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Freitag, 23. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Aber ich Dich nicht!
Kinderhörspiel von Herbert Beckmann
Regie: Iris Drögekamp
Produktion SWR 2011

Samstag, 26.03.2011, 16.05 Uhr, SWR2 Spielraum

Diese Folge steht nach der Sendung eine Woche zum Download bereit:
www.swr.de/swr2/hoerspiel

"Mama klaut doch nicht. So was tut ne Mutter nicht!", erklärt Juli entrüstet seinem Freund Max. Doch in diesem Fall ist das ein wenig anders. Denn Julis Mutter Lena hat soeben geklaut! Eine Puppe nämlich. Im großen Laden von Nepp & Nippes. Aus Versehen hat Lena die Sprechpuppe Dolly in ihre Tasche gesteckt. Darüber freut sich nun Franzi, Julis kleine Schwester. Dabei wollte die anfangs nur ein Kuscheltier. Doch jetzt will sie Dolly behalten. Koste es, was es wolle. Ihre Mutter dagegen will die Puppe zurückbringen. Unbedingt. Aber wie, ohne dabei von dem gewieften Ladendetektiv Himmel erwischt zu werden? Der ist sowieso schuld an dem furchtbaren Durcheinander. Denn die Probleme mit Himmel gibt es nicht nur wegen Dolly. Angefangen hat alles damit, dass Juli und Max für ihr Leben gern "Gauchos" werden wollten. Was verdammt schwer ist. Um in die "Gaucho-Bande" aufgenommen zu werden, müssten die beiden eine Mutprobe bestehen, hat Timo, der Obergaucho, gesagt. Sie sollen klauen. In einem Laden. Egal was. Das klingt gefährlich. Und ist es auch. Aber dann wirft Lena, ohne es zu ahnen, alle Pläne über den Haufen.
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Hörspieltipp: Verblendung (1/3)
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Stieg Larsson
Erzähler: Ulrich Matthes
Mikael Blomkvist: Sylvester Groth
Lisbeth Salander: Anna Thalbach
Henrik Vanger: Jürgen Hentsch
Martin Vanger: Felix von Manteuffel
Dirch Frode: Friedhelm Ptok
Nils Bjurman: Vadim Glowna
Musik: Pierre Oser
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
(Produktion: WDR 2010)

Donnerstag, 24.03.2011, 22.03 Uhr, SWR2
(Teil 2 am 31. März, Teil 3 am 7. April, jeweils um 22.03 Uhr)

An seinem 82. Geburtstag erhält der Industrielle Henrik Vanger anonym ein Geschenk. Eine gepresste Blüte hinter Glas. Vangers Lieblingsnichte Harriet hat ihm jedes Jahr dieses Geschenk gemacht, bis sie 1966 verschwunden ist. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. Vanger beauftragt den Star-Journalisten Mikael Blomkvist. Er glaubt, dass Harriet ermordet wurde und der Mörder noch lebt. Offenbar war sie einem brutalen Serienmörder auf der Spur, der Frauen gequält und ermordet hat. Und offenbar hatte Harriet Angst vor ihrem Bruder Martin Vanger.
 
 

 
Hörspieltipp: Der Mann, der nicht rechnen wollte
Von F. C. Delius
Musik: Daniel Dickmeis
Regie: Ulrich Gerhardt
Produktion: RBB/RB 2010
Länge: 80 Minuten

Veränderte Anfangszeit: Sonntag, 20.03.2011, 18.40 Ihr, SWR2

Wie kam es zu dem Gerät, das heute auf allen Schreibtischen steht? Wo hat das digitale Zeitalter seinen Anfang genommen? Das Hörspiel erzählt die Geschichte des Konrad Zuse, desjenigen Mannes, der den ersten Computer der Welt baute. Es erzählt, wie Zuse die Idee von einer »Universal-Rechenmaschine« entwickelte und diese unter unvorstellbaren Widrigkeiten umzusetzen begann. Während draußen der Zweite Weltkrieg tobte, entstand in einem Kreuzberger Wohnzimmer nach und nach das Wunderwerk einer Maschine aus handgesägten Blechen und 30.000 Einzelteilen. In den letzten Kriegstagen noch gelang Zuse die Flucht mitsamt seiner Maschine aus dem umkämpften Berlin. Doch im Nachkriegsdeutschland fehlte es an Geld und Wissen, um den wahren Wert seiner Erfindung zu erkennen.
 
