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Samstag, 18. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Sterben kann jeder
Kriminalhörspiel von Hugo Rendler
Mit: Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, Oliver Wnuk u.v.a.
Musik: Ulrich Bassenge
Regie: Mark Ginzler
(Produktion: SWR 2016 – Ursendung)

Länge: 54 Minuten

Hugo Rendler erzählt in seinem neuen Radio Tatort die Geschichte eines Arztes, dessen Diagnosen so manchen Patienten schwer beunruhigen. Attestiert wird immer eine ernsthafte Erkrankung, die langwierige und teure Behandlungen nach sich zieht. Eines Tages wird der Arzt tot aufgefunden, und auch der LKA-Ermittler Jörger ist aufgeschreckt. Denn er war selbst Patient beim toten Doktor und weiß nun gar nicht, wie’s weitergehen soll. Auch die Ermittler Xaver Finkbeiner und Nina Brändle tappen erst im Dunkeln. Bis sich eine Spur in den Krankenakten zeigt. So elend, wie sich Jörger fühlt, muss es nicht weitergehen. Ob aber aus seiner Hals über Kopf geplanten Verlobung noch etwas wird, steht in den Sternen.

ARD Radio Tatort
Freitag, 12.02.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
und Samstag, 13.02.2016, 21.03 Uhr, SWR4

Audio unter radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!
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Hörspieltipp: Eine Schneise
Nach dem gleichnamigen Musiktheaterstück
Von Händl Klaus
Mit: Sophie Rois, Jens Harzer, André Jung und Kristof van Boven
Musik: Martin Schütz
Hörspielbearbeitung und Regie: Erik Altorfer
(Produktion: WDR 2013)
Länge: 54 Minuten

Kathrin, die Lehrerin, lebt mit ihrem Sohn Lukas in einem einsamen Dorf. Ein Brand im Wald lockt den Inspektor in ihre verschworene Nähe und lässt die Schutzhaut ihrer Geheimnisse schmelzen. Wie eingekapselt in eine andere Zeit, in unausgesprochene Zweifel und Fragen und an einem rätselhaft aus der Welt gefallenen Ort leben Mutter und Sohn. Wer ist der Vater? Wer hat den Brand im nahen Wald gelegt – und wer ist der kauzige Bienenzüchter, der plötzlich auftaucht? Vier Menschen tanzen umeinander, nehmen sich die Worte aus dem Mund, deuten Sätze um – am Ende formulieren sie die Grundlagen ihres Daseins neu.
Uraufgeführt auf den Salzburger Festspielen 2012 und für die osttiroler Musicbanda Franui geschrieben, erfährt das Stück von Händl Klaus in seiner Hörspielfassung und mit der Musik des Jazzgrenzgängers Martin Schütz eine konzentrierte Zuspitzung in der Infragestellung von Worten und Werten.

Donnerstag, 11.02.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Paul Browski und die Monotonie des Yeh-Yeh-Yeh (2/2)
Hörspiel in zwei Teilen von Christian Berner und Frank Schültge
Mit: Stefan Kaminski
Regie: Christian Berner und Frank Schültge
(Produktion: die Autoren für den SWR 2014)

Dienstag, 09.02.2016, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Länge: 28 Minuten

Der Fall, den der Neuköllner Privatdetektiv Paul Browski lösen soll, hat es in sich. Erst wird er ins Ostberlin der 1966er Jahre versetzt und muss vor der geballten Staatsmacht fliehen, und jetzt erscheint ihm auch noch der Vermisste, den er eigentlich finden sollte, als blutrünstiges Meerschweinchen und Schöpfer der DDR. Ruck zuck wird es eng für Browski und die Hippiefrau an seiner Seite. Doch noch einmal gelingt ihnen eine spektakuläre Flucht, die den Detektiv schließlich nach einem Abstecher in die gute alte Realität in ganz neue Sphären führt.

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
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Hörspieltipp: Hannelore
oder So ein abgelichtetes Leben will verkraftet sein
Hörspiel von Patrick Findeis
Mit: Dagmar Manzel
Regie: Kai Grehn
(Produktion: SWR 2014)
Länge: 78 Minuten

Die letzten 15 Monate ihres Lebens verbrachte Hannelore Kohl vorwiegend allein in ihrem Bungalow, in Dunkelheit und Kälte, gefangen in den eigenen vier Wänden aufgrund einer angeblichen Lichtallergie. Sie beging am 5. Juli 2001 Suizid. 1933 in Berlin als Hannelore Renner geboren, endet ihre großbürgerliche Kindheit im Kriegswinter 1944/45. Gemeinsam mit der Mutter und dem Vater, der als einer der Direktoren des Rüstungskonzerns HASAG von der Roten Armee wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesucht wird, flieht sie in dessen Heimat in der Pfalz. Die Kriegswirren übersteht sie nur mit schweren Verletzungen an Seele und Leib. 1948 lernt die 15-jährige Schülerin den drei Jahre älteren Helmut Kohl kennen, 1960 heiratet sie ihn und vertritt fortan das klassische Frauenbild: Sie kündigt ihre Arbeit, bringt zwei Söhne zur Welt und kümmert sich, während er Politik macht, allein um Haushalt und Familie. Verbissen hält sie an ihrer Version der Familienidylle und der heilen Welt fest, auch später als Frau des Oppositionsführers und dann als Kanzlergattin. “So ein abgelichtetes Leben will verkraftet sein”, hat Hannelore Kohl einmal gesagt. Patrick Findeis nähert sich ihr in einem fiktiven Monolog.

