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Samstag, 24. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Das Ding im Nebel
Kriminalhörspiel von Bodo Traber
Mit: Konstantin Lindhorst, Marc Benjamin Puch, Lucie Heinze, Alexander Hauff, Peter Gilbert Cotton u.a.
Regie: Petra Feldhoff
(Produktion: WDR 2014)
Audio unter: SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 51 Minuten

Berlin im Winternebel 1915/16. Die Kaiserstadt wird von einem Massenmörder heimgesucht. Obwohl sie von der Obrigkeit massiv dabei behindert werden, gehen der Journalist Ritter, die Polizistin Fähnlein und der Kriminalkommissar Nemhof dieser geheimnisvollen Mordserie nach. In den Armenvierteln Berlins – in den schmutzigen, dunklen Straßen von Wedding, Moabit oder Prenzlauer Berg – geht ein unheimliches Monster um, das die Köpfe seiner Opfer zu sammeln scheint. Und doch ist es nur ein Teil eines Rätsels in einem Rätsel.

Freitag, 08.01.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Maria
Hörspiel von Marlene Streeruwitz
Mit: Cornelia Niemann, Frauke Poolmann u.a.
Regie: Marlene Streeruwitz
(Produktion: HR/SWR 2015)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 56 Minuten

Einen Tag nach “Heilige Drei Könige” dreht sich dieses Hörspiel von Marlene Streeruwitz um die Mutter Jesu und ihre Spiegelungen in den Lebenswirklichkeiten von drei Frauen von heute: Sie heißen Maria, Maria und Maria, sind unterschiedlicher Generation und treffen zufällig aufeinander, beim Arzt, im Schwimmbad, bei einer Castingagentur. So zufällig und beiläufig die Situationen auch sein mögen, für die Frauen wird die Vornamensgleichheit zum Anlass der Kontaktaufnahme und zum Ausgangspunkt, das eigene Leben zu bedenken und dabei auch jene jüdisch-christliche Maria mit einzubeziehen, auf die ihr Name zurückgeht. Streeruwitz hat poetische, lyrische Passagen dreier Frauenfiguren mit improvisierten Momentaufnahmen konfrontiert. Sie erzählt so ein Stück individueller Biografie und reflektiert zugleich über die Rolle der Frau, die über Jahrhunderte nicht zuletzt durch jene Maria geprägt wurde, die als Mutter Jesu rätselhaftes Vorbild und Trösterin war.

Ursendung
Donnerstag, 07.01.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: ”Des Kaisers Nachtigall”
Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Mit: Malte Arkona und dem SWR Vokalensemble Stuttgart
Bearbeitung: Dorothea Bossert
Musik: Uģis Prauliņš
Blockflöte: Michala Petri
Leitung: Klaas Stok
Regie: Günter Maurer
(Produktion: SWR Young Classix 2014)
Länge: 43 Minuten

”Der Kaiser von China hatte das prächtigste Schloss der Welt mit einem herrlichen Garten. In diesem Garten lebte eine Nachtigall, die so bezaubernd sang, dass selbst der arme Fischer, der so viel anderes zu tun hatte, stillhielt und horchte.”So beginnt Hans Christian Andersens Märchen von der Nachtigall. Eine spannende und herzerwärmende Geschichte voller Poesie und Lebensklugheit. Ein Konzerterlebnis für die ganze Familie, bei dem die Zuhörer sich von der Musik des lettischen Komponisten Uģis Prauliņš verzaubern lassen können. Da tun sich prächtige Schlösser auf und zauberhafte Gärten, zickige Hofdamen wandeln umher, umwogt vom herzerwärmenden Gesang der Nachtigall. Eine Reise durch fünf Jahrhunderte Vokalmusik. Erstmals wird das SWR Vokalensemble Stuttgart mit dem Echo Klassik in der Kategorie “Klassik für Kinder” ausgezeichnet.

Mittwoch, 06.01.2016, 14.05 Uhr, SWR2 Spielraum extra
 
 

 
Hörspieltipp: Silber gegen Ende
Hörspiel mit The Schwarzenbach
Komposition: The Schwarzenbach
Regie: Johannes Mayr und Thomas Weber
(Produktion: SRF 2014)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 54 Minuten

Ein Maler singt und spricht, weil seine Kunst ihn an eine Grenze geführt hat, an der Bilder ihm nicht mehr weiterhelfen. Die Liebe hat ihn verletzt. Er traut den Menschen nicht mehr. Jetzt verliebt er sich in die Farbe selbst, und wundert sich, weil es die als Person gibt. Sie hören aufeinander, streiten sich und machen einander große Versprechen. Sie finden sich schließlich in Liedern. Die Widersprüche zwischen Kunst und Kommunikation, Leinwand und Internet, Markt und Freiheit werden nicht gelöst, aber man erreicht einander – Schweigen mag Gold sein, aber Reden, das man Silber nennt, ist ein Weg, der Leute retten kann.
”Silber gegen Ende” erzählt eine Geschichte aus gesprochenen und gesungenen Begegnungen. Die Dialoge des Hörspiels sind direkt an ein Gegenüber gerichtet und entdecken dabei doch, dass sie überraschenderweise auch gültige Dinge sagen können, die für viel mehr Angesprochene wichtig sind als nur für dieses Gegenüber.

