuren & Capriccios bei Tag & Nacht

Nach den gleichnamigen Büchern von Ernst Jünger
Mit: Alexander Fehling
Musik: Tarwater
Hörspielbearbeitung und Regie: Kai Grehn
(Produktion: SWR 2012)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 55 Minuten

Die beiden Fassungen von Ernst Jüngers “Das Abenteuerliche Herz” von 1929 und 1938 sind Grundlage des Hörspiels. Beide Textsammlungen bestehen aus kurzen Prosastücken – Kurzgeschichten, tagebuchartige Einträge, Traumschilderungen und Essays. Jeder Text ist dabei einem Ort bzw. einer Stadt zugeordnet. Vielfach durchweht die Prosa ein Grundton der Sehnsucht nach einem irrationalen, abenteuerlichen Leben. In ihren essayistischen Passagen entwickelt Jünger eine Poetik der Wahrnehmungsweise, die klare und scharfe Beobachtung der Wirklichkeit mit der unbestimmten Empfänglichkeit des Träumers verbindet. Diese Form der Wahrnehmung bezeichnet Jünger als Stereoskopie, eine Methode, die demselben Ton gleichzeitig zwei Sinnesqualitäten abzugewinnen vermag. Die Hörspielfassung überträgt Jüngers Ästhetik ins Akustische. Dabei ist ein lautmalerisches Mosaik aus einzelnen Kurz- und Kürzesthörspielen entstanden, eine radiophone Reise ins “abenteuerliche Herz”.

Donnerstag, 19.03.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 



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