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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: That Night Follows Day / Dass die Nacht dem Tag folgt
Nach der gleichnamigen Performance von Tim Etchells
Aus dem Englischen von Wilfried Prantner
Komposition: Martin Schütz
Funkeinrichtung und Regie: Erik Altorfer
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
Länge: 47 Minuten

Freitag, 08.04.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Ihr versucht, uns etwas über die Welt zu erzählen. Ihr erklärt uns, was Liebe ist. Ihr erklärt uns, was Krieg bedeutet. Ihr küsst uns, während wir schlafen. Ihr flüstert, wenn ihr denkt, wir würden nichts hören. Ihr erklärt uns, dass die Nacht auf den Tag folgt.
”That Night Follows Day” ist ein Stück von Kindern für Erwachsene. Es zeigt, wie die Welt der Kinder von der der Erwachsenen definiert ist und dominiert wird: Erziehung, Disziplin, Fürsorge, Glücksprojektionen und familiäres Zusammenleben.
 
 

 
Hörspieltipp: Verblendung / Teil 3
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Stieg Larsson
Musik: Pierre Oser
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
Produktion: WDR 2010
Länge: 55 Minuten

Donnerstag, 07.04.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi

An seinem 82. Geburtstag erhält der Industrielle Henrik Vanger anonym ein Geschenk. Eine gepresste Blüte hinter Glas. Vangers Lieblingsnichte Harriet hat ihm jedes Jahr dieses Geschenk gemacht, bis sie 1966 verschwunden ist. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. Vanger beauftragt den Star-Journalisten Mikael Blomkvist. Er glaubt, dass Harriet ermordet wurde und der Mörder noch lebt. Offenbar war sie einem brutalen Serienmörder auf der Spur, der Frauen gequält und ermordet hat. Und offenbar hatte Harriet Angst vor ihrem Bruder Martin Vanger.
 
 

 
Hörspieltipp: Neue Radiokunst International XXVII - Shanghai hören
von Andreas Hagelüken
Realisation: Andreas Hagelüken
Produktion: SWR 2011
Länge: 56 Minuten
Mit Unterstützung des Goethe-Institutes Shanghai

Dienstag, 05.04.2011, 23.03 Uhr, SWR2 Ars Acustica

Triebfeder der akustischen Kunst und Radiokunst ist – im weitesten Sinne – ein ästhetisierendes Hören des Alltags mit seinen Geräuschen und tönenden Manifestationen bewegter Objekte. Als historische Heimat dieses spezifischen Hörens gelten Europa und Nordamerika. Doch welches Interesse kann eine Gesellschaft haben, deren städtische Lebensräume noch viel mehr als die abendländischen von Lärm beherrscht werden? Kann sich an Orten, in denen gegen den Lärm der Vehikel und Hupen regelrecht angeschrieen werden muss, ein Sinn für den Klang und die Struktur alltäglicher Geräusche entwickeln, gar ein Bedürfnis diesen Klängen jenseits des Alltags in neuen Zusammenhängen wieder zu begegnen? Werden die Bürger von sogenannten Megastädten ihren Hörsinn nicht notwendigerweise auf ein Weghören und Überhören ausrichten und allein im Sinne zweckdienlicher Wahrnehmung gebrauchen – beispielsweise um nicht überfahren zu werden?
Die 27. Radiokunst-Anthologie wagt um diese Fragen herum einen Hörausflug in die südchinesische Hafenstadt Shanghai, wo das Hupen noch der universellen Kommunikation dient und Lärm wie die Selbstvergewisserung des Lebens an sich erscheint.
Im Herbst 2010 forschte der Autor auf Anregung und mit Hilfe des Goethe-Institutes sowie der HfG in Karlsruhe nach Komponisten der elektro-akustischen Musik und Soundartisten in Shanghai. Sein besonderes Interesse galt den nicht-akademischen, subkulturellen Aktivitäten in der 14-Millionen-Stadt. Er stieß auf eine kleine Kunstszene, die hinter der alltäglichen Zeichenhaftigkeit der Elemente des Lärms Stimmen, Rhythmen, Klangfarben und tonale Verläufe ausmacht, aufhebt und neu gestaltet. Oder aber, wie im Falle des Enfant Terrible der akustischen Kunst, den Lärm potenziert und als “Noise Music” überzeichnet. Mit Hörbeispielen, Gesprächen und Originalaufnahmen aus Shanghai widmet sich diese Folge der ars acustica und der alltäglichen Klangsphäre Shanghais gleichermaßen.
 
 

 
Hörspieltipp: Gewitter
Von Sina Ness
Mit: Kathrin Angerer, Ulrike Bliefert, Tom Schilling, Ernst August Schepmann, Felicitas Stein und Oskar Köppen
Regie: Angeli Backhausen
Produktion: WDR 2010
Länge: 53 Minuten

Sonntag, 03.04.2011, 18.20 Uhr, SWR2

Draußen in der Gluthitze zieht ein drohendes Sommergewitter auf. Ein Tag wie damals, als die Zwillingsgeschwister Dana und Ferdinand den Blitz herausforderten. Heute lebt Dana mit ihrer erblindeten Mutter in einer kleinen Wohnung am Stadtrand. Ferdinand hat sie beide verlassen. Danas wütende Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem geliebten Bruder entfacht einen Kalten Krieg zwischen Mutter und Tochter – einen Krieg, in dem Dana mehr und mehr mit den Gespenstern ihrer Erinnerung ringt. Aus den Scherben vergangener Zeiten sucht sie sich ihren Ferdinand zusammen, bis der Wirkliche schließlich auftaucht.
 
