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Donnerstag, 23. November 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Licht ohne Grenzen
Hörspiel von Rainer Schildberger
Regie: Alexander Schuhmacher
(Produktion: SWR 2016)

Länge: ca. 25 Minuten

Sonja Lund ist Sustainability Executive beim global operierenden Möbelhaus FAIRNITURE. Das Unternehmen hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und will im Geschäft mit Flüchtlingen aktiv werden. Lund reist nach Jordanien, ins größte Flüchtlingslager der Welt, an der Grenze zu Syrien. Im Lager begegnet sie dem syrischen Arzt Dr. Naphtali, den sie für KILLE, eine von Sonnenlicht betriebene Lampe von FAIRNITURE begeistern will. Es entspinnt sich ein Disput über das Leben, Träume, Hoffnungen und den Zauber des Sternenhimmels angesichts des Geschützdonners jenseits der Grenze. Sonja lässt sich überreden, eine Nacht im Lager zu verbringen. Eine fatale Entscheidung.

Ursendung
Dienstag, 24.05.2016, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung zum Anhören auf swr2.de/tandem
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Hörspieltipp: Manhattan Transfer (1/3)
Hörspiel in 3 Teilen nach dem gleichnamigen Roman von John Dos Passos
Neu übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Dirk van Gunsteren
Teil 1: Am Fährboot
Mit: Stefan Konarske, Maren Eggert, Ulrich Matthes, Max von Pufendorf, Axel Prahl, Marc Hosemann, Sophie Rois, Ulrich Noethen u. v. a.
Komposition: Hermann Kretzschmar
Hörspielbearbeitung: Leonhard Koppelmann, Hermann Kretzschmar
Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR/DLF 2016)
Länge: ca. 90 Minuten

1925 erschien “Manhattan Transfer” von John Dos Passos und gilt seitdem als Meisterwerk des modernen Romans. Endlich liegt es in einer Neuübersetzung vor, die Grundlage der SWR-Hörspielfassung ist. Im Zentrum steht die Geschichte von New York. Wie die Stadt sich zur modernsten, aufregendsten, aber auch gnadenlosesten Metropole der damaligen Zeit entwickelt, spiegelt Dos Passos in zahlreichen Lebensläufen. Viele zeigt er in ihrem Scheitern. Nur wenigen Figuren folgt der Roman über den Zeitraum von 20 Jahren. Sie kämpfen um persönliches Glück, Reichtum und politische Macht. Unter ihnen der Rechtsanwalt George, der Journalist Jimmy, die Schauspielerin Ellen, der homosexuelle John, der arbeitssuchende Vatermörder Bud und der illegale schwarze Migrant Congo.


Spiegel der Stadt (2) - Ursendung
Sonntag, 22.05.2016, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag


Teil 2: Donnerstag, 26. Mai, 18.20 Uhr
Teil 3: Sonntag, 29. Mai, 18.20 Uhr
 
 

 
Hörspieltipp: Der Kater Franz
Von Caroline Ebner
Moderation: Eva Schramm

”Mein Vater und der Kater Franz wohnen zusammen, und ich kann euch sagen, das ist nicht immer so einfach! Viel gemeinsam haben die beiden nämlich nicht, außer, dass sich “Vater” auf “Kater” reimt und sie von der gleichen Frau verlassen wurden – der Ex-Freundin meines Vaters. Aber es hilft ja nichts, die beiden müssen sich irgendwie zusammenraufen.”
Eine urkomische Sendung für alle Tierliebhaber, oder solche, die es werden müssen. Die Schauspielerin Caroline Ebner liest ihre Geschichte selbst vor und erweckt ihre Charaktere mit viel Charme und Witz zum Leben.

