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Sonntag, 25. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Terrorspiele
Von Fabian von Freier und Andreas von Westphalen
Mit: Sigrid Burkholder, Fabian Hinrichs, Omar El-Saeidi u. a.
Musik: Haarmann
Regie: Andreas von Westphalen und Fabian von Freier
Produktion: WDR 2009
Länge: 55 Minuten

Sonntag, 23.01.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Terror in der Landeshauptstadt. Bei einem Anschlag sterben 81 Menschen, 156 werden zum Teil schwer verletzt. Das Land steht unter Schock, weitere Anschläge werden befürchtet, von einer bevorstehenden “Terrorwelle” ist die Rede. Es folgen massive Verschärfungen der Gesetze zur inneren Sicherheit, und auch außenpolitisch ist eine härtere Gangart zu verzeichnen. Die Medien stehen geschlossen hinter der kompromisslosen Politik der Regierung. Michael Bader, ein junger Journalist, recherchiert im Umfeld der Anschläge. Immer tiefer dringt er in die Materie ein, immer besser durchschaut er die Mechanismen der allgemeinen Hysterie, bis schließlich sein eigenes Leben aus den Fugen gerät.
 
 

 
Hörspieltipp: Deutscher Kinderhörspielpreis "Der Dschinn aus dem Ring"
Von Cornelia Neudert
Musik: Lars Kurz
Regie: Bernhard Jugel
Produktion: BR 2010
Länge: 21 Minuten

Samstag, 22.01.2011, 16.05 Uhr, SWR 2 Spielraum

Wer einen Dschinn hat, kann sich glücklich schätzen; denn normalerweise erfüllt dieser seinem Meister jede Menge Wünsche. Auch Luisa kann es kaum fassen: In ihrem Plastikring, den sie gerade aus dem Kaugummi-Automaten gezogen hat, wohnt tatsächlich ein echter Dschinn. Damit könnte eigentlich ein wunderbares Leben für Luisa beginnen. Ihr dienstbarer Geist allerdings hat es faustdick hinter den Ohren, er verfolgt ganz eigene Pläne.
Das Stück erhielt 2010 den Deutschen Kinderhörspielpreis. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am 13. November im Rahmen der ARD Hörspieltage im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe vergeben. Aus der Begründung der Jury, bestehend aus Frank Olbert (Vorsitz), Karin Lorenz, Dr. Eva-Maria Lenz, Hermann Schulz und Kerstin Behrens: »Mit großer Spielfreude und Sprachwitz entfaltet das Hörspiel die turbulente Beziehung zwischen dem Geist aus dem Automaten und seiner neuen Besitzerin. Cornelia Neudert gelingt es dabei, auf kindgemäße Weise, das Medium Radio selbst mit einzubeziehen und nicht zuletzt durch witzige Songs ein Originalhörspiel von hohem Unterhaltungswert zu schaffen.«
 
 

 
Hörspieltipp: Fragmente einer Sprache der Liebe
Nach dem gleichnamigen Buch von Roland Barthes
Aus dem Französischen von Hans-Horst Henschen
Bearbeitung, Komposition und Regie: Andreas Bick
Produktion: WDR 2010
Länge: 54 Minuten

Freitag, 21.01.2011, 22.33 Uhr, SWR2

In Form alphabetisch geordneter Sequenzen beschreibt der französische Schriftsteller und Philosoph Roland Barthes Szenen und Figuren des Liebesdialoges mit einem begehrten Subjekt. Durch die willkürliche Aufeinanderfolge von Begriffen wie Abwesenheit, anbetungswürdig, Begegnung, Bejahung etc. entsteht ein Text, dem keine Erzählung, keine Hierarchie und keine Entwicklung zu Grunde liegt. Barthes schreibt nicht über Liebe, sondern mit Liebe. Andreas Bick unterstützt das Rauschen der Sprache durch hypnotisch-rhythmische Elemente und öffnet dem Text erotisch-körperliche Dimensionen.

"Die endlosen Sätze mit ihren zahlreichen Kommata, Doppelpunkten und Klammern, ihren Gedankensprüngen und -verdichtungen hat der Komponist und Klangkünstler klug zusammengestrichen. Während Barthes denkend und schlendernd immer wieder Komplizen im Geiste wie Plato, Hölderlin, Nietzsche, Lacan und Proust zitiert, um den Diskurs von seinem unmittelbaren Ich auszuweiten, vollzieht Bick diese Öffnung akustisch."
Esther Boldt in epd Medien
 
 

 
Hörspieltipp: Die Hechinger Madonna
Kriminalhörspiel von Joy Markert
Conny: Liv-Juliane Barine
Regie: Alexander Schumacher
Produktion: DLR 2008
Länge: 53 Minuten

Donnerstag, 20.01.2011, 22.03 Uhr, SWR2

Als Edith Laderer begreift, dass sie auf dem Trödelmarkt nicht irgendeine Porzellanfigur gekauft hat, sondern die echte Hechinger Madonna, ruft sie aufgeregt ihre Freundin Conny Weiss zu Hilfe. Kaum untersucht die junge Kriminalistin das wertvolle Stück, wird es ihr von einem Unbekannten entrissen. Die Spur führt bis ins Schwäbische, zur Burg Hohenzollern und nach Haigerloch, wo sich einst Erdbeben ereigneten und ein Atombunker gebaut wurde. Conny Weiss hat es als blonde Ermittlerin nicht leicht in dieser älblerischen Männerwelt.
 
