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Hörspieltipps

Hörspieltipp: Gaslicht
Gasbeleuchtung / (c) HR
 
Hörspieltipp: Gaslicht
Hörspiel von Patrick Hamilton
Aus dem Englischen von Günther Blöcker

Mitwirkende:
Bella Manningham - Dinah Hinz
Jack Manningham - Herbert Fleischmann
Rough - René Deltgen
Nancy - Maja Stolle

Regie: Guido Wiederkehr
Musik: Hans Moeckel
(DRS, Studio Basel 1972)

Das 1938 in London uraufgeführte Theaterstück wurde durch George Cukors Verfilmung des von ihm sehr frei bearbeiteten Stoffes im Jahre 1944 zu einem Welterfolg. Unserem Hörspiel liegt das weniger bekannte Psycho-Thriller-Original zugrunde.

Seit das Ehepaar Manningham vor sechs Monaten in ein neues Haus gezogen ist, verschwinden andauernd Gegenstände der verschiedensten Art. Mr. Manningham behauptet, seine junge Frau leide an Gedächtnisstörungen. Schließlich war schon ihre Mutter geistesgestört. Bella, die sich vor dem großen, dunklen Haus fürchtet, beginnt allmählich selbst, an ihrem Verstand zu zweifeln. Da erscheint eines Tages in Abwesenheit ihres Mannes ein netter, alter Herr, der sich auch vom Dienstmädchen an der Haustür nicht abweisen lässt. Ihm ist ein Detail aufgefallen, dass Mrs. Manningham vor dem drohenden Wahnsinn bewahren und ein Indiz für ganz reale Vorgänge im oberen Stockwerk des Hauses sein könnte: Zu bestimmten Zeiten wird nämlich das Gaslicht im Hause schwächer …

Sonntag, 1. Januar 2012, 14:05 Uhr im Hessischen Rundfunk HR2
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Hörspieltipp: Jane Eyre (3)
Nach dem gleichnamigen Roman von Charlotte Brontë
Musik: Annie Whitehead und Ramesh Shotham
Hörspielbearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
Produktion: SR/DLR/NDR/RB 2005
Länge: 78 Minuten

Nachdem sie erfahren hat, dass Rochesters geisteskranke Ehefrau Bertha versteckt auf Thornfield Hall lebt, verlässt Jane Eyre Thornfield, verhungert beinahe und findet schließlich Zuflucht im Haus des Geistlichen St. John Rivers und seiner beiden Schwestern. Er beabsichtigt, als Missionar nach Indien auszuwandern und möchte, dass Jane als seine Ehefrau mitkommt. Doch Jane will herausfinden, was aus Rochester geworden ist. Sie trennt sich von den Geschwistern Rivers und kehrt nach Thornfield zurück. Dort hat inzwischen ein Brand alles verändert.

Sonntag, 01.01.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Jorinde und Joringel
Nach einem Märchen von Johann Heinrich Jung-Stilling
Gesammelt von den Brüdern Grimm
Idee und Realisation: Ute Kleeberg und Uwe Stoffel
Produktion: Edition See-Igel / SWR 2006
Länge: 46 Minuten

”Nun war einmal eine Jungfrau, die hieß Jorinde; sie war schöner als alle anderen Mädchen. Die und dann ein gar schöner Jüngling namens Joringel hatten sich zusammen versprochen. Sie waren in den Brauttagen, und sie hatten ihr größtes Vergnügen eins am andern. Damit sie nun einsmalen vertraut zusammen reden könnten, gingen sie in den Wald spazieren. ‘Hüte dich’, sagte Joringel, ‘dass du nicht so nahe ans Schloss kommst.’” Das wunderschöne Märchen erzählt von der Kraft der Liebe, die alle bösen Mächte besiegen kann. Die Produktion wurde mit dem “Leopold” und dem “Preis der deutschen Schallplattenkritik” ausgezeichnet.

Samstag, 31.12.2011, 15.05 Uhr, SWR2 Spielraum
 
 

 
Hörspieltipp: Songs of War and Love
Hörstück von Cathy Milliken
Komposition und Realisation: Cathy Milliken
Produktion: HR 2005
Länge: ca. 48 Minuten

Ausgangspunkt für das Collage-Stück sind Texte aus William Shakespeares “Sonetten” und frei bearbeitete Motive englischsprachiger Dichtungen des 20. Jahrhunderts. Milliken begegnet den Texten mit einem Crossover von zeitgenössischen musikalischen Stilen, die von Pop oder vom Jazz-Song bis hin zum Klangexperiment aus dem Geiste der Neuen Musik reichen. Der assoziativ angelegte Textbogen führt strukturell vom Krieg zur existenziellen Sinnfrage, von Liebe zu Liebesverlust und neuer Hoffnung. Wenn am Ende der neue Liebhaber jedoch mit “my Napoleon” assoziiert wird, schließt sich der Kreis zum Anfangsmotiv. Milliken übersetzt eine Tradition ins Heute, die mit Claudio Monteverdis “Madrigali guerrieri et amorosi” einsetzte, eine Sammlung unterschiedlicher Spielarten weltlicher Vokalmusik, in denen der Dreißigjährige Krieg widerhallt. Ihr musikdramatisches Collagekonzept bedient sich hingegen der Form eines konzertanten Liederzyklus. Sie mündet über szenische Arrangements und aus der modernen Studiotechnik entwickelte
Stimmführungen in ein Werk originärer Radio- und Hörspielästhetik.