Samstag, 21.05.2016, 14.05 Uhr, SWR2 Spielraum

Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit unter: www.kindernetz.de/spielraum
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Hörspieltipp: Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (1/3)
Nach dem gleichnamigen Roman von Joël Dicker
Aus dem Französischen von Carina von Enzenberg
Teil 1: ”Die Schriftstellerkrankheit”
Mit: Hans Löw, Gerd Wameling, Laura Maire, Christian Redl, Tilo Werner, Marie Löcker, Hedi Kriegeskotte, Markus Graf, Wolf-Dietrich Sprenger, André Szymanski, Stefan Kaminski, Peter Kirchberger u. v. a.
Musik: Peter Harrsch
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: NDR 2015)
Buchausgabe: Piper
Länge: 55 Minuten

Marcus Goldman ist gerade mal 30 und schon ein gefeierter Literaturstar. Gleich von seinem ersten Roman hat er eine Million Exemplare verkauft. Er zieht in ein New Yorker Loft, datet ein TV-Sternchen, flaniert über rote Teppiche und wird auf der Straße erkannt. Als sein Verlag jedoch noch einen Nachfolge-Hit erwartet, erwischt Marcus eiskalt die Schriftstellerkrankheit: Er bringt keinen vernünftigen Satz mehr aufs Papier. Verzweifelt wendet er sich an seinen alten Mentor Harry Quebert. Der emeritierte Uniprofessor hat selbst in jungen Jahren einen modernen Klassiker verfasst und wird seitdem als “Die Feder Amerikas” verehrt. Doch bevor er Marcus aus seiner Krise helfen kann, sitzt Harry plötzlich selbst in der Patsche. Auf seinem Anwesen Goose Crove in der neuenglischen Kleinstadt Aurora wird die Leiche eines Mädchens gefunden.

Freitag, 20.05.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi


Teil 2: Freitag, 27. Mai, 22.03 Uhr
Teil 3: Freitag, 3. Juni, 22.15 Uhr
 
 

 
Hörspieltipp: Weekend
Hörspiel von Walter Ruttmann
Regie: Walter Ruttmann
(Produktion: Berliner Funkstunde 1929)
Länge: 12 Minuten

Aus dem Lesebuch für Städtebewohner
Hörspiel nach dem gleichnamigen Gedichtbuch von Bertolt Brecht
Mit: Max Raabe, Sophie Rois u. a.
Musik und Hörspielbearbeitung: Klaus Buhlert
Regie: Klaus Buhlert
(Produktion: DRadio, BR, WDR 1997)
Länge: 35 Minuten

Zum Auftakt der Hörspielreihe “Spiegel der Stadt” stellen wir zwei Produktionen vor: “Weekend” ist das älteste und berühmteste Hörspiel, das Stimmen, Geräusche, Originaltöne und Musiken zu einer Collage montiert. 1929 realisierte es der Filmregisseur Walter Ruttmann. Es erzählt die Geschichte eines Wochenendes in der Stadt. “Weekend”: kann heute gelten als erstes O-Ton-Hörspiel, oder “tönender Film ohne Bilder” bzw. “abstrakter Film”. Im Kontext Musik dürfte es als Vorläufer der “musique concrète” und Ars Acustica rezipiert werden können. Fest steht: Es ist ein heute noch gültiges Meisterwerk.
Das zweite Hörspiel nutzt zehn Gedichte von Bertolt Brecht über Berlin von 1926/27. Sie umkreisen Menschen und Situationen. Komisch wie anarchisch wie Moral einfordernd – und sie haben kein Metrum. Klaus Buhlert hat diese lyrische Versuchsanordnung Ende der 1990er-Jahre in Berlin wiederholt. “Wie Ruttmann mit dem Sujet Stadt umgegangen ist, so habe ich die Schauspieler auf der Straße mit all den zufälligen Geräuschen aufgenommen: am Bahnhof Friedrichstraße und Zoo, in Stundenhotels.” Der Zusammenprall zweier Zeitebenen und eine mit Rap-Elementen arbeitende Musik geben dem Hörstück eine akustische Struktur, in der das Vergangene ins Heute leuchtet.

