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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Doberschütz und das Gleichgewicht des Schreckens (1/2)
Kriminalhörspiel von Tom Peuckert
Mit: Felix Goeser, Götz Schubert, Heike Warmuth, László I. Kish, Otto Mellies u. a.
Musik: Jean Symczak
Regie: Thomas Leutzbach
(Produktion: WDR 2015)
Länge: 55 Minuten

Berlin, Hauptstadt der DDR, im Sommer 1982. Frank Doberschütz arbeitet illegal als Privatdetektiv. Professor Diethard Springer, Hirnchirurg in der Charité, wendet sich an ihn. Er behauptet, seine Tochter sei entführt worden. Auf der Suche nach dem Kind entdeckt Doberschütz ein mögliches Motiv: Einer der Patienten von Professor Springer war ein wichtiger Mitarbeiter des Ministeriums für Außenhandel. Dessen unzusammenhängende Äußerungen ergeben einen Sinn, als weitere Spuren zu einer geheimen DDR-Firma namens IMES führen. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, auf das hochgesicherte Firmengelände an der Ostsee zu kommen, gerät Doberschütz massiv unter Druck. Die Stasi konfrontiert ihn mit seiner Vergangenheit: Doberschütz war Grenzpolizist.

Freitag, 23.9.2016, 22:03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: On hearing the Brooklyn Bridge singing in Yiddish
Hörstück von Alvin Curran
Komposition und Realisation: Alvin Curran
(Produktion SWR, ZKM Karlsruhe 2010/11)
Länge: 50 Minuten

Ein Mann sitzt am Klavier (einem speziellen Disklavier). Er spielt einen einfachen Moll-Dreiklang. Aus diesen vertrauten drei Tönen entsteht ein fremdartiger Refrain. Der Mann am Klavier spielt einen anderen Ton, sagen wir G, drei Oktaven höher – als sein Mittelfinger eine bestimmte schwarze Taste berührt, hören wir plötzlich das Geräusch menschlichen Lachens, wie es in einem Käfig von Schimpansen klingt, zusammen mit den holprigen Ausbrüchen von Russolos Intonarumori sowie einem breit klingenden Wasserhahn einer Männertoilette eines berühmten Frauen-Colleges in Kalifornien. Mit diesem “imaginary beginning” beschreibt Alvin Curran seine Aufnahmen, die er in den frühen 1980ern unter der Brooklyn Bridge machen konnte. Wie ein Anthropologe, sammelte er die Klänge dieser gleichzeitig nahen und fernen Welt. 2010 lässt Curren die von Legenden umwobene Brücke New Yorks auf eine neue Weise erklingen und ihre Geschichten erzählen. Dabei trifft Fats Waller’s “Ain’t Misbehavin’” auf Aphex Twin oder die Geister von Conlon Nancarrow, Beethoven und Scelsi steuern Klänge zu diesem Orchester bei. Und ein Chor von Stimmen auf Jiddisch erzählt die Geschichte eines Rabbis, der sich im Schnee verirrt hat.

Donnerstag, 22.9.2016, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Amsel
Hörspiel von Sara Magdalena Schüller
Mit Marina Frenk, Bettina Kurth und Jirka Zett
Regie: Judith Lorentz

Länge: 39 Minuten

Miriam und Paul, das war mal, bevor Paul befunden hat, dass es jetzt nichts mehr ist. Miriam zieht von ihrer Heimatstadt München nach Hamburg, um das Scheitern hinter sich zu lassen und mit Luft-Akrobatik wieder ein Gefühl in ihre Beine zu bekommen, die in eine Schreckstarre gefallen sind, seit sie den Satz gehört hat: „Wir tun uns nicht gut“. Miriam hängt am Trapez und denkt über einen guten Abgang nach, eine kleine Pirouette zum Abschluss, denn sie will sich von nichts und niemandem mehr unterkriegen lassen. Und weil in Hamburg genügend Zeit ins Land geht, schafft sie es sogar, allmählich weniger an Paul zu denken und sich um ihre eigentliche Leidenschaft zu kümmern: die Malerei. Außerdem überrascht sie sich selbst, als sie sich beim Tanzen in eine Frau verliebt – M, die zwar erstmal 14.000 km weit weg geflogen ist, aber Mails schreibt und irgendwann auch wieder kommt.

