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Freitag, 23. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: "Lichtgestalten"
Regie: Alexander Brabandt
Mit Torben Kessler, Julia Brabandt, Veit Schubert, Alexander Brabandt, Christian Koerner, Thomas Bille
MDR 2009, 56'53

Bayricher Rundfunk am Mittwoch, 29.6.2011, 20.30 Uhr
und am Donnerstag, 30.6.2011, 21.30 Uhr [Bayern 2]

Igor und Hanna betreiben eine "Mitfahrzentrale". Das Prinzip ist ganz einfach: Fahrgäste einladen, ausrauben, abhauen. Davon hat Hanna zwar die Nase voll, aber danach fragt keiner – am wenigsten Igor. Das neue Ziel heißt Göteborg. Doch die beiden Männer, die da in Igors Wagen steigen, entpuppen sich als schwierige Kandidaten. Der eine ist Student, der andere Pförtner. Igor selbst behauptet, Schriftsteller zu sein, aber das wollen ihm seine "Fahrgäste" nicht so ganz abkaufen. Als dann auch noch das Auto kaputt geht und Igor zugeben muss, dass er gar nicht mehr fahren darf, droht die Tarnung aufzufliegen. Doch auch die beiden Mitfahrer verhalten sich auffällig. Je länger die Reise dauert, desto mehr beschleicht Hanna und Igor das Gefühl, dass sie nicht die Einzigen sind, die etwas im Schilde führen.
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Hörspieltipp: Das Haus von Fernanda Mendoza
Hörspiel von Zaia Alexander und Antje Rávic Strubel
Regie: Ulrich Lampen
Produktion: SWR 2011
Länge: 80 Minuten

Sonntag, 26.06.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Das lässt sich ewig reparieren, verspricht der Arzt. Du wirst ewig geliebt, verspricht der Verliebte. Und Hypochonder, heißt es, sterben nicht. Die Zwillinge Mona und Joan Blake leben zurückgezogen in einem wohlhabenden Viertel von Los Angeles, versorgt von ihren salvadorianischen Haushaltshilfen Fernanda und Vida, die zu einer Ersatzfamilie geworden sind. Als die hypochondrische Mona stirbt, kehren ihre Töchter Alex und Lisa in die Wohnung zurück. Alex lebt mittlerweile in Berlin, Lisa in Arizona. Der Tod zwingt die Frauen zu einer Auseinandersetzung mit ihren Vorurteilen und Ängsten und löst Konflikte zwischen den verschiedenen Lebensentwürfen aus. Ein Hörspiel über Scheinwelt und Wirklichkeit, über Durchlässigkeit gesellschaftlicher Zuschreibungen und die Unhaltbarkeit von Heilsversprechen.
 
 

 
Hörspieltipp: Das Mädchen mit dem Stern
Hörspiel mit Inge Auerbacher
Von Cordula Dickmeiß und Mark Ginzler
Regie: Cordula Dickmeiß und Mark Ginzler
Produktion: SWR 2009
Länge: 53 Minuten

Samstag, 25.06.2011, 16.05 Uhr, SWR2 Spielraum
Sonntag, 26.06.2011, 8.05 Uhr, Zweitsendung in cont.ra

Als Inge vor 77 Jahren im südbadischen Kippenheim geboren wurde, ahnte noch niemand, dass sie das letzte jüdische Kind sein würde, das dort zur Welt kam. Inge war sieben Jahre alt, als sie mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde. Eine Zeit unfassbaren Leidens begann; im Lager herrschten Hunger, Krankheit, Angst, Verzweiflung und Tod. Dennoch gab es auch im schlimmsten Dunkel noch Sternstunden: Es gab illegalen Unterricht, kleine Geburtstagsgeschenke und die Kinder schrieben heimlich Gedichte. Und Inge hatte ihre Puppe dabei – Marlene. Ihr vertraute sie alles an: ihre Träume und Hoffnungen. Es gab auch viele Spiele, die trotz allem Spaß machten. Weil sie stark war und Glück hatte, überlebte Inge unter der Obhut ihrer Eltern. Auch Marlene hat überlebt. Sie ist zu sehen im Holocaust Museum in Washington.
 
 

 
Hörspieltipp: Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin
Ein Monolog von Marlene Streeruwitz
Mit: Krista Posch
Regie: Ulrich Lampen
Produktion: SWR 2009
Länge: 51 Minuten

Freitag, 24.06.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Eine Frau auf dem Weg nach hause. Sie kommt vom Begräbnis ihrer besten Freundin, sechs Stunden ist das her, und im Straßenverkehr denkt sie, wieder und wieder, an Lilli. Daran, wie sie es mit den Männern gehalten hat, wie mit den Bindungen, die man lebenslang eingeht, der Familie, den Kindern, wie mit den kleineren und auch größeren Lügen, dem Abtauchen in immergleiche Affären und wie mit der tödlichen Krankheit. Und daran, wie die Ketten um Lilli immer enger geworden sind: »Sie war so damit beschäftigt, das Sterben ernst zu nehmen, dass sie den Tod übersehen hat.« Marlene Streeruwitz beleuchtet in dieser hochkonzentrierten, bezwingenden Suada ein Stück Leben, wie es viele gibt, wie es bislang allerdings in dieser dichten Brillanz wohl kaum erzählt wurde. All die gedankenlosen, beleidigend falschen Töne, die verlogenen Gesten, die leer gewordenen, verrutschten Rituale werden mit der präzisen Scharfsichtigkeit aufgespießt, die diese Freundin angesichts der bis ins Irreale, ins geradezu Absurde kippenden Sinnlosigkeit der eben erlebten Situation an den Tag legt.
 
 

 
Hörspieltipp: Nekropole
Von Helga M. Novak
Regie: Ursula Langrock
Produktion: SDR 1989
Länge: 76 Minuten

Donnerstag 23.06.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag

Eine Archäologin begibt sich nicht nur auf die Suche nach den Spuren der Menschheitsgeschichte, die sie in historischen Gräberfeldern zu finden hofft, sondern gleichzeitig auf die Suche nach ihrer persönlichen Biografie. Helga M. Novak schrieb zu ihrem Hörspiel: “Es geht in dem Stück um eine Frau, die in ihre Heimat zurückkehrt und dort in den Strudel einer längst vergangenen Leidenschaft hineingezogen wird; zwischen ihr und ihrer 80-jährigen Hauswirtin brechen Hass und Eifersucht auf.” Dabei scheinen die beiden Frauen sich anfangs gar nicht zu kennen; erst allmählich stellt sich heraus, dass sie ein Stück gemeinsame Geschichte teilen. Während freilich die eine, die alte Hauswirtin, die Vergangenheit zu verhüllen, zu verdecken scheint, sucht die andere anzuknüpfen an jene Geschehnisse, die sich vor 30 Jahren ereigneten.
 
 

 
Hörspieltipp: Die Kunst des Lokomotivführens
Nach dem gleichnamigen Roman von Steven Carroll
Mit: Peter Fitz, Christiane Leuchtmann, Martin Engler u. a.
Hörspielbearbeitung: Matthias Baxmann
Musik: Sabine Worthmann
Regie: Oliver Sturm
Produktion: SWR 2009
Länge: 94 Minuten

Sonntag, 19.06.2011, 18.20 Uhr, Hörspiel am Sonntag

Rita, Vic und Michael sind auf dem Weg zur Verlobungsfeier im Haus des Engländers. Sie schlendern die staubige Straße ihres Vororts hinunter, der in Rita nach all den Jahren immer noch keine Heimatgefühle weckt. Sie wäre lieber in Melbourne geblieben. Aber nach der Heirat wollten sie einen Neuanfang, ohne Pubs, ohne Säufer. Doch Säufer gibt es überall, und Vic wird immer zu ihnen gehören. Vic, wie Victorian Railways. Vic, der Lokomotivführer. Vic, der gut aussah und gut tanzte. Aber das ist lange her. Rita ist 33 und fühlt sich, als hätte sie schon alles hinter sich.
 
 

 
Hörspieltipp: Schwabenblues-Geschichte einer schwäbischen Familie
Mundarthörspiel von Felix Huby und Jürgen Popig
Regie: Susanne Hinkelbein
Produktion: SWR Tübingen 2005
Länge: 43 Minuten

Samstag, 18.06.2011, 21.05 Uhr, SWR4 BW Mundarthörspiel

Trossingen 1856: Matthias Hohner ist ein erfolgloser Geschäftsmann. Doch seine Freundin Anna ist schwanger und er braucht dringend eine Einkommensquelle. Aus diesem Grund schaut er einem örtlichen Instrumentenbauer über die Schulter, probiert es selbst, und schon bald stellt sich der erste Erfolg ein. Mundharmonikas aus dem Hause Hohner werden rasch auf der ganzen Welt gespielt. Doch nicht immer läuft alles so harmonisch, denn ein Familienunternehmen will ordentlich geführt sein.
 
 

 
Hörspieltipp: Triumphe des Willens
Von Bazon Brock
Regie: Claus Villinger
Produktion: SDR 1972
Länge: 47 Minuten

Freitag, 17.06.2011,22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Zum 75. Geburtstag des einflussreichen deutschen Kunstkritikers und -vermittlers Bazon Brock bringen wir sein Hörstück über den “Leistungssport in der alltäglichen Olympiade des Überlebens” aus dem Jahr 1972. Es wirkt heute aktueller denn je. Für Brock ist Leistungssport ein allgemeines und großes Feld öffentlichen Sprechens. Und so befragt er in komischer wie sprachkritischer Manier die Sport- und Alltagssprache, so z. B. wenn über den Vorgang des Geschirrspülens in der Art einer Fußballreportage berichtet wird.
 
 



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