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Mittwoch, 25. April 2018
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Pardon
Hörspiel von Sandra Kellein
Länge: ca. 30 Minuten

Keine Frage, an der Côte lässt es sich leben, zumindest als Tourist. Nizza, Cannes und sogar Marseille, die diesjährige Kulturhauptstadt Europas: sagenhafte Blicke aufs Meer, flanierende Blondinen und diese weiche Luft des Südens. Noch nicht einmal eine Schießerei in der Vorstadt bringt die Urlaubsidylle ins Wanken und selbst der Drogenhandel passt noch irgendwie ins Bild. Solange die Straßen jeden Morgen wieder sauber abgespritzt werden, ist alles in Ordnung. Nur vor den Wespen und den roten Meerbarben sollte man sich hüten, sonst kann es böse enden.

Dienstag, 14.05.2013, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem
 
 

 
Hörspieltipp: Wagner! Wir wissen ... (7)
Ein Smartphone lässt sich von Leitmotiven beeindrucken
10-teilige Kurzhörspielreihe von Matthias Spranger
Mit: Henning Venske und Jochen Busse
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 10 Minuten

Dienstag, 14.05.2013, 17.50 Uhr, SWR2 Spezial

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Wagner! Wir wissen ... (6)
Der Höllensturz der Höllenrose. Vom h’’ zum cis’
10-teilige Kurzhörspielreihe von Matthias Spranger
Mit: Henning Venske und Jochen Busse
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 10 Minuten

Fast keiner, der über Wagner veröffentlicht hat, vergisst zu erwähnen, dass über Wagner schon sehr viel veröffentlicht wurde. Einige sagen, er stünde in einer Reihe mit Jesus und Napoleon. Auch Goethe oder Hitler dürften nicht lange auf sich warten lassen. Das alles mag ungeprüft bleiben, zeigt aber die Liga an, in der man publizistisch spielt. Zum bevorstehenden Jubiläum, dem 200. Geburtstag am 22. Mai 2013, wird jeder Kulturfreund fast zwangsläufig zum Wagner-Kenner. Das in Leipzig geborene und 1883 in Venedig verstorbene Genie macht es einem ja auch leicht. Denn Leben und Werk sind auf eine Art und Weise zugänglich, die den nur halbwegs Interessierten reizen, sich kräftig zu äußern, oft hymnisch-verehrend, oft hämisch-verachtend. Und damit die Kenner-Branche keine falsche Konkurrenz erhält, beruhigt sie: Wagner habe Musik für Unmusikalische komponiert. Die Dialogpartner in “Wagner! Wir wissen …” halten denn auch nicht Ausschau nach Stühlen, die von Experten noch nicht besetzt wären, sie versuchen im Gegenteil, sich an vorhandenem Wagner-Wissen zu überbieten. So entsteht ein komisches Geplänkel sich gescheit dünkender Kulturmenschen, und der Hörer bekommt die wesentlichen Informationen nebenbei serviert, z.B. dass Wagner als Mensch nicht angenehm war, dass Wagners Geliebte und Ehefrauen zwei Seiten einer Medaille waren, dass die Geschichte von König Ludwig II und Wagner eine “glänzend besetzte Farce” (Gregor-Dellin) war. Der Hörer erfährt, wie der zunächst so unterwürfige Nietzsche zum brillantesten Wagner-Gegner seiner Zeit wurde, er lernt den zweitgrößten Intervallsprung der Operngeschichte kennen, erhält die Technik der Leitmotive erläutert. Einer zitiert die berühmten Forschungsergebnisse des W. Swahn aus Karlsruhe-Stupferich, der andere wickelt die Hörer in die Vorstellungswelt der Wagnerschen Regieanweisungen ein und schließlich bekommen alle eine Ahnung von der antisemitischen Mitgift des Wagnerschen Werks.

Montag, 13.05.2013, 17.50 Uhr, SWR2 Spezial

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Ich verfluche den Fluss der Zeit
Nach dem gleichnamigen Roman von Per Petterson
Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger
Mit: Ernst Jacobi, Jens Wawrczeck, Marios Gavrilis u.a.
Regie: Götz Fritsch
(Produktion: HR/DLR 2011)
Länge: 74 Minuten

Nach einer Krebsdiagnose reist Arvids Mutter noch einmal ins heimatliche Jütland. Überstürzt folgt ihr der Sohn. “Bist du blank?”, fragt die Mutter. “Mama, ich werde geschieden.” Obwohl Arvid weiß, dass die Mutter sterben wird, und er gekommen ist, um ihr nahe zu sein und beizustehen, kann er nur über sich selbst sprechen. Für die Mutter ist er das ewige Sorgenkind. Als Arbeiterin hatte sie auf seinen Aufstieg gehofft, aber er hat die Hochschule verlassen, um in die Fabrik zu gehen und einer linken, inzwischen völlig verblassten Utopie zu folgen. In assoziativen Rückblenden erzählt Per Petterson diese melancholische Geschichte einer unerlösten Mutter-Sohn-Beziehung, in der beide einander gerne als Erwachsene sehen möchten, frei von ihrer Geschichte, aber es gelingt nicht. Sie bleiben, was sie seit jeher waren: Mutter und Kind.