Freitag, 30.12.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Wo die Löwen weinen (2)
Von Heinrich Steinfest nach seinem gleichnamigen Kriminalroman
Hörspielbearbeitung: Heinrich Steinfest
Regie: Günter Maurer
Produktion: SWR 2011 - Ursendung
Länge: 54 Minuten

Natürlich geht es um Mord. Bedroht wird gleich eine ganze Stadt. Im Stuttgarter Kessel, in dem sich die Tragödie der öffentlichen Verkehrspolitik zuspitzt, verhärten sich die Fronten. Drei Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und ein Hund kämpfen und ringen um Rettung. Sie alle straucheln und landen mitten in der Bodenlosigkeit des umkämpften Großprojekts Stuttgart 21. Steinfest stellt sie vor: “Rosenblüt, der Kommissar. Ein in die Jahre gekommener Robert Redford und elitärer Kriminalist, der dem lieben Gott versprochen hat, nie wieder nach Stuttgart zu reisen. Hans Tobik, der Stuttgartforscher. Ein Mann, der den Mächtigen die Angst zurückbringen möchte, auf dass sie sich wieder in Menschen verwandeln. Wolf Mach, der Archäologe. Mach ist der Österreicher, denn für jede Geschichte braucht es einen Österreicher. Der Österreicher symbolisiert das Leben und den Tod. Und Kepler, der Hund. Vermutlich die Reinkarnation des Mischlingsrüden Lauscher, der einst den Detektiv Cheng begleitete.”

Donnerstag, 22.12.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Jane Eyre (2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Charlotte Brontë
Musik: Annie Whitehead und Ramesh Shotham
Hörspielbearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
Produktion: SR/DLR/NDR/RB 2005
Länge: 74 Minuten

Der misslaunige Gutsherr Rochester gibt vor, Blanche Ingram zu umwerben, eine Aristokratin aus der Umgebung, um Jane Eyre aus der Reserve zu locken. Doch Jane flüchtet, sie reist zu ihrer todkranken Tante, um diese zu pflegen. Nach ihrer Rückkehr bittetRochester Jane, seine Frau zu werden, sie willigt nach anfänglichem Misstrauen ein. Doch unmittelbar vor der Trauung macht sie eine schreckliche Entdeckung. Charlotte Brontë (1816 - 1855) verzichtet nicht auf die zeittypischen Elemente des Schauerromans und der Melodramatik, dennoch wurde “Jane Eyre” durch die klugen, treffenden Schilderungen ihrer Titelheldin ein riesiger Erfolg bei Lesern und Kritikern und damit Teil der Weltliteratur.

Montag, 26.12.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag
 
 

 
Hörspieltipp: Jane Eyre (1)
Hörspiel in drei Teilen
Nach dem gleichnamigen Roman von Charlotte Brontë
Musik: Annie Whitehead und Ramesh Shotham
Hörspielbearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
Produktion: SR/DLR/NDR/RB 2005
Länge: 81 Minuten

England zur Zeit Queen Viktorias: Die Drei-Klassen-Gesellschaft ist sozial undurchlässig understickt fast in Konventionen, der Adel übt sich im glanzvollen Nichtstun, Frauen sind auf die Rolle der Gattin und Mutter beschränkt. Jane Eyre wächst als mittellose Waise bei ihrem Onkel Reed auf, einem Landedelmann. Doch nach seinem Tod steckt Mr. Reeds hartherzige Frau die kleine Jane ins düstere Lowood-Stift. Jane überlebt dort Hunger und Typhus, wird schließlich sogar selbst Lehrerin in Lowood. Schließlich sucht sie sich eine Stelle als Gouvernante für ein französisches Mädchen auf Thornfield Hall. Jane und der Vater des Mädchens, der misslaunige Gutsherr John Fairfax Rochester, verlieben sich ineinander, versuchen aber, dies voreinander zu verbergen.

Sonntag, 25.12.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag
Teil 2, Montag 26.12.2011, 18.20 Uhr
 
 

 
Hörspieltipp: Huckleberry Finns Abenteuer (2)
Nach dem gleichnamigen Roman von Mark Twain
Aus dem amerikanischen Englisch von Sybil Gräfin Schönfeldt
Musik: Hank Shizzoe
Hörspielbearbeitung und Regie: Robert Schoen
Produktion: SWR 2002
Länge: 51 Minuten

Das Leben ist leicht, solange man auf einer Flussinsel liegt, Fische grillt, Pfeife raucht Und sich Geschichten erzählt. Aber überall lauern Gefahren. Jim ist schließlich seiner Herrin entlaufen und Huck ist untergetaucht, indem er den Leuten seine eigene Ermordung vorgespielt hat. Beide sind auf der Flucht, und auf dem Fluss ist allerhand böses Volk unterwegs. Sie ergänzen sich gut und ziehen daher meist irgendwie ihren Kopf aus der Schlinge, egal ob sie in eine Schießerei geraten, ob sie von einem Dampfer gerammt oder von Häschern gesucht werden. Das Idyll hat ein Ende, als sie in die Hände zweier
Hochstapler geraten, die sich des Floßes bemächtigen und von dort aus ihre Betrügereien an Land organisieren. Der “Herzog” und der “König”, wie sich die beiden Gauner nennen, sind Amateurschauspieler, die aber ihre Kunst nur dazu benutzen, anderen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sie machen mit der Dummheit und Eitelkeit der Leute ein kleines Vermögen. Als sie sich jedoch als Erben des gerade verstorbenen Peter Wilks ausgeben, haben sie den Bogen überspannt.

Sonntag, 25.12.2011,15.05 Uhr, SWR2 Spielraum
 
 



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