Dienstag, 20.9.16, 19:20 Uhr, SWR2 Tandem

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
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Hörspieltipp: Wir, Bier und Tier
Kurzhörspielreihe von Eberhard Stett
Mit Bernd Gnann, Johann Jürgens und Sandra Gerling
Musik: Thomas Weber
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2016)
Alle Folgen stehen für ein Jahr zum Download bereit.

Hirsch- und Adlerbrauereien, Wirtshäuser “Zum Schwanen” und “Goldener Löwe” sind allerorten zu finden. Beim Schafkopfspielen zum Bockbier, das an der Schwanenhalsbiersäule gezapft wird, fürchten wir schon den Kater nach dem Saurausch und freuen uns bereits, beim nächsten Bieranlass wieder einen Salamander zu reiben. Die Verwendung unzähliger Tiernamen im Bier- und Brauereimilieu ist keine historische Eintagsfliege sondern jahrhundertelanger Alltag. Ein Tier begleitet stets das Bier und ging und geht mit ihm zahlreiche Verbindungen ein.

2016 ist das Jahr des Bieres. In diesem Jahr begeht die deutsche Brauwirtschaft den 500. Jahrestag der wohl bekanntesten Lebensmittelvorschrift in Deutschland, wenn nicht sogar in der Welt. Anlass für SWR2 also, die Bier- und Tierbeziehungen zu erforschen und zu erzählen.

Jede Folge erzählt kleine ernste Bier- und Tiergeschichten. Stets eingeleitet von einem kleinen musikalischen Rätsel, angereichert mit Reimwerk aus der tierischen Bierwerbung und abgerundet mit akustischem Schaum und kompositorischer Raffinesse.

10 Folgen, jeweils 17:50 Uhr:
Folge 1, Adler und Gesetz, Montag, 19. September
Folge 2, Hirsch und Kultur, Dienstag, 20. September
Folge 3, Der Löwe und der Kater, Mittwoch, 21. September
Folge 4, Lamm und Bock, Donnerstag, 22. September
Folge 5, Der Ochse und das richtige Maß, Freitag, 23. September
Folge 6, Schwan und Rausch, Montag, 26. September
Folge 7, Der Bär und die Oper, Dienstag, 27. September
Folge 8, Fuchs und Ernst, Mittwoch, 28. September
Folge 9, Pferd und Mähne, Donnerstag, 29. September
Folge 10, Das Tier und seine humanen Varianten, Freitag, 30. September

500 Jahre Reinheitsgebot
Montag, 19.9.2016 bis Freitag, 23.9.2016, jeweils 17:50 Uhr, SWR2 extra
 
 

 
Hörspieltipp: Ein verrauchtes Idyll
Hörspiel von Robert Schoen
Mit: Luise Nachbar, Käthe Göbel, Johanne Wiegershaus, Brunhilde Beckmann, Elfriede Telizien, Maria Limper u. a.
Regie: Robert Schoen
(Produktion: HR 2015)
Länge: 49 Minuten

Heute ist es keine Seltenheit mehr, dass Menschen hundert Jahre alt werden. Ein Menschenleben umspannt ein ganzes Jahrhundert – ein ungeheurer Zeitraum. Was bleibt am Ende in den Herzen und Hirnen der Hundertjährigen? Und wie sieht es eigentlich bei den Ameisen aus? Sie können kein Feuer wahrnehmen und setzen ihre Arbeit fort, bis sie bei lebendigem Leibe verbrennen. Spielerisch leicht konfrontiert Robert Schoen Menschheitsgeschichte mit Naturgeschichte.

