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Sonntag, 25. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Du und … ich
Von Sigrid Zeevaert
Gelesen von Sandra Gerling
Moderation: Eva Schramm

”Jenny ist wirklich hübsch. Egal, ob sie sich die Haare macht oder nicht und was sie gerade anhat. Mir steht vieles nicht. Na ja. Doch irgendwie ergänzen wir uns. ‘Bin ich froh, dass ich dich hab’ , seufzt sie jetzt und fällt mir um den Hals.”
Hattet ihr schon einmal eine Freundin, bei der es euch genauso ging? Ein Mädchen, das man bewundert, bei dem man aber das Gefühl nicht loswird, dass man ihm unterlegen ist? Da wird man dann leicht ausgenutzt. Unsere Erzählerin ist hin- und hergerissen: Sie mag Jenny, und es macht ihr auch echt nichts aus, ihr einen Gefallen zu tun. Aber manchmal ist ihr auch unwohl dabei, vor allem jetzt, als sie Joshua anlügen soll.

Samstag, 16.05.2015, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr als Download bereit.
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Hörspieltipp: Die Toten ruhen
Von John von Düffel
Mit: Marion Breckwoldt, Markus Meyer, Katharina Matz u.a.
Regie: Christiane Ohaus
(Produktion: RB 2015)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 55 Minuten

Ein lange zurückliegender Mordfall lässt der Bremer Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich keine Ruhe. Also öffnet sie für die Sendung “Täter gesucht” die Akte. Staatsanwalt Dr. Gröninger missbilligt diesen Schritt aufs Schärfste, beschimpft das Fernsehen als Laientheater und den Aufruf zur Mithilfe als Einladung zum Denunziantentum. Doch nach der Sendung kommt aus der Bevölkerung tatsächlich ein anonymer Hinweis, der Evernich und Gröninger aufhorchen lässt. Allerdings treten auch viele Hobbydetektive auf den Plan, darunter Evernichs Mutter, die darüber einen Krimi schreiben möchte: “Miss Moppels schwerster Fall”.

ARD Radio Tatort
Freitag, 15.05.2015, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
und Samstag, 16.05.2015, 21.03 Uhr, SWR4
 
 

 
Hörspieltipp: Der Doppelgänger
Nach dem gleichnamigen Roman von Fjodor Dostojewski
Aus dem Russischen von Georg Schwarz
Mit: Ignaz Kirchner, Werner Wölbern und Ulrich Matthes
Musik: Gerd Bessler
Bearbeitung: Gabriele Neumann
Regie: Elisabeth Panknin
(Produktion: DLF/ORF 2002)
Länge: 82 Minuten

Goljadkin fühlt sich verraten und bedroht. Ein junger Amtskollege ist zum Assessor befördert worden und soll die Tochter seines früheren Gönners heiraten, in die sich Goljadkin verliebt hat. Er will das Blatt noch einmal wenden, lädt sich selbst zum Geburtstag der Angebeteten ein und wird unter Demütigungen vor die Tür gesetzt. In dieser Nacht begegnet ihm sein Doppelgänger. Zwischen beiden entspinnt sich ein grotesker Kampf, der Goljadkin bis in die Irrenanstalt treibt. “Ich bin nicht ich, sondern jemand ganz anderer, der mir verblüffend ähnlich ist.”

Donnerstag, 14.05.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag
 
 

 
Hörspieltipp: Die Entdeckung Spielofaniens
Musik: Clemens Haas
Regie: Maidon Bader
(Produktion: SWR / WDR 2015)

Länge: 53 Minuten

Opa Hans ist krank, sehr krank. Er hat immer gearbeitet. Auch als Opa, auch als Rentner. Später, hat er immer gesagt, später wird er sich Zeit nehmen für Tine. Nun ist es zu spät für später. Als Mama mit dem Arzt sprechen muss, bleiben Opa und Tine allein. Um das Schweigen zu vertreiben, erzählt Opa eine Geschichte – von Piraten. Tine hört gespannt zu, bis plötzlich der alte Kapitän stirbt. Wütend stürmt sie aus dem Zimmer: blöde Geschichte, blödes Krankenhaus, blöder Opa! Doch Tine kommt zurück. Und Opa hat noch eine Geschichte – ein Weltraumabenteuer. Mit jeder Geschichte kommen sich die beiden näher; doch wie in Opas Geschichten steht auch im Leben am Ende der Tod – Opa Hans stirbt. In seinen Geschichten aber bleibt er lebendig, so lebendig, dass Tine ihrer Mama nun eine Opa-Geschichte erzählen kann, in der Piraten vorkommen und ein Raumschiff, die Prinzessin Dupe zu Goa und Blaustiefelchen, die Tochter von Rotkäppchen.

