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Freitag, 23. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Der Raritätenladen
Teil 1: Die Vertreibung
Nach dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens
Hörspielbearbeitung: Heidi Knetsch und Stefan Richwien
Musik: Tri Continental
Regie: Christiane Ohaus
Produktion: RB 2000
Länge: 55 Minuten

Samstag, 23.04.2011, 16.05 Uhr, SWR2 Spielraum
(3-teiliges Hörspiel, Teil 2, Ostersonntag, 24. April, 16.05 Uhr)

Nelly Trent ist 14 Jahre alt. Vater und Mutter sind gestorben. Nelly lebt bei ihrem Großvater
in ärmlichen Verhältnissen. Er hat einen Trödelladen in London. Nelly versorgt seinen
Haushalt und bringt ihrem besten Freund, dem Laufburschen Kit, Lesen und Schreiben bei.
Großvater Trent möchte Nelly ein besseres Leben bieten. Sobald es dunkel geworden ist,
verlässt er das Haus und kehrt erst in den Morgenstunden zurück. Er redet von guten
Geschäften, die sie bald aus der Armut herausführen werden.
 
 

 
Hörspieltipp: Fenstersturz in Harlem
Nach dem gleichnamigen Roman von Chester Himes
Musik: Carsten Meyer
Hörspielbearbeitung und Regie: Martin Heindel
Produktion: SWR 2011
Länge: 57 Minuten

Donnerstag, 21.04.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als on-demand-stream auf: www.swr2.de/hoerspiel

Mit einem skurrilen Fenstersturz geht es los. Big Joe Pullen ist tot. Und noch ein Mann stürzt aus dem Fenster des dritten Stocks. Aber er bleibt unversehrt: Er ist in einen Korb mit frischem Brot gefallen. Wenige Minuten später liegt ein anderer Mann darin. Ein toter Mann. Ein Mann mit einem Messer in der Brust. Ein Mann, der allgemein beliebt war, der keine Feinde hatte. Nun, zumindest einen Feind muss er gehabt haben. Wer ersticht schon einen allgemein beliebten Mann, wenn er nichts gegen ihn hat? Das tut keiner. Nicht einmal in Harlem.
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Hörspieltipp: Der Berg, über den kein Vogel fliegt
Von Kai Grehn
Musik: Tarwater
Regie: Kai Grehn
Produktion: SWR/ Theater Basel 2009
Länge: 79 Minuten

Sonntag, 17.04.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Das Stück spielt in der Todeszone, in einer Höhe über 7000 Meter. Es handelt von einem Mann, der beim Besteigen des Berges auf eine ausgesetzte Felsterrasse stürzt und, schwer verletzt, gegen Schnee und Kälte, gegen Halluzinationen und Sauerstoffmangel, gegen Ausgeliefert- und Gefangensein ums Überleben kämpft. Ausgehend von eigenen Erlebnissen während einer Himalaya-Expedition im Jahr 2004, entwickelt der Autor ein gänzlich unromantisches Bergsteiger-Drama. Nah an inneren wie äußeren Abgründen, von Auskühlung tödlich bedroht, gerät Grehns Verunglückter in existenzielle Auseinandersetzungen mit realen wie eingebildeten Gesprächspartnern. Es geht um die Faszination der Höhe, um Grenzerfahrungen und um eine Glückssuche jenseits alltäglicher Ebenen.
 
 

 
Hörspieltipp: Oder 1 Schumannwahnsinn
Von und mit Friederike Mayröcker
Regie: Klaus Schöning
Produktion: ORF/SWR 2010
Länge: 50 Minuten

Freitag, 15.04.2011, 22.33 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Friederike Mayröcker ist in bester Gesellschaft. In ihrem jüngsten Hörspieltext treten auf: Samuel Beckett und Henri Rousseau, Blixa Bargeld und Ferdinand Schmatz, Jean Genet, Glenn Gould, selbstverständlich Jacques Derrida und – in den Hauptrollen – Clara und Robert Schumann. In einer ebenso fragilen wie versponnenen Assoziationsexplosion erzählt Friederike Mayröcker von Liebe und Verlust, erkundet Robert Schumanns Wahnsinn und dringt tief ein in den musikalischen Kosmos des von ihr verehrten Genies. Die Dichterin sitzt mit Clara Schumann im “Cafe Drechsler” am Wiener Naschmarkt, hat dort “Wein getrunken und Birnensaft” und reflektiert über die Schwierigkeit “die Waage zu finden zwischen den Lustgärten der Sprache”, den “Schluchten” und dem “Schluchzen der Sprache”.
In einer Inszenierung von Klaus Schöning, dem langjährigen Regiepartner Friederike Mayröckers, liest die Dichterin selbst. “Man musz die Sprache empfinden”, sagt sie, “hier und da ein Gewicht darauflegen oder wegnehmen wie Apothekerwaage, so musz es stimmen, so musz es tönen, das Panorama meines ganzen Lebens vor mir ausgebreitet ...”
 
 

 
Hörspieltipp: ARD Radio Tatort "Totalverlust"
Kriminalhörspiel von Matthias Wittekindt
Produktion: NDR 2010
Länge: 54 Minuten

Donnerstag, 14.04.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi

Diese Folge steht nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!

Bei ARTRANS, einer Kapitalanlagefirma in Lübeck, wurde ein Drogensüchtiger mit Herzdurchschuss gefunden. Er trug einen Anzug für 1500 Euro und war – so die Hamburger Kriminalhauptkommissarin Bettina Breuer und ihre Lübecker Kollegin Ingrid Keller – wahrscheinlich ein Strohmann. Sie gehen von Verbindungen der ARTRANS nach Osteuropa aus. Dann findet die Spurensicherung eine wertvolle Zeichnung, die von einem Russen aus der Musikbranche verkauft wurde. Bei einer Talentshow nimmt V-Mann Jac Garthmann Kontakt auf.
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Hörspieltipp: Ein Morgen wie jeder andere
von Christian Pernath
Aus dem Französischen von Nathalie Mälzer-Semlinger
Bearbeitung und Regie: Irene Schuck
DKultur 2010, 55'11

Krimi am Mittwoch, 13.4.2011, 20.30 Uhr bzw Donnerstag, 14.4.2011, 21.30 Uhr im Radio Bayern 2

Nach seiner Scheidung lebt der Tierarzt Bélouard verbittert und einsam in einem kleinen Ort bei Nantes. Eines Tages geschieht etwas Unfassbares: Auf einem der Bauernhöfe wird eine ganze Familie auf furchtbare Weise umgebracht. Bélouard, der sich als Tierarzt frei zwischen den Polizeisperren bewegen kann, trifft an diesem Tag eine junge Frau auf einem Waldweg, die vor ihrem gewalttätigen Mann geflohen ist. Er nimmt sie vorübergehend bei sich auf. Sie kommen sich näher und Bélouard wird wider Willen zum Entdecker einer grausamen Wahrheit.
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Hörspieltipp: Love, love, love - wie die Beatles
Hörspiel von A. L. Kennedy
Aus dem Englischen von Ingo Herzke
Musik: Jakob Diehl
Regie: Barbara Liebster
Produktion: SWR 2011
Länge: 69 Minuten

Sonntag, 10.04.2011,18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist dann unangenehm, wenn er jederzeit eintreten kann, aber noch nicht eingetreten ist. Als Oliver Beauchamp gekündigt wird, verlässt er sein Büro, in dem er 23 Jahre gearbeitet hat, und spürt zunächst nur eines: Erleichterung. Schon am nächsten Morgen sitzt er, in seinem besten Anzug, hoch oben auf einem Baum im Park, der zu einem Wohnblock gehört. “Sind Sie Kunst?”, rufen zwei ältere Damen, die ihn zwischen den Ästen entdecken, “oder eine Demonstration?” Oliver Beauchamp ist keines von beiden. “Sind Sie verliebt?”, das trifft es schon eher, wobei Oliver Beauchamp das niemals zugeben würde. Aber er ist tatsächlich in diesen Garten gekommen, um die Frau wiederzutreffen, mit der er vor Jahren eine Beziehung hatte, die allzu bald unglücklich endete. Er weiß, dass diese Frau in dem Wohnblock lebt und er weiß auch, dass sie gerne durch diesen Park geht. Er weiß nicht, was er ihr sagen soll, aber jetzt ist ohnehin alles egal, er hat keinen Job mehr, nichts, worüber er sich definieren könnte. Er ist nichts. In diesem Zustand findet er den Mut, die Frau zu suchen, vor der er damals davonrannte. Oder ist einfach die Zeit reif, das zu tun, was wirklich wichtig ist?
 
 

 
Hörspieltipp: Der Aufstieg und Fall des Siggi S.
Hörspiel in alemannischer Mundart
Von Oliver Wnuk
Musik: Martin Bezzola
Regie: Mark Ginzler
Länge: ca. 50 Minuten

Samstag, 09.04.2011, 21.05 Uhr, SWR4 BW Mundarthörspiel

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche zum Download unter: www.swr4.de/bw

Eigentlich hätte es eine ganz normale Reportage über einen Supermarkt und die Herkunft seiner Produkte wer­den sollen, aber schnell wird der sympathische, etwas redselige Siggi, der den Journalisten durch die schöne bunte Warenwelt führen soll, zum Protagonisten der Ge­schichte. Sigmund »Siggi« Schatz (34) ist Lagerist im Konstanzer Edeka-Markt, Filiale Ost. Ein Angestellter, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann. Siggi identifiziert sich voll und ganz mit seiner Arbeitsstätte, kennt alle Produkte mit Preis und Verfallsdatum und jeden, der öfter als fünf Mal sein Frischemarkt-Refugium betreten hat, mit Namen. In diese, seine kleine große Welt zwischen kaufmännischen Abwägungen über Pizzafleischkäsebestellungen, einer gescheiterten Beziehung, dem Blechkuchen seiner Mutter und dem Traum vom großen Auftritt nimmt Siggi den Reporter und uns Hörer mit. »Weisch, des mit mei’m Bekanntheitsgrad und so. Also, der jetzt vo‘ mei’m Lebe‘... Des isch ma‘ eigentlich nit so wichtig. Ich mach’s eher für die Leut, die mich kenne. Damit se denn irgendwann amol sage könne: ›He, denn kenn ich.‹« Und so beginnt Siggis rasanter Aufstieg. Nicht nur bei den Mädels aus dem Büro ist er bald Gesprächsthema Nr. 1, nein: weil Siggi einfach Siggi ist, schafft er es – ganz unbeabsichtigt – sogar in die Lokalpolitik. Endlich jubelt die Menge ihm zu. Und Renate von der Fleischtheke ist sowieso stolz auf ihn. Doch es kommt, wie es kommen muss. Auf der Betriebsfeier – der Reporter mit Mikrofon immer mit dabei – wendet sich Siggis Glück im Zenit seines kurzen Erfolgs; wegen dieser dummen Sache mit der Chefsekretärin.
»Des isch die vom Büro. Die fand i imma scho supa. Und grad heut hätt die a wengle was trunke und denn gucke ma mol... Weil es gibt ja au Limbo Dance. Also, wo ma unter so a Stange so unte drunta durchtanze muss. Da bin i ganz gut drin, von de Körperlichkeit her und so. Des gfällt derre beschtimmt.«
 
 



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