 

 
Hörspieltipp: Warum das Kind in der Polenta kocht
Nach dem gleichnamigen Roman
von Aglaja Veteranyi
Musik: Jonas Kocher
Hörspielbearbeitung und Regie: Simona Ryser
Produktion: Schweizer Radio DRS 2010
Länge: 70 Minuten

Sonntag, 16.01.2011, 18.20 Uhr, SWR2

Das Kind einer rumänischen Artistenfamilie lebt in zwei Welten, der farbig verklärten Heimat von Zirkus und Wohnwagen und der harten Wirklichkeit des ständigen Fremd- und Unterwegsseins. Voller Illusionen ist die Familie den Verheißungen des Westens gefolgt: Ein großes Haus soll gekauft, die Tochter ein Filmstar werden. Doch es kommt anders. Und die Geschichten vom Kind, das in der Polenta kocht, die die Geschwister sich als Gegengift gegen die bitteren Erfahrungen erzählen, werden immer grausiger. “Warum das Kind in der Polenta kocht” basiert auf Aglaja Veteranyis eigener Geschichte. Nachdem ihre Eltern in den 70er-Jahren auf ein besseres Leben im Westen setzten, musste sie, noch fast ein Kind, als Artistin und Tänzerin arbeiten, bis sich die Familie in der Schweiz niederließ. Dort brachte sie sich mit 17 Jahren selber Lesen und Schreiben bei, wurde Schauspielerin und Schriftstellerin.
 
 

 
Hörspieltipp: Dünne Wände
Badisch-pfälzisches Mundarthörspiel
von Almut Tina Schmidt
Regie: Maria Ohmer
Produktion: SWR Karlsruhe 2008
Länge: 43 Minuten

Samstag, 15.01.2011, 21.05 Uhr, SWR4 BW

Hämmern, singen, stöhnen, schreien, keuchen, streiten, Klavier spielen, pfeifen, Radio hören, Staub saugen, boh­ren, Porzellan zerschlagen – das alles tut man nicht nur für sich. Sondern auch für die Nachbarn.
In manchen Häusern bekommt man einfach alles mit, ob man will oder nicht. Schlechte Schallisolierung kann zu dramatischen Szenen führen: Man wird belästigt vom schlechten Musikgeschmack der Nachbarn, von den Geräuschen ihrer Haustiere, dem Klingeln ihrer Telefone. Man hört ihre Schritte und ihre Gespräche, man meint, sie zu kennen, ihre Angewohnheiten, ihren Lebensrhythmus, ihre Probleme – besser als sie sich selbst. Ihre Auseinandersetzungen dringen so laut durch die Wände, als stecke man selbst mittendrin. Doch bevor man eingreift, sollte man sich vergewissern, ob die Beziehungstragödie nicht doch nur im Fernsehen passiert.
 
 

 
Hörspieltipp: Winterreise
Von Werner Cee
Komposition und Realisation: Werner Cee
Produktion: HR 2010
Länge: 54 Minute

Freitag, 14.01.2011, 22.03 Uhr, SWR2

”Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus”, mit diesen Versen beginnt die “Winterreise”, der wohl bekannteste Liederzyklus der Romantik, den Franz Schubert kurz vor seinem Tode 1827 für Gesangsstimme und Klavier komponierte. Ein Wanderer zieht ohne festes Ziel durch die Winternacht und erzählt von Liebesschmerz und enttäuschter Hoffnung auf politische Freiheit. Schuberts romantische Passionsgeschichte dient Werner Cee als Ausgangsmaterial für eine zeitgenössische Interpretation, in der die Original-Klavierstimme nur über das E-Piano von Walter Grossmann zitiert wird: So wandeln bearbeitete Naturklänge, die Sounds des norwegischen Gitarristen Eivind Aarset und der vom Autor gespielten “e-ch’in” sowie die exzentrische, englisch gehaltene Vortragskunst des australischen Puppen- und Theaterspielers Neville Tranter den Schubert-Zyklus zu einer irritierenden und suggestiven Klangreise in durchaus heutige menschliche Abgründe.
 
 

 
Hörspieltipp: ARD Radio Tatort "Gute Besserung"
Kriminalhörspiel von Erhard Schmied
Musik: Stefan Scheib
Regie: Stefan Dutt
Produktion: SR 2011
Länge: 55 Minuten

Donnerstag, 13.01.2011, 22.03 Uhr, SWR2

Diese Folge steht nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de Auch als Podcast abonnierbar!

Tobias Uhl, Chef einer Online-Apotheke mit Sitz in Saarlouis, ist erschlagen worden. Einer von Uhls Kunden behauptet, die Online-Apotheke habe gefälschte Medikamente vertrieben und sei damit schuld am Tod seines Vaters. Die Kommissare Krämer und Paquet finden heraus, dass Uhl Geschäfts-beziehungen zum Arzneimittelhändler Legrand in Nancy unterhielt. Eine Dienstfahrt nach Nancy bringt die Kommissare auf eine “heiße” Spur, im wahrsten Sinne des Wortes, denn Legrands Lager geht in derselben Nacht in Flammen auf. Aber haben die Brandstifter auch Tobias Uhl auf dem Gewissen?
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