Ursendung
Donnerstag, 14.05.2015, 14.05 Uhr, SWR2 Spielraum

Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel und kindernetz.de/spielraum
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Hörspieltipp: Akkordeonistenvernichtung
Hörspiel von Tom Heithoff
Mit: Lorenz Eberle und Tom Heithoff
Regie: Tom Heithoff
(Produktion: der Autor 2013)
Länge: 6‘46

Er sitzt unter dem Fenster und lärmt von morgens bis abends: Der Akkordeonist kennt kein Erbarmen. Immer die gleiche Melodie, von früh bis spät. Der Mieter darüber kann nicht mehr. Was tun? Tom Heithoffs Hörspiel ist eine Unterhaltung mit dem Leidtragenden über eine mögliche oder unmögliche Akkordeonistenvernichtung - und ein eleganter Balanceakt zwischen Ernst und Ironie.

Dienstag, 12.05.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Gewinn trotz Verlust
Hörspiel von Sönke Strohkark
Mit: Markus Haase, Dirk Hardegen,Tobias Dürr, Karen Schulz-Vobach, Christian Senger und Sönke Strohkark
Regie: Sönke Strohkark
(Produktion: der Autor 2013)
Länge: 12‘20

Sönke Strohkarks Hörspiel „Gewinn trotz Verlust“ handelt von einer Krisensitzung in einem Unternehmen. Der Boss, sein Partner und zwei seiner Abteilungsleiter beraten in einem Konferenzraum über die Zukunft der Firma, die vor einiger Zeit von einer terroristischen Vereinigung unterwandert wurde. Während des Gesprächs spitzt sich die Lage immer weiter zu und allmählich wird klar, dass dieses Unternehmen lediglich als Sinnbild für eine andere “Körperschaft“ fungiert.

Dienstag, 12.05.2015, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Mutter und Sohn
Hörspiel von Jan Georg Schütte
Mit: Hildegard Schmahl und Jan Georg Schütte
Regie: Jan Georg Schütte
(Produktion: NDR/SWR 2014)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 60 Minuten

Immer wieder reiben sie sich aneinander: Monika und Michael, Mutter und Sohn. Immer wieder schwelen Konflikte, beständig verwehren sie einander die Zustimmung zu dem Leben, das sie jeweils führen. Er, Ende 40, ist erfolgreicher Werbemusiker mit allen dazugehörigen Accessoires: voller Terminkalender, dickes Konto, Luxus-Apartment in Hamburger Toplage, junge, attraktive Ehefrau und zweijähriger Sohn. Sie, Anfang 70, seinerzeit Kulturjournalistin bei linken Postillen und mit angestammter Verachtung für alles Materielle ist eine jener kampfgestählten Idealistinnen, die nachgerade verpestet sind vom Gutmenschentum. Zwei wie Wasser und Feuer. Doch nun bleibt ihm keine andere Wahl. Zutiefst erschüttert ringt er sich dazu durch, den Dialog mit seiner Mutter zu initiieren.

Ursendung
Sonntag, 10.05.2015, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: 1945–2015: Verzähl amol, Vatter!
Elsässisches Regionalhörspiel von Martin Graff
(Produktion: SWR 2015)
Audio auf auf: SWR.de/SWR4/bw
Länge: ca. 55 Minuten

Im Wohnzimmer der Familie Graff, im elsässischen Münstertal, hängt das Bild des Vaters in französischer Uniform. Doch dann ist der Vater in deutscher Uniform in Ostoberschlesien gefallen. Wie kam das? Vater Martin, Elsässer, kämpfte als französischer Soldat 1939–1940 gegen die Nazis. Hitler annektierte das Elsass 1940 und zwang die Elsässer, die Uniform zu wechseln. Am 8. Mai 1945 meldete Schorschi, der Freund von Martin, der Ehefrau Marie-Louise, dass ihr Mann am 3. Februar 1945 bei Bielitz in den Beskiden, Polen, gefallen sei. Der Sohn, auch ein Martin, war damals sechs Monate alt. Siebzig Jahre später bekommt er aus Polen einen Hinweis, dass ein Elsässer namens Graff nach dem Krieg dort gewohnt habe. Sohn Martin lässt die Hoffnung nicht mehr los: Hat sein Vater vielleicht doch überlebt? Warum kam er nach dem Krieg nicht in seine Heimat zurück, warum hat er sich nicht mehr gemeldet?

Ursendung
Samstag, 09.05.2015, 21.03 Uhr, SWR4 Mundarthörspiel
 
 



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