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Freitag, 24. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Menetekel
Kriminalhörspiel von Robert Hültner
Mit: Brigitte Hobmeier, Florian Karlheim u.a.
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: BR 2015)
Diese Folge steht ab Montagabend nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit:

Länge: 47 Minuten

Es scheint nicht gerade das Verbrechen des Jahrhunderts zu sein, mit dessen Aufklärung sich die Polizeiinspektion von Bruck am Inn befassen muss: Die Gartenmauer von Fleischfabrikant Vogt wurde mit wüsten Beleidigungen beschmiert, der Geschädigte besteht energisch darauf, dass der oder die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Senta und Rudi tappen zunächst im Dunkeln. Sie werden jedoch hellhörig, als einer jungen Asiatin die Zwangsabschiebung droht, die mit ihrem Sohn in Bruck am Inn lebt und als gut integriert gilt. Obwohl sich Freunde und Nachbarn für sie einsetzen, scheint die Bürokratie den Sieg davonzutragen. Als die Zwangsausweisung durchgeführt werden soll, kommt es zu Chaos und Eklat.

ARD Radio Tatort
Freitag, 25.09.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
sowie Samstag, 26.04.2015, 21.03 Uhr, SWR4
 
 

 
Hörspieltipp: Der Speermann
Hörspiel von Stephan Krass
Mit: Matthias Brandt und Corinna Junghanns
Musik: Steffen Schleiermacher
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2015)
Länge: 54 Minuten

”Was haben wir falsch gemacht?”, fragte Albert Speer 1966 nach der Entlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis seinen engsten Mitarbeiter Rudolf Wolters, der ihm von 1934 bis 1945 bei allen Aufgaben zur Seite gestanden hatte. “Nichts”, antwortete dieser. “Wir waren Hitlers Erzbaumeister und wir haben gebaut.” In all den Jahren, die Speer in Spandau einsaß, war es Wolters, der dafür sorgte, dass Speers Aufzeichnungen aus der Zelle geschmuggelt wurden und es dem Häftling an nichts fehlte: Kaviar, Champagner, Gänseleberpastete. An einem Sommerabend des Jahres 1971 sitzt Rudolf Wolters in der Suite des Hotels Königshof und diktiert den letzten Brief an Albert Speer, der sich vom Nationalsozialismus losgesagt hat und nun als der “gute Nazi” in der westdeutschen Schickeria herumgereicht wird. Morgen wird Wolters dem Bundesarchiv in Koblenz neues Material vorlegen, weil er sich und die “Bewegung” von Speer verraten fühlt.

Ursendung
Donnerstag, 24.09.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Alle Vögel sind schon da
Hörspiel von Sabine Peters
Mit Johanna Eiworth, Leonie Jacobs, Vincent Leittersdorf und Astrid Meyerfeldt
Musik: Pascale Feiertag und das Orchester des Gymnasiums Hohenbaden, Baden-Baden
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2013)

Länge: 30 Minuten

Teil einer Patchworkfamilie zu sein, das kann bedeuten, am Wochenende Schulkonzerte über sich ergehen lassen zu müssen, weil das Kind der Freundin mitspielt. Und während man die knappe gemeinsame Zeit viel lieber ganz anders und vor allem allein mit der Mutter verbringen würde, zuckt man im Takt mit dem Kind und hat ein endloses Konzert lang Zeit, über die eigene musikalische Sozialisation nachzudenken. Querflöte bei Frau Bauer. Das war auch kein Zuckerschlecken.

Dienstag, 22.09.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download bereit.
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Hörspieltipp: Dshan
Hörspiel von Lothar Trolle
Nach Motiven des Romans von Andrej Platonow
In der Übersetzung von Alfred Frank
Mit: Hans-Michael Rehberg, Florian Lukas, Matthias Habich u.v.a.
Musik: Pierre Oser
Gesang: Silvia Mödden
Funkeinrichtung und Regie: Walter Adler
(Produktion: SWR 2015)
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 77 Minuten

Lothar Trolle hat sich die 1935 entstandene Novelle “Dshan” des sowjetischen Schriftstellers Andrej Platonow (1899 – 1951) anverwandelt und sie überschrieben. In seinem Hörspiel verschmelzen Hölle und Paradies, archaischer Mythos und minutiöse Dokumentation, Utopie und Leid, Seele und Blindheit, Leben und Sterben zu einem bildgewaltigen Erzählstrom. Im Zentrum steht der junge Ingenieur Nasar Tschagatajew, der den Auftrag übernommen hat, ein kleines nomadisierendes Wüstenvolk zu retten, das sich “Dshan” – “Seele” – nennt und dem er selbst entstammt. Er soll es aus der Sarykamysch-Senke in der Ustjurt-Steppe heim in den Schoß der Sowjetmacht führen. Die messianische Sendung verbindet sich mit einer Rückkehr zu den Ursprüngen, personifiziert in der Mutter. Die Rückführung der Waisen, Heimatlosen und Ausgestoßenen gelingt nicht, dafür aber ihre Verlebendigung aus dem ‘Zustand des Todes’.

