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Sonntag, 25. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Kein Wort zu Oosterbeek
Hörspiel von Daniel Goetsch
Regie: Christoph Kalkowski
Produktion: WDR/Studio elektro-automatisch 2010
Länge: 53 Minuten

Einmal im Jahr trifft sich die Elite aus Westeuropa und den USA abseits der Öffentlichkeit zum Oosterbeek-Symposium. Gemeinsam soll eine Strategie gefunden werden, um den »internationalen Common Sense« durchzusetzen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind pedantisch, die Verschwiegenheit ist vollkommen. Bräuning, ein junger Tontechniker, erlebt vor Ort eine Atmosphäre der Überwachung und Angst vor Anschlägen, gleichzeitig aber auch die Unersättlichkeit der Mächtigen. Und es gibt keine Möglichkeit, die Öffentlichkeit über die Vorgänge und Beschlüsse zu informieren … oder doch? Das Hörspiel beruht auf Recherchen zu den realen, alljährlichen Bilderberg-Konferenzen, auf denen seit 1954 angeblich heimlich weltpolitische Absprachen getroffen werden.

Freitag, 22.06.2012, 22.33 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Weltall Erde Mensch
O-Ton-Hörspiel von Luise Voigt
Musik: Björn Deigner
Regie: Luise Voigt
Produktion: SWR 2012
Länge: 55 Minuten

”Nordhausen in Thüringen ist ein kleiner Punkt im Weltall. Er bewegt sich mit rasender Geschwindigkeit auf einer Kreisbahn – sofern man die Ellipsengesetze nicht kennt. Hier, mitten in Deutschland – und doch am Rande der medialen Aufmerksamkeit – gibt es Menschen, die hier weiterhin leben und auch unter Perspektivlosigkeit leiden. Das Land, in dem sie heute leben, hat die Gesetze nicht für sie gemacht. Das Land, in dem sie vorher lebten, tat das ebenso wenig. In diesem Niemandsland, meiner Heimatstadt Nordhausen, begebe ich mich gemeinsam mit den Menschen, die dort leben, auf ihre Umlaufbahnen ohne Bezugspunkt. Bereits 2005 widmete ich mich in einem Kurzhörspiel dem Leben der Menschen in Nordhausen. Heute, sechs Jahre später, besuche ich sie erneut.” Luise Voigts Langzeitprojekt ist ein Glücksfall in Zeiten schnellen Produzierens. Sie greift eine Tradition im Hörspiel auf, die den O-Ton grenzüberschreitend zum Feature als eine Möglichkