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Samstag, 24. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Schwarz wird stets gemalt der Teufel (1)
Von Edward Boyd
Aus dem Englischen von Hubert von Bechtolsheim und Marianne de Barde
Regie: Heiner Schmidt
Produktion: SWF 1972
Länge: 52 Minuten

Der Londoner Privatdetektiv Steve Gardiner sucht Trost im Whisky. Shirley, seine Freundin, hat sich mit »Rien ne va plus!« aus dem Staub gemacht. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht findet sich Gardiner im Zug nach Glasgow wieder. Dort angekommen, sucht er nach Judy Clark, die er vor einiger Zeit scheinbar grundlos verlassen hat. Er findet sie schließlich in einem entlegenen Hotel im schottischen Hochland. Sie ist in Begleitung des unangenehm schönen Peter Calder, der als Mitgiftjäger bekannt ist. Überraschenderweise hat sich auch Inspektor Gordon in dem Hotel eingemietet. Ein unaufgeklärter Mord, der vor exakt einem Jahr in dieser Einöde passiert ist, lässt ihm keine Ruhe. Und in dem einsamen Hotel sind dieselben Leute wie damals versammelt.

Donnerstag, 20.10.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
(2. Teil am Donnerstag, 27. Oktober, 22.03 Uhr)
 
 

 
Hörspieltipp: Fromme Lügen
Nach der gleichnamigen Erzählung von Irene Dische
Musik: Peter Zwetkoff
Hörspielbearbeitung und Regie: Irene Schuck
Produktion: MDR 1995
Länge: 55 Minuten

Dr. Ronald Hake ist Biologe und Mediziner und zur Zeit in der städtischen Pathologie nicht ganz ausgelastet. Kaum ist es ihm gelungen, mit seiner Kollegin Conny Bauer ein Verhältnis anzufangen, kommt er einer kapitalen Lebenslüge auf die Spur. Connys Tochter Sally fiel es nämlich “wie Schuppen von den Augen”, als sie die Schlagzeile “Adolf Hitler in den USA untergetaucht” liest. Sie wusste, wer Hitler war. Es war Opa. Erstens, er verbietet das Fernsehen. Zweitens, er stammt aus Österreich. Drittens, er trägt immer noch dieses Bärtchen unter der Nase. Viertens, er lehnt es strikt ab, von seiner Vergangenheit zu reden und gebärdet sich als vorbildlicher Katholik und Patriot. Dr. Hake geht diesem bald kaum noch von der Hand zu weisenden Verdacht nach ... bis er selbst eine schreckliche Entdeckung machen muss.

Sonntag, 9.10.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Der Schwarzwald-Ranger „Quelle gut, alles gut!“
Mundarthörspiel von Daniel Oliver Bachmann
Regie: Günter Maurer
Produktion: SWR Tübingen 2011
Länge: 45 Minuten

Ob sich der erste hauptamtliche Schwarzwald-Ranger mit Windparkspekulanten herumschlagen muss, mit der Müllmafia oder einem Zirkus auf Abwegen – Peter Förstner setzt sich mit allen Aufgaben bedingungslos auseinander. Diesmal kommt der Störenfried ausgerechnet aus der eigenen Familie. Als sein Vater einen Wasserfall entdeckt und eine heiße Heilquelle vermutet, ist Ranger Peter nicht gerade begeistert. Denn im Gegensatz zu seinem Vater, der sich ganz nach seinem Motto »Quelle gut, alles gut!« schon auf den Geldsegen freut, hat für den Ranger Naturschutz Vorrang. Zu allem Übel kommt auch noch Tante Gerdi zu Besuch und seine Tochter Elke auf die Idee, die Aufgaben für das bevorstehende Abitur zu stehlen. Da muss der Ranger hart durchgreifen – und zwar mit seinen ganz eigenen Methoden.

Samstag, 8.10.2011, 21.05 Uhr, SWR 4 BW Mundarthörspiel
 
 

 
Hörspieltipp: Wake up, Re:Lax
Hörstück mit Texten von Robert Lax
Musik und Realisation: Iso 68, Loopspool, Ramuntcho Matta, Christoph Kurzmann, Marc Ribot, Sixtoo, Tarwater
Produktion: BR 1990/94/2003
Länge: 56 Minuten

This is the afternoon / a time / to make a poem / of the afternoon // the afternoon / is making / a poem / of itself.
Robert Lax galt lange als einer der großen Unbekannten der neueren amerikanischen Literatur. Ob als Vorläufer der Beat Generation oder Weggefährte einer englischsprachigen Konkreten Poesie – Lax’ Dichtung ist Sprachklang, Alltagsphilosophie und Meditation; sie ist ein Versuch, die Hektik, Sinnenverwirrung und Sinnleere unserer modernen Zeiterfahrung abzustreifen, um den Blick für die Einfachheit der Dinge und Lebensformen wiederzugewinnen. Zahlreiche seiner zwischen 1990 und 1994 aufgenommenen Texte, die er selber in klarem Englisch vorträgt, sind hier zu hören. Sie bewegen sich zwischen Haiku, Prosadichtung, Aphorismus und Lebensmaxime aus dem Geist der Moderne. Musikern aus der Pop- und neuen Elektronikszene wurden diese Texte zur Verfügung gestellt, um mit ihrer Ästhetik auf sie zu antworten. Und die Musiker nutzen das Aufnahmematerial von Lax für ihre Stücke – als Hommage, Widerspruch, Ergänzung, Überbietung, Illustration, Banalisierung unter Besinnung auf ihre modernen popmusikalischen Produktionstechniken.

Freitag, 7.10.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Mord nach Muster (2)
Kriminalfälle des Richters Di,
alten chinesischen Originalquellen entnommen
Nach dem gleichnamigen Roman von Robert van Gulik
Aus dem Englischen von Otto Wilck
Hörspielbearbeitung: Heiko Daniels
Regie: Götz Fritsch
Produktion: SWR 2011 – Ursendung
Länge: 57 Minuten

Neben dem Kampf gegen die Pest und das Chaos ermittelt Richter Di in drei Mordfällen, die sich im Milieu dreier alter, privilegierter Familien ereignet haben. Weit in die Vergangenheit reichen die Konflikte und Beziehungen der drei Clans: Mei, Hu und Yi. Mei, Kaufmann und Wohltäter, stürzt in seinem Haus die Treppe hinab, ein Unfall, wie es zunächst scheint. Eindeutiger schon das Ableben des edlen Herrn Yi, der mit zerschmetterter Gesichtshälfte in seinem Anwesen gefunden wird. Die geduldige Indizienaufnahme des Richters und der Auftritt eines alten Puppenspielers mit seinen Zwillingstöchtern bringen allmählich Licht ins Dunkel. Meis Ehefrau, eine ehemalige Kurtisane, die von Hu einst freigekauft wurde, sucht in maßlosem Lebenshunger den Ausgleich für das ihr zugefügte Leid. Sie verlässt Hu und heiratet den reicheren Mei. Allerdings unterhält sie viele Liebschaften. Der Mord an Yi entpuppt sich ebenfalls als Beziehungstat. Yi berauscht sich an perversen Spielen und der Folter seiner Sklavinnen. Nehmen diese nun Rache?

Tödlicher Klassiker am Donnerstag, 6.10.2011, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Kriegsbraut
Nach dem gleichnamigen Roman von Dirk Kurbjuweit
Hörspielbearbeitung und Regie: Annette Kurth
Produktion: SWR 2011 – Ursendung
Länge: ca. 80 Minuten

Sonntag, 02.10.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Esther beschließt, Soldatin zu werden, um ihrem bislang ziellosen Leben Halt zu geben. Im Frühjahr 2006 wird sie nach Afghanistan geschickt. Staub, Hitze und eine trügerische Langeweile, in der stets Anschläge drohen, bestimmen die Tage im Bundeswehrcamp. Als Esther die Chance bekommt, Patrouillenfahrten in die Berge zu machen, lernt sie ein wildes, schönes, aber unnahbares Land kennen – und trifft auf den verschlossenen Schulleiter Mehsud. Zögerlich verlieben die beiden sich und beginnen eine zarte, riskante Beziehung gegen alle Regeln. Schnell werden ihre Treffen zur Gefahr, und Esther steht vor einer Entscheidung: Was muss sie tun, damit die unwägbare Liebe zu Mehsud eine Zukunft hat?
 
 

 
Hörspieltipp: Feldpost
Briefe deutscher Soldaten aus Afghanistan
nach der Edition im SZ-Magazin
von Marc Baumann, Martin Langeder, Mauritius Much, Bastian Obermayer und Franziska Storz
Hörspielbearbeitung und Regie: Antje Vowinckel
Produktion: SWR 2011 – Ursendung
Länge: ca. 76 Minuten

Sonntag, 25.09.2011, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Seit fast zehn Jahren kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan in einem zermürbenden Krieg. Und bis heute haben Politiker und die Führung der Bundeswehr es nicht verstanden, den Menschen in Deutschland zu erklären, warum. Im Gegenteil: Als die Bundeswehr vom Vorhaben des SZ-Magazins erfuhr, Feldpostbriefe von deutschen Soldaten zu veröffentlichen, tat sie alles, um dieses Projekt zu verhindern. Denn in diesen Dokumenten kommen die Frauen und Männer zu Wort, die für uns in den Krieg ziehen müssen, und bieten einen bestürzenden Einblick in ihren beklemmenden Alltag. Ein Dokument deutscher Gegenwart für alle, die wissen wollen, wie der Krieg in Afghanistan wirklich ist, und die einen unzensierten Blick auf die Lage bekommen wollen.
 
 

 
Hörspieltipp: Birkenstaub
Badisch-pfälzisches Hörspiel
von Katrin Zipse
Regie: Maria Ohmer
Produktion: SWR Karlsruhe 2008
Länge: 53 Minuten

Samstag, 24.09.2011, 21.05 Uhr, SWR 4 MundarthörspielBW

Im Sommer blüht im Garten die Akelei und die Birken wiegen sich im Wind. Die Häuser sind abbezahlt, die Kinder erwachsen und das Leben läuft in ruhigen Bahnen. Doch was sich so idyllisch und adrett wie eine Vorabendserie aus den 50er Jahren präsentiert, hat eine dunkle Kehrseite: In viel zu groß gewordenen Häusern leben die, die übrig geblieben sind – meist alte Frauen – und zu Besuch kommt höchstens der Eismann. Die Birken machen im Frühling Dreck und im Herbst noch mehr, und selbst die Akelei blüht woanders schöner. Und in den akkurat gepflegten Rabatten sollte man lieber nicht zu tief graben. Eine alte Frau erinnert sich ...
 
 



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