 

 
Hörspieltipp: Straße des Eulenspiegel
Von Günter Bruno Fuchs
Mit: Hans Lietzau, Heiner Schmidt, Hans Helmut Dickow u. a.
Musik: Peter Zwetkoff
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Produktion: SDR 1971
Länge: 55 Minuten

Freitag, 01.04.2011, 22.03 Uhr, SWR2

Dr. Eugen Spiegel aus Kneitlingen verfasst neue Richtlinien, die das Jugendamt verpflichten, störrische, asoziale und rückfällige Staatsformen fachgerecht zu entmündigen. Zusammen mit Josef, Mensch in Menschengestalt, und Albert, Esel in Bernhardinergestalt, hat er sich in einem Hotel eingemietet. Von hier aus wollen sie beobachten, wie in der künftigen »Straße des Eulenspiegel« das Eulenspiegel-Denkmal enthüllt wird. Zu dritt erinnern sie sich an andere »Straßen des Eulenspiegel«. Da war zum Beispiel das Seil über der Menge, das von gedungenen Seilabschneidern immer wieder durchgeschnitten wurde.
 
 

 
Hörspieltipp: Verblendung 2. Teil
Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Stieg Larsson
Musik: Pierre Oser
Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler
Produktion: WDR 2010
Länge: 55 Minuten

Donnerstag, 31.03.2011, 22.03 Uhr, SWR2
(Teil 3 am 7. April, um 22.03 Uhr)

An seinem 82. Geburtstag erhält der Industrielle Henrik Vanger anonym ein Geschenk. Eine gepresste Blüte hinter Glas. Vangers Lieblingsnichte Harriet hat ihm jedes Jahr dieses Geschenk gemacht, bis sie 1966 verschwunden ist. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. Vanger beauftragt den Star-Journalisten Mikael Blomkvist. Er glaubt, dass Harriet ermordet wurde und der Mörder noch lebt. Offenbar war sie einem brutalen Serienmörder auf der Spur, der Frauen gequält und ermordet hat. Und offenbar hatte Harriet Angst vor ihrem Bruder Martin Vanger.
 
 

 
Hörspieltipp: Sardischer Wind
von Nikolai von Michalewski
mit Ulrike Kriener, Jule Ronstedt, Felix Eitner, Peter Rühring, Horst Sachtleben, Achim Höppner u.a.Regie: Erwin Weigel
BR 2002, 50'59

Krimi am 30.3.2011, 20.30 Uhr / Donnerstag, 31.3.2011, 21.30 Uhr (Wiederholung)
im Radio Bayern2

Der Duft von wildem Thymian, archaische Gesänge – Sardinien. Die 27jährige Vera Venzlaff aus Deutschland ist seit einigen Wochen auf der Mittelmeerinsel, um historische Ausgrabungen zu fotografieren. In Porto Rotondo, beim Festival der Hirtenchöre, lernt sie einen der Sänger kennen: Giovanni Sanna. Der sardische Schafhirte und Arzt wird ihre große Liebe. Mit ihm taucht Vera in eine fremde, faszinierende Welt ein. Hier bestimmt die Vendetta das Schicksal der Menschen. Auch Giovannis Familie ist in die Blutrache verstrickt – und als Salvatore Porcu, das Mitglied einer verfeindeten Familie, ermordet wird, fällt der Verdacht sofort auf Veras Geliebten. Gianni flieht in die Berge, versteckt sich in der Macchia. Unversehens gerät Vera in den Sog einer traditionellen Gesellschaft, in der das Wort Ehre anders buchstabiert wird, als sie es kennt.
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Hörspieltipp: Fix und Fertig
Hörspiel von Dieter Hasselblatt
Mit: Judy Winter, Wolfgang Kieling, Michael Thomas, Ute Boy u. a.
Musik: Birger Heymann
Regie: Gottfried von Einem
(Produktion: RIAS/RB 1983)

Sonntag, 27.03.2011, 17.05 Uhr, SWR2

»Fix und fertig« ist der Titel einer beliebten Fernsehshow, in der Bewerber für ein öffentliches Amt um die Publikumsgunst kämpfen. Das anonyme Verfahren demokratischer Wahlen ist abgeschafft; parteiinterne Ämterkungelei ist unmöglich geworden. Vielmehr muss jeder in aller Öffentlichkeit beweisen, wie geschickt er den Rivalen aufs Kreuz zu legen versteht bzw. wie ungerührt er Nackenschläge wegzustecken vermag. Das bessere Argument, die höhere Sachkompetenz, das sind Kriterien aus dem politischen Mittelalter. Heute geht es um Durchsetzungskraft und Tele-Appeal. Oder macht die »Fix und fertig«-Show lediglich öffentlich, was die Politiker seit eh und je hinter verschlossenen Türen getrieben haben?
 
 



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