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Hörspieltipps

 
Hörpsieltipp: Der Schwarzwald-Ranger - Die Wölfe kommen!
Badisches Mundarthörspiel von Daniel Bachmann
Regie: Günter Maurer
Produktion: SWR 2012
Länge: ca. 50 Minuten

Wieder einmal muss sich Peter Förstner, erster hauptamtlicher Schwarzwald-Ranger, mit einem brandaktuellen Thema auseinander setzen. Was passiert, wenn die Wölfe in den Schwarzwald zurück kehren? 162 Jahre nachdem der letzte Schwarzwälder Wolf erschossen wurde, taucht plötzlich ein ganzes Rudel in der Nähe von Bad Alberstein auf. Peter Förstners Erzfeind Hugo von Falckeneck wittert sofort die Chance, die Sensation touristisch zu vermarkten. In seinem neuen Hotel will er zahlungskräftigen Kunden zur Wolfsjagd einladen. Unter dem Motto: Warum denn in die Ferne schweifen: Schwarzwald statt Schwarzafrika. Es beginnt eine Wolfshatz, die selbst die Jagd auf »Problembär Bruno« in den Schatten stellt. Und dann begibt sich Elke, die Tochter des Schwarzwald-Ranger, beim Versuch, die Tiere zu schützen, in höchste Lebensgefahr. Jetzt muss Peter Förstner retten, was noch zu retten ist …

Samstag, 01.09.2012, 21.03 Uhr, SWR4 BW Mundarthörspiel
 
 

 
Hörspieltipp: Schöne Welt, wo bist du? Wege zu Johann Joachim Winckelmann
Hörstück von Jean-Claude Kuner
Regie: Jean-Claude Kuner
Produktion: Autorenproduktion/DLF 2011
Länge: 74 Minuten

Johann Joachim Winckelmann (1717 - 1768) suchte Schönheit in Freiheit. Als freier Bürger und einer der ersten von Kirche und Hof unabhängigen Wissenschaftler seiner Zeit. Später, in Rom, begründete er die Kunstbetrachtung und wissenschaftliche Archäologie und verhalf der griechischen Antike zur Wiederentdeckung. Welchen Einfluss Winckelmanns Homosexualität auf sein Werk nahm, hat Wolfgang von Wangenheim in seiner Winckelmann-Biografie dargestellt. Vasensammler Lichtenhahn hat das Buch gelesen und beschließt, noch einmal nach Rom zu reisen, über Schloss Nöthnitz, wo Winckelmann 1748 unter seiner Arbeit als Bibliothekar zu leiden hatte.

Sonntag, 26.08.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Gogoloff und Annabella
Kinderhörspiel von Franz Zauleck
Musik: Lars Rudolph und Boris Joens
Regie: Wolfgang Rindfleisch
Produktion: MDR 2011
Länge: 55 Minuten

Sie sind wie Hund und Katze: der dichtende und stubenhockende Hund Gogoloff, der in seiner Hütte nördlich der Alpen vor sich hin lebt. Und die tingelnde Katze Annabella, genauer Annabella von Bauz, die eines Wintertages im dünnen Mantel,verirrt und verfroren an seine Tür pocht. Da kann selbst ein Hund nicht anders als sie hereinzulassen, ihr warme Kartoffeln vom eigenen Acker vor die empfindliche Nase zu stellen und sich sofort angreifen zu lassen. Kartoffeln! Annabella ist eine aus dem Zug geworfene Zirkuskatze, eine ünstlerin, und sie benötigt Pflege, allerhöchste Aufmerksamkeit und vor allem Platz. Annabella ist die Katze schlechthin. Eine zart befellte Eroberin, die ihrem dick befellten Gastgeber Lebensraum abjagt, Schranken baut und selbst keine Grenzen kennt. Aber auch ein sesshaft friedfertiger, vielleicht ein kleines bisschen sauertöpfischer Gogoloff lässt sich nicht alles gefallen!

Samstag, 25.08.2012, 16.05 Uhr, SWR2 Spielraum
 
 

 
Hörspieltipp: Quel beau voyage oder Was für eine schöne Reise!
Hörspiel von Guido Gin Koster
Regie: Corinne Frottier
Produktion: NDR 2004
Länge: 76 Minuten

Aimée und Marthe, zwei dem Leben zugewandte ältere Damen, die seit langem ein Paar sind, begeben sich zusammen mit dem Neffen von Marthe auf eine Reise in den Süden Frankreichs. Ein Ausflug, der in die Vergangenheit führt. Aimée, eine weltberühmte Pianistin, hat vor vielen Jahren einen spektakulären Mord begangen. Während eines Konzerts erschoss sie den Dirigenten des Abends. Er war für die Deportation ihrer deutsch-jüdischen Eltern im besetzten Frankreich verantwortlich. Sein Grab und eine Begegnung mit der Witwe sind für Aimée das eigentliche Ziel der Reise.

Sonntag, 19.08.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Baginsky
Hörspiel von Dirk Schmidt
Regie: Claudia Johanna Leist
Produktion: WDR 2012
Länge: 54 Minuten

Baginsky ist tot, und niemand in Hamm ist wirklich traurig darüber. Wer sich so viele Feinde macht, muss sich nicht darüber wundern, wenn ihn irgendwann mal der Schlag trifft - und sei es in Form eines Hiebs mit einem “Shoeless Joe Jackson Black Betsy Replica”-Baseballschläger. Was sich zunächst wie ein lösbarer Routinefall anlässt, wird durch eine äußerst peinliche Ermittlungspanne zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Für Scholz und sein Team geht es bald um das nackte Überleben der “Task Force Hamm”.

Freitag, 17.08.2012, 19.05 Uhr, SWR2 Krimi in der Reihe ARD Radio Tatort
Samstag, 18.08.2012, 21.03 Uhr, SWR 4

Diese Folge steht ab Montagabend nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!
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Hörspieltipp: Radiosonate Nr. 1
Hörspiel von Dieter Roth
Sprecher, Musik und Realisation: Dieter Roth
Produktion: SDR 1976
Länge: 43 Minuten

Dieter Roth nahm 1968 an der 4. documenta teil, 1977 an der documenta 6 und posthum mit der Großinstallation Die große Tischruine an der Documenta 11 im Jahr 2002, wo sein Hörstück Radiosonate Nr. 1 Teil der Installation war.
Ausgangspunkt ist eine Aufnahmesituation: Der Künstler spielt gut 42 Minuten Klavier und trinkt dabei eine Flasche Whisky leer. Das Mikrofon nimmt ungefiltert alles auf: Musik, Wiederholungen, Anmerkungen, Pausen und nicht zuletzt die Verständigung mit dem Toningenieur.
Dieter Roths Künstlerperformance ist ein originäres Hörspiel abseits des Mainstreams. Es zeugt von den fruchtbaren Grenzüberschreitungen der Bildenden Kunst ins Akustische und wie das Akustische, materialisiert als reproduzierbarer Tonträger, wieder in den Diskurs der Bildenden Kunst zurückkehrt.
Dieter Roth (1930 – 1998) gilt als einer der Bildenden Künstler von internationalem Renommee, die in keine Kategorie zu zwängen sind. Sein Werk wäre – wenn es unbedingt sein sollte – irgendwo zwischen Fluxus, konkreter und kinetischer Kunst oder Pop Art anzusiedeln, es steckt den Rahmen ab vom Happening bis hin zum Gedicht.

Sonntag, 12.08.2012, 22.05 Uhr, ARD Radiofestival 2012
 
 

 
Hörpsieltipp: Das Glück
Hörspiel von Günter Herburger
Regie: Hermann Naber
Produktion: SWF 1995
Länge: 63 Minuten

Sechs Menschen umkreisen in diesem Stück den Starnberger See. Die Männer laufen, die Frauen radeln und versorgen die Männer mit Getränken. Unterwegs reden sie viel, doch ihre Dialoge rasten nicht ein. Ihre Worte überholen sich und laufen aneinander vorbei wie ihre Beine. Laufen, hören, sehen und trinken sind die zentralen Metaphern dieser Gesellschaftsallegorie, die das Glück umkreist wie die Läufer das Wasser. Nur wer von der Rennstrecke abkommt, wie Inge, und ein bisschen neugierig ist, nähert sich dem Wasser, dem Glück - selbst durch Dickicht und ohne Brille.

Sonntag, 12.08.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Kinderseele
von Hermann Hesse
Regie: Andrea Leclerque
Produktion: SWR 2012
Länge 53 Minuten

Gab es das in Gottes Welt, dass ein Mensch, ein Knabe, gleichzeitig alle hohen und alle bösen Triebe in sich hatte und leiden und verzweifeln musste, nur so als eine unglückliche und komische Figur, zum Vergnügen des zuschauenden Gottes? Gab es das? Und war dann nicht – ja war dann nicht die ganze Welt ein Teufelsspott, gerade wert, sie anzuspucken?! War dann nicht Gott ein Scheusal, ein Wahnsinniger, ein dummer, widerlicher Hanswurst? – Ach, und während ich mit einemBeigeschmack von Empörerwollust diese Gedanken dachte, strafte mich schon mein banges Herz durch Zittern für die Blasphemie!
Ein Junge kommt heim und hat ein schlechtes Gewissen, ohne recht zu wissen, warum. In einem furiosen Monolog entfaltet sich das Seelenpanorama eines unterdrückten Rebellen, das stark autobiographische Züge trägt:Hesses Kindheit und Jugend ist geprägt von Verweigerung, Protest und Ausbruchsphantasien bis hin zum versuchten Suizid. Die Erzählung »Kinderseele« erschien erstmals 1920. Die pietistische Missionswelt, in der er aufwuchs, sei von dem Prinzip geprägt gewesen, so Hermann Hesse noch als 60-Jähriger, »dass des Menschen Wille von Natur und Grund aus böse sei, und dass dieser Wille erst gebrochen werden müsse, ehe der Mensch in Gottes Liebe und in der christlichen Gemeinschaft das Heil erlangen könne.« Das Werkzeug für die Brechung dieses Willens ist in »Kinderseele« der Vater. Doch nicht der strafende Vater, sondern die selbst-verschuldete Anpassung ist der größte Feind des freien Menschen.

Samstag, 11.08.2012, 21.03 Uhr, SWR4 BW Mundarthörspiel
 
 



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