Dienstag, 05.01.2016, 23.03 Uhr, SWR2 ars acustica
 
 

 
Hörspieltipp: Aus dem Reisewörterbuch
Hörspiel von Regina Dürig und Christian Müller
Regie: Christian Müller und Regina Dürig
(Produktion: Butterland 2016)
Länge: ca. 25 Minuten

Pálína wünscht sich einen Baum, Addas Mutter hat ein kleines, prähistorisches Tier gefunden und Josh denkt an die Sterne, die auf der anderen Seite des Tunnels auf ihn warten. Rosa hört das Reiben ihrer Knochen, seit sie von der Mole gestürzt ist, und Kári sucht einen Käufer für das Haus seiner Väter. “Irgendwann verkauft jeder ein Stück von sich selbst”, sagt er.
In Island ist der Winter dunkel und kalt. So dunkel, dass schwierig zu sagen ist, was man sieht und was man sich ausdenkt. So kalt, dass man sich gar nicht mehr sicher ist, ob das überhaupt einen Unterschied macht. “Aus dem Reisewörterbuch” geht klanglich und erzählerisch von der ehemaligen Hauptstadt der Heringsfischerei Siglufjörður im Norden Islands aus und erfindet die den Orten innewohnenden Geschichten.

Dienstag, 05.01.2016, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Das Haus meines Vaters hat viele Zimmer
Hörspiel von Arno Geiger
Mit: Martina Gedeck, Alexandra Henkel, Jörg Hartmann u.a.
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2013)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel
Länge: 81 Minuten

Für Lilli, temperamentvolle Ehefrau eines angepassten Chirurgen und Mutter einer fordernden 10-Jährigen, hat die zweite Hälfte des Lebens begonnen. Mit Staunen, Selbstironie und kämpferischer Verzweiflung nimmt sie wahr, wie Jugend, Schönheit und Präsenz leise schwinden. Aufgerieben zwischen ihrem Anspruch auf Individualität und Lebensfreude auf der einen – und den Zumutungen und Forderungen ihrer Familie auf der anderen Seite, führt Lilli täglich ihren einsamen Kampf um Glück, Souveränität und Würde. Unter ganz anderen Voraussetzungen kämpft ihre Schwester Alexandra, die bei Lilli Unterschlupf gefunden hat, nachdem sie von ihrem Mann verlassen wurde. Trotz jahrelanger Zurückweisungen versucht sie noch immer, ihren Mann zurückzugewinnen.

Sonntag, 03.01.2016, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Fanny. Ein Porträt der Feldbergmutter Fanny Mayer
Alemannisches Mundarthörspiel von Heidi Knoblich
Mit: Eva Kaufmann, Martin Schley, Paul Güde, Heidi Knoblich u.a.
Musik: Norbert Gälle
Regie: Susanne Hinkelbein
(Produktion SWR 2003)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung auf: SWR.de/SWR4/bw
Länge: 43 Minuten

Am 25. Februar 1881 ist Fanny Mayer in Basel dem Hilferuf ihres Bruders gefolgt und nach einer qualvollen Winterreise auf den Feldberg gekommen. Sie findet ein Neugeborenes vor, dessen Mutter gestorben ist, und sie verspricht, ihrem Bruder so lange beizustehen, bis er jemanden gefunden hat, der sich um das Kind und das Gasthaus kümmert. Aber sie bleibt und macht den »Feldberger Hof« zum bestgeführten Berghotel Badens mit dem ersten Telefonanschluss in der ganzen Region. Und sie denkt nicht daran, sich damit zufrieden zu geben. Ihre Weitsicht macht sie zur Pionierin des Skisports in Mitteleuropa.

Samstag, 02.01.2016, 21.03 Uhr, SWR4
 
 

 
Hörspieltipp: Der Jazz ‘n’ Crime-Abend
Bloody Screens – Mörderisches auf Bildschirm und Leinwand
Mit: Ueli Jäggi, Irm Hermann u.v.a.
Moderation: Ilja Richter
(Produktion: SWR 2015)
Audio unter: SWR.de/swr2/hoerspiel

Zum zweiten Mal bringen wir zum Neuen Jahr vier Stunden lang Krimi und Jazz: Mit Kurzhörspielen, Erzählungen und einem atemberaubenden Musik-Mix sorgen wir für spannende Unterhaltung. Vieles wird neu inszeniert und urgesendet: Ueli Jäggi befindet sich mit Bill Moody “Auf der Suche nach Chet Baker”, Irm Hermann geht mit Elke Heinemann in einem “Kriminalrondo” letzten Fragen am Film-Set nach. Denn Thema ist Mörderisches auf Bildschirm und Leinwand. Wir beginnen in der Stummfilm-Ära: Der Komiker Roscoe “Fatty” Arbuckle feiert 1921 in San Francisco ein orgiastisches Fest. Zwei Tage später wird eine junge Schauspielerin tot aufgefunden. Hauptverdächtiger: Arbuckle. Aber war er wirklich der Mörder? Im Anschluss begeben wir uns auf die Fährte der großen Film Noir-Klassiker. Wieso eigentlich wird Humphrey Bogart in der aktuellen Krimiliteratur immer wieder als Hase gefeiert?

Samstag, 02.01.2015, 20.03 Uhr, SWR2 Krimi und Jazz
 
 



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