Sonntag, 07.02.2016, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörpieltipp: Kanal voll - Mit Kummer und Sorgen
Von Daniel Bachmann
Moderation: Christoph König
Gelesen von Frank Stöckle

Wenn man das Lachen verlernt hat; wenn man sich ins Auto setzt, um dem Karneval zu entfliehen, und dann über ein langes Wochenende im Schwarzwald landet, wo die Fasnet ihre Hochburg hat – ist das dann nicht zum Lachen? Ich fand schon.

Robbie entdeckt schnell, dass die schwäbisch-alemannische Fasnet sehr aufregend sein kann, wenn man sich darauf einlässt. Und während der Zehnjährige sich in ein großes Abenteuer stürzt, lernt er nicht nur neue Seiten an sich selbst kennen, sondern auch seine Eltern sehen die Welt mit anderen Augen. Dem preisgekrönten Autor Daniel Bachmann gelingt es, Brauchtum ganz aktuell zu schildern und mit einer einfühlsamen Geschichte vom Großwerden zu verknüpfen.

Samstag, 06.02.2016, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte

Steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit: www.kindernetz.de/spielraum
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Hörspieltipp: Ein dickes Fell (3/3)
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Heinrich Steinfest
Mit: Anne Bennent, Gerti Drassl, Dörte Lyssewski, Ulrich Reinthaller, Erwin Steinhauer, Andrea Clausen, Maria Happel, Dorothee Hartinger, Wolfram Berger, Elfriede Irrall, Michael Dangl, Michael König u.v.a.
Musik: Otto Lechner
Hörspielbearbeitung und Regie: Götz Fritsch
(Produktion: ORF/SWR 2015)
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 56 Minuten

Der Wiener Detektiv Cheng ist angetreten, den Mord am norwegischen Botschafter aufzuklären. Doch was er herausfindet, wird vom norwegischen Geheimdienst unter den Teppich gekehrt. Dafür treten weitere Mörder und Gegenspieler auf den Plan. Der Fall wird immer undurchsichtiger: Welches Geheimnis hütet der Starschriftsteller Sam Soluschka? Und was hat das alles mit dem Duftwasser 4711 zu tun? Detektiv Cheng muss alle seine Kombinationsgabe aufbringen, um die komplexen Verwicklungen zu entwirren. Es kommt zum großen Showdown.

Ursendung
Freitag, 05.02.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Gadji Beri # 2016
DADA-Radio-Oper von wittmann/zeitblom
Musik: zeitblom
Regie: wittmann/zeitblom
(Produktion: DLF/SWR/MDR 2016)
Länge: ca. 55 Minuten

100 Jahre nach dem legendären Eröffnungsabend des Cabaret Voltaire in Zürich, am 5. Februar 1916, konfrontiert das Hörspiel die heutige Lebenswirklichkeit mit DADA. Gegenwärtige Kunstrevolten, Rebellionen gegen den Sinn, Utopien zur Rettung der missbrauchten Sprache, das Beleuchten “alternativloser” Produktionsprozesse und konsumistischer Freizeitzwänge, sowie das Aufdecken und Umdeuten leerer Signifikanten in Politik, Werbung und Kriegsrethorik: Homo oeconomicus meets den Wortkonglomerat “gadji beri bimba glandridi lonni cadori.” In der alltäglichen Geräuschkulisse der heutigen Welt findet sich das Material für diese Radio-Oper. wittmann/zeitblom spannen einen Bogen von Hugo Balls Lautgedichten zu digitaler Kombinatorik, von Marinetti zu den Schriften von Jonathan Meese oder den Vocal-Loops von Chicago Footstep. Ein Hörspiel, das die virtual community dadaistischer Kunstformen erschließt.

Ursendung
Donnerstag, 04.02.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Die Gegenwart Gottes als Vogelgezwitscher im rechten Ohr
Von Auditionen und anderen akustischen Wahrnehmungen, die nicht aus der materiellen Welt kommen
Hörstück von Thomas Knoefel und Jan St. Werner
Komposition und Realisation: Jan St. Werner
(Produktion: SWR 2016)
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung ein Jahr als Download auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 50 Minuten

Eine bisher unveröffentlichte Zusammenstellung unterschiedlichster Aufzeichnungen über akustische Wahrnehmungsphänomene, ein Stück ungeheurer, beunruhigender Kulturgeschichte die in eine einzigartige, mysteriöse Klangwelt entführt. In Kapiteln werden diese phänomenologischen Episoden aber nicht illustriert, sondern mit einer elektroakustischen Komposition musikalisch hinterfragt.

Dienstag, 02.02.2016, 23.03 Uhr, SWR2 ars acustica
 
 



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