 

 
Hörspieltipp: Herzrhythmusgeräusche
Von Thomas von Steinaecker
Komposition: Simon Stockhausen
Regie: Bernadette Sonnenbichler und Thomas von Steinaecker
Produktion: BR 2010
Länge: 57 Minuten

Freitag, 18.03.2011, 22.03 Uhr, SWR2

Eigentlich ist es ein normaler Nachmittag. Richard Täubner hängt seinen Erinnerungen nach und erlebt einige Situationen wieder und wieder, schöne wie schreckliche: seine Jugend im oberfränkischen Hof, den Krieg, seine große Liebe, seine Karriere als Maschinenbauer, die Geburt seiner Tochter. Es ist ein erfülltes Leben, auf das Täubner zurückblickt, jedoch kein außergewöhnliches. Oder? Schließlich hat Täubner eine unwahrscheinliche Begabung: sein phänomenales Gehör. Seine Ohren bestimmten sein Leben: der Klang der federnden Schritte seiner Frau Lissi, das Rattern seiner Ventilatoren, die Geräusche seiner Familie im Alltag – das alles verbindet sich in Täubners Kopf zu kleinen Sinfonien, nach deren Rhythmus er funktioniert. Bis er eines Tages den Krebs hören kann, der im Körper von Lissi wütet. Doch war seine besondere Gabe nicht gleichsam ein Fluch, mit dem er seiner Familie das Leben zur Hölle gemacht hat? Täubner ist sich nicht mehr sicher. Sein akustisches Gedächtnis lässt ihn sein Leben in immer neuen Varianten hören, ganz anders, als sie laut Geschichtslexikon gewesen sein sollen. Ist Täubner dabei, sich im Labyrinth seines Innenohrs zu verirren?
 
 

Hörspieltipp: ARD Radio Tatort
 
Hörspieltipp: ARD Radio Tatort "Vanitas"
Kriminalhörspiel von Robert Hültner
Musik: zeitblom
Regie: Ulrich Lampen
Produktion: BR 2011
Länge: 54 Minuten

Donnerstag, 17.03.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi

Diese Folge steht nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!

Ein Bauer macht beim Pflügen eine ungewöhnliche Entdeckung. Handelt es sich um Diebesgut? Oder um ein antikes Schmuckstück? Das Denkmalamt wird eingeschaltet, die Grabung durch einen mysteriösen Unfall unterbrochen. Senta Pollinger und Rudi Egger sind skeptisch, als die Archäologin einen Anschlag vermutet. Doch dann ist die Grabungsstelle verwüstet. Die Brucker Beamten beginnen zu ermitteln, und bald geraten zwei Männer als Grabräuber in Verdacht. Dann aber fällt ein älterer Herr auf, der im Stadthotel logiert.
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Hörspieltipp: Großes Auto für den Heiligen Pedro Claver – ...
... Die Lebensgeschichte des spanischen Jesuitenpaters

Von Hubert Fichte
Mit: Matthias Ponnier, Robert Rathke, Dieter Borsche, Friedrich W. Bauschulte, Wolfgang Peau, Wolfgang Spier, Wilhelm Borchert u.a.
Regie: Peter Michel Ladiges
Produktion: SFB/NDR/SDR 1981
Länge: 90 Minuten

Sonntag, 13.03.2011, 18.20 Uhr, SWR2

Der Jesuitenpater Pedro Claver lebte von 1580 bis 1654, er wurde 1888 kanonisiert. 24 Jahre seines Lebens brachte er in Cartagena de lndias zu, einem der Hauptumschlagplätze für afrikanische Sklaven in der Neuen Welt. – Er hat die wesentlichen Sklavenaufstände Kolumbiens und die Gründung des unabhängigen afrikanischen Dorfes San Basilio miterlebt und selbst – der Fama nach – 300.000 Afrikaner christianisiert. Seine »erste, begeisterte Arbeit« über San Pedro Claver von 1976 erschien Hubert Fichte ein Jahr später als »ungenügend«. In seinem zweiten, mehr dokumentarisch angelegten Hörspiel ruft er Propheten und Eroberer, Kirchenfürsten und Sklavenhändler zu Zeugen auf – für und gegen den Heiligen Pedro Claver. Fichte zeigt den Täufer und Helfer der Schwarzen im Widerspruch zu einer Kirche, die ihn durch die Sanktionierung des Sklavenhandels zugleich zum Instrument der Unterdrückung machte. Hubert Fichte geht, wie in vielen seiner anderen Veröffentlichungen, uns fremden und extremen Lebensformen nach, wie sie heute kaum mehr nachvollziehbar sind. Ihre Analyse liefert Anregungen zu der von Fichte angestrebten »poetischen Anthropologie«.
 
 

 
Hörspieltipp: Ohren Aufbohren. Monolog der Schurkenfrau
Von Christian Geissler
Musik: Hans Platzgumer
Regie: Ulrich Lampen
Produktion: SWR 2011 – Ursendung
Länge: ca. 55 Minuten

Freitag, 11.03.2011, 22.03 Uhr, SWR2

»eines tages habe ich gehört, wie mein mann früh morgens / sein kind an die lange kleine werkstattkette gesetzt hat und flüstert / sei ohne furcht, mein sohn / wir gehen in den tod. / so redet der dünne kopf. / da habe ich nach meinem mann mit einem gewindeschneider geworfen. / seit der zeit hinkt er.« Christian Geisslers Sprache ist karg, rhythmisiert, schroff, spröde und hält Überraschendes bereit. Die Sprachschübe sind durch Assonanzen, Wortwiederholungen, Rhythmus unsichtbar miteinander verbunden. Sein letztes Hörspiel, angesiedelt zwischen Realität, Fiktion und Albtraum, ist ein Echo des Bestehenden. Ästhetisches und Politisches sind untrennbar miteinander verbunden. Die Schurkenfrau erinnert sich an den Mann, die Werkstatt, die Krankheit des Sohnes. »Der Mensch, der sein Leben haben will, muss darum kämpfen, weil es Kräfte gibt, die sein Leben nicht wollen, sondern die seine Ausbeutung wollen. Um das zu erfassen und zu verstehen, schreibe ich mit meiner Sprache – die suche ich nicht aus einem literarischen Bemühen heraus, sondern um wahrnehmen zu können. Wenn ich eine Landschaft wahrnehme oder ein Kind, ist das nicht einfach. Schönheit ist überhaupt nicht einfach.«
Christian Geissler
 
 

 
Hörspieltipp: Shaft und die Geldwäscher
Nach dem Kriminalroman von Ernest Tidyman
Erzähler: Reiner Schöne
Shaft: Engelbert von Nordhausen
Musik: Johann Daansen
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
Produktion: SWR 2008
Länge: 56 Minuten

Donnerstag, 10.03.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi

Das Hörspiel steht entgegen der Ankündigungen, leider nicht als on-demand-stream bereit!

Lieutenant Anderozzi, Shafts Kumpel bei der New Yorker Polizei, erscheint eines Abends mit einem Morris Mickelberg. Der wurde von Anderozzi festgenommen, da er Mitglied der Mafia ist und hochbrisante Papiere besitzt. Anderozzi möchte sich und Mickelberg bei Shaft verstecken, weil sie von der Mafia gesucht werden. Am Morgen werden die beiden durch eine Autobombe getötet. Damit beginnt Shafts Jagd auf die Mafia und seine Flucht vor der Polizei. Selbst da ist es für Shaft wieder völlig egal, ob einer schwarz oder weiß ist – solange er ihn in Ruhe lässt.
 
 



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