Einleitung zu “Weekend”: Manfred Hess

Spiegel der Stadt (1)
Donnerstag, 19.05.2016, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Vsio horocho- Alles gut
Von Marina Skalova
Mit: Viktoria Mikhnevich
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2016)
Diese Lesung steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
Länge: ca. 20 Minuten

Der Vater sitzt auf dem Balkon und dreht an der Satellitenschüssel herum, damit die Großmutter Putins Fernsehen nicht mehr sehen kann. Die Hälfte seiner russischen Bekannten sei verrückt geworden, sagt er. Es gebe die normalen. Und es gebe die, die Putins Fernsehen schauen. Putins Fernsehen zeigt Talkshows, in denen sich Moskauer Beamte mit Striptease-Tänzerinnen streiten und das Staatsoberhaupt den Westen beschuldigt, die ukrainischen Faschisten zu unterstützen. Weil sie zu viel Zeit vor dem russischen Fernsehen verbringt, hat die Großmutter Schwindelanfälle und Herzrasen bekommen und kein Psychiater kann ihr helfen. Das schafft nur der Cocktail aus weißen, gelben, grünen und lilanen Tabletten, den sie sich mixt, während man an der östlichen Front der Ukraine schon über 1000 Tote zählt.

Der Klappstuhl für unsere Lesung stand dieses Mal auf der Besucherplattform des Stuttgarter Fernsehturms.

Klappstuhllesung
Dienstag, 17.05.2016, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
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Hörspieltipp: Sturmhöhe (1/2)
Nach dem Roman “Wuthering Heights” von Emily Brontë
Aus dem Englischen von Gisela Etzel
Durchgesehen und modernisiert von Ilka Saal und Gerhard Wolf
Mit: Bibiana Beglau, Alexander Fehling, Jule Böwe, Sebastian Blomberg, Franziska Wulf u. a.
Komposition: Anne Clark, Murat Parlak
Hörspielbearbeitung und Regie: Kai Grehn
(Produktion: NDR / SWR 2012)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 85 Minuten

Der abgelegene Gutshof „Sturmhöhe“ ist der Schauplatz der leidenschaftlichen und verhängnisvollen Liebesgeschichte zwischen den Stiefgeschwistern Catherine und Heathcliff. Der alte Earnshaw, Besitzer des Anwesens, hatte Heathcliff im Alter von sechs Jahren als Findelkind aufgenommen und zusammen mit seinen eigenen Kindern Hindley und Catherine aufgezogen. Hindley hasst seinen Adoptivbruder, quält und misshandelt ihn, während Catherine und der einzelgängerische, leidenschaftliche Heathcliff unzertrennlich sind. Doch als Catherine um des gesellschaftlichen Aufstiegs willen Edgar Linton heiratet, den Sohn des benachbarten reichen Gutsbesitzers, verfolgt Heathcliff sie und ihre Familien mit seinem zerstörerischen Hass bis in den Tod.

Pfingstmontag, 16.05.2016, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag
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Hörspieltipp: Tintentod (3/3)
Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Cornelia Funke
Mit: Rainer Strecker, Gerlinde Dillge, Jens Wawrczeck, Frank Jordan, Lars Rudolph, Barbara Nüsse u. v. a.
Musik: Jan-Peter Pflug
Hörspielbearbeitung und Regie: Frank Gustavus
(Produktion: Oetinger audio 2015)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: www.kindernetz.de/spielraum
Länge: 55 Minuten

Seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben, leben Meggie und ihre Eltern auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschah. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald.

Inzwischen ist es über 10 Jahre her, dass der erste Band von Cornelia Funkes Tintenwelt-Trilogie “Tintenherz” erschien. Seitdem hat das Buch rund um die Abenteuer von Staubfinger, Capricorn, Meggie & Co. Millionen Menschen auf der ganzen Welt verzaubert.
Inzwischen liegt die Trilogie auch als Hörspiel vor: Nach “Tintenherz” und “Tintenblut” führt “Tintentod” zum fulminanten Finale der Tintenwelt-Trilogie.

”Ich erinnere mich noch daran, dass ich mir sagte: Na gut, diese Geschichte wird nur etwas für Bücherfresser. Ich werde sie für all die schreiben, die den gedruckten Buchstaben ebenso verfallen sind wie ich.” (Cornelia Funke)

Pfingstmontag, 16.05.2016, 14.05 Uhr, SWR2 Spielraum
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