Sonntag, 20.09.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Von Kühen, Autos und anderen Tieren
Geschichten von Jürg Schubiger
Gelesen von Felix von Manteuffel
Moderation: Eva Schramm

Ihr seid absolute Tierliebhaber? Dann haben wir genau das Richtige für euch! Jürg Schubiger hat in seiner Kurzgeschichtensammlung “Als die Welt noch jung war und die anderen Geschichten” einige erstaunliche Sachen über unsere tierischen Freunde festgehalten.
”Der Esel schreit I-a. Und das bedeutet natürlich ‘ja’. Am liebsten möchte der Esel aber nein schreien, denn er ist im Grunde dagegen. I-a heißt also nicht ja, sondern nein.”
Für so besondere Geschichten braucht man natürlich auch einen außergewöhnlichen Sprecher. Felix von Manteuffel – ihr kennt ihn vielleicht von den Harry Potter-Hörbüchern – gestaltet die Geschichten nicht nur liebevoll, sondern lässt die einzelnen Tiere und ihre Welten so richtig lebendig werden.

Samstag, 19.09.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit.
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Hörspieltipp: Gehen
von Carlo Spiller
Mit Frederik Bott
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2015)

Länge: ca. 20 Minuten

Der atemlose Monolog eines jungen Mannes, der auf dem Weg zum Schweizerischen Literaturinstitut ist und dabei mit der Gesellschaft abrechnet: mit Staatsverschuldung und Überteuerung und dass immer irgendjemand davon profitiert, aber bestimmt nie die Leute, die sich Gedanken machen über den Gesamtzustand und die Verdorbenheit der Welt. Dabei ist doch die Frage, wo denn alle bleiben würden, wenn niemand mehr da wäre, der schreibend den Finger in die Wunden der Gesellschaft legt.
Für die Aufnahme unserer Lesung stand unser roter Klappstuhl im Rahmen des Literaturfestivals zwischen/miete in der Stuttgarter Königsstraße.

Klappstuhllesung
Dienstag, 15.09.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Diese Lesung steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Epitaph
Von Heimrad Bäcker
Mit: Martin Engler, Arne Fuhrmann, Max Hopp, Kathleen Morgeneyer, Linda Olsansky, Maria Simon, Christoph Tomanek
Textfassung und Regie: Ronald Steckel
(Produktion: RB/WDR 2003)
Länge: 79 Minuten

Heimrad Bäcker, österreichischer Autor und Verleger, starb im Mai 2003 in Linz im Alter von 78 Jahren. Sein Lebenswerk und literarischer Nachlass ist eine “Nachschrift” des Nationalsozialismus und des Holocaust. Mit den Methoden der konkreten Poesie bearbeitete Bäcker schriftliche Zeugnisse der unbeschreibbaren “nationalsozialistischen Tötungsmaschinerie” und Sprach- und Aktenmaterial des Dritten Reiches. Ein Prozess, der die verschleiernde und vertauschende Sprachverwendung totalitärer Systeme verdeutlicht.

“Was geschehen ist, ist mit den Formen der Literatur, die diesseits des Schreckens entwickelt wurden, nicht zu erfassen. Und doch muss (man hat keine Wahl) eine Methode gefunden werden, die der negativen Monumentalität adäquat ist.” (Heimrad Bäcker)

Gemeinsam mit dem Autor hat Ronald Steckel aus veröffentlichten und unveröffentlichten Texten das Hörspiel “Epitaph” zusammengestellt.

Sonntag, 13.09.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag


Ausgezeichnet als Hörspiel des Monats Januar 2004.
 
 

 
Hörspieltipp: Mir zwai allai
Alemannisches Mundarthörspiel
nach dem Roman »Wir zwei allein«
von Matthias Nawrat
Bearbeitung: Uta-Maria Heim
Regie: Felicitas Ott
(Produktion: SWR 2012)
Länge: 55 Minuten

Der 29-jährige Benz jobbt als Gemüsefahrer und ist damit zufrieden. Theres arbeitet in einem Schuhgeschäft und macht nebenher Miniaturen. Sie begegnen einander in einer typischen Freiburger Studentenkneipe. Schnell wird klar, dass sie dieselben Vorlieben teilen: Beide lieben kleine Abenteuer und sinnliche Ausflüge in den Schwarzwald. Und sie verlieben sich ineinander, was sich aber als schwierig herausstellt. Denn Theres hat starke Stimmungsschwankungen, unter denen sie nicht einmal leidet. Sie ist im Wortsinn ein wenig verrückt. Obwohl ihr Benz nicht immer folgen kann, lernt er, das nicht nur zu ertragen, sondern durch ihr Anderssein für sich selber neue Räume zu erobern: Beide ziehen zusammen aufs Land und erkämpfen sich dort ihre Freiheit. Über mancherlei Missgeschicke hinweg schenken sie einander Heimat – und inmitten der Landschaft finden sie selber eine.

Samstag, 12.09.2015, 21.03 Uhr, SWR4 Mundarthörspiel
 
 



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