Sonntag, 12.05.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Prinzessin Isabella
Von Cornelia Funke
Mit Christoph König
Länge: 20 Minuten

Prinzessin Isabella hat schöne Kleider, endlos viele Kammerzofen und Bedienstete und nichts zu tun als liebreizend sein und ihre Krone zu tragen. Aber ist das wirklich alles, was eine Prinzessin zum Glücklichsein braucht? Mit dieser Geschichte stimmen wir euch ein auf unser Cornelia-Funke-Pfingstwochenende mit dem Dreiteiler “Geisterritter”, Samstag bis Montag, immer um 14.05 Uhr in SWR2 Spielraum – Hörspiel

Samstag, 11.05.2013, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum - Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Geisterstunde
Hörspiel von John von Düffel
Mit: Marion Breckwoldt, Markus Meyer, Fritz Fenne, Ingeborg Kallweit u.a.
Regie: Christiane Ohaus
(Produktion: RB 2013)
Länge: 54 Minuten

Nach dem Tod ihres Vaters bleibt Hauptkommissarin Claudia Evernich wenig Zeit zu trauern. Mehrere kuriose Mordfälle erschüttern Bremen. Und Evernichs Mutter wird immer seltsamer. Plötzlich allein im Haus, sieht sie überall Gespenster. Da trifft es sich gut, dass Staatsanwalt Dr. Gröninger seine laute Wohnung am Bremer Freimarktgelände aufgeben will. Evernich bittet ihn, zu ihrer Mutter zu ziehen – zur Beruhigung der alten Dame. Doch schon bald ist Gröninger davon überzeugt, dass es in dem Haus tatsächlich spukt – und dass die irrsinnigen Morde damit zusammenhängen.

ARD Radio Tatort am Freitag, 10.05.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi

Diese Folge steht ab Montagabend nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de. Auch als Podcast abonnierbar!
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Hörspieltipp: Wagner! Wir wissen ... (5)
10-teilige Kurzhörspielreihe
Von Matthias Spranger
Kreuz, Tod und Gruft ... und leider auch die Onanie
Mit: Henning Venske und Jochen Busse
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 10 Minuten

Freitag, 10.05.2013, 17.50 Uhr, SWR2 Spezial

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Viel Lärm um nichts
Nach dem gleichnamigen Theaterstück von William Shakespeare
Mit: Charles Wirths, Herbert Mankel, Joachim Bose, Max Eckard, Hans Mahnke u.a.
Musik: Herbert Baumann
Hörspielbearbeitung und Regie: Willi Schmidt
(Produktion: SDR/WDR 1964)
Länge: 100 Minuten

”Wie viel besser ist’s, über die Freude zu weinen, als sich am Weinen zu freuen.” Leonato, der Gouverneur von Messina und Vater von Hero, sagt diesen Satz zu Beginn von Shakespeares Komödie, die dem Publikum beides bietet: Zu dem vielfachen Intrigenspiel, das der Dichter in Szene gesetzt hat, gehört natürlich auch der Schurke, der Böses tut um des Bösen willen. Hero liebt Claudio, und Claudio liebt Hero, die Hochzeit ist schon beschlossen. Doch Don Juan, der nur sich selbst liebt, kann das Glück der anderen nicht ertragen. Mit Hilfe seines Dieners und eines Täuschungsmanövers erster Güte wird Hero einer Untreue überführt, die sie nie begangen hat. Die Arme muss sterben und Wiederauferstehen, bevor sie Claudio als Braut zum Traualtar folgen darf. Nicht ganz so dramatisch, aber auch nicht weniger kompliziert finden Benedikt und Beatrice zueinander. In frivolen und scharfzüngigen Dialogen befeinden sie sich, aber vor allem müssen sie sich immer wieder bestätigen, dass sie in jedem Fall die Ehelosigkeit vorziehen. Mit feingesponnenen Lügen, die wahr sind, und Wahrheiten, die gelogen sind, können sich die beiden endlich ihre Liebe zueinander eingestehen.

Donnerstag, 09.05.2013, 18.20 Uhr,
SWR2 Hörspiel am Feiertag
 
 



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