”Das Hörspiel kreist assoziativ um die Kraftfelder Hoffnung und Verzweiflung – es ist eine Meditation über die Zeit zwischen Perm-Trias-Ereignis und dem nächsten Bier. Ein somnambules Herumirren. Eine Traurigkeit.” (Robert Schoen)

Für eine bessere Welt
Sonntag, 18.9.2016, 18:30 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Der Knochenmann
Von Jens-Uwe Bartholomäus

Lilly verbringt die Ferien bei Tante Martha auf dem Land. Die schönsten überhaupt. Erst scheint alles so zu sein wie jedes Jahr. Doch langsam schleicht sich bei Lilly der Verdacht ein, das diesmal etwas anders ist als sonst. Mysteriöse Dinge passieren: Ein unbekannter Mann durchsucht den alten Schweinestall von Tante Martha. Was hat das zu bedeuten? Lauert hier ein Geheimnis, das nur darauf wartet von Lilly entdeckt zu werden? Und der Bürgermeister, warum brüllt er so auf Tante Marthas Hof herum? Steckt er vielleicht mit dem unheimlichen Besucher unter einer Decke? Lillys Neugier ist geweckt und sie beginnt zu ermitteln.

Samstag, 17.9.2016, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Unten am Fluss
Kriminalhörspiel von Robert Hültner
Mit: Brigitte Hobmaier, Florian Karlheim, Eisi Gulp u. a.
Musik: zeitblom
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: BR 2016)
Audio unter radiotatort.ard.de
Länge: ca. 56 Minuten

Mehrere Brandherde bei einem Großfeuer in der Brucker Altstadt, bei denen eine betagte Mieterin ums Leben kam – für die Kripo ist dies ein untrügliches Indiz für gezielte Brandstiftung. Da das Opfer beraubt wurde, erhärtet sich der Verdacht. Nachdem das Diebesgut wenig später in der Wohnung eines nach langer Haftzeit entlassenen Bankräubers entdeckt wird, sind alle Zweifel restlos beseitigt. Während die Kripo ermittelt, schlagen sich die Beamten der Polizeiinspektion Bruck am Inn mit ihren alltäglichen Problemen herum. Das geringere davon ist noch, dass der alte Luk, das liebenswert-störrische Brucker Original, wieder einmal seit Tagen nicht mehr auffindbar ist. Revierleiter Öttl empört vor allem, dass seit Tagen anonyme Interneteinträge kursieren, in denen der Polizei vorgeworfen wird, Informationen über die wahren Brandstifter und Raubmörder zu verschweigen und die Öffentlichkeit zu belügen. Er erteilt Senta und Rudi den Auftrag, die Urheber dieses Gerüchts zur Verantwortung zu ziehen.

ARD Radio Tatort
Freitag, 16.9.2016, 22:33 Uhr, SWR2 Krimi
und Samstag, 17.9.2016, 21:03 Uhr, SWR4
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Hörspieltipp: Vier Versuche über die Zeit
Hörspiel von Christoph Buggert
Mit: Florian Busch, Katharina Zapatka, Anna Moll u. a.
Regie: Bernadette Sonnenbichler
(Produktion: SWR 2014)
Länge: 56 Minuten

In vier Geschichten geraten Menschen in die Falle, ihr Glück mit den Mitteln der Zeitkontrolle zu erzwingen: Ein Privatdozent will über den perfekten Terminkalender der knappen Ressource „24 Stunden hat ein Tag“ den Freiraum einer leidenschaftlichen Affaire abgewinnen. Fünf Manager geben sich gegenseitig ein Alibi, um den perfekten Mord an einem Konkurrenten zu begehen. Eine Frau schiebt vor Gericht dem Wecker die Schuld an ihren Ladendiebstählen zu. Und in der Arbeitswelt muss eine Führungskraft trotz exakten Lauftrainings erkennen: Auch der disziplinierteste Mensch ist endlich.
Anlässlich der Ursendung hob der Kritiker Jochen Meißner in der Fachzeitschrift „Medienkorrespondenz“ die „absurde Komik“ hervor, mit der Christoph Buggert die unumkehrbare Linearität der Zeit erkundet.

Donnerstag, 15.9.2016, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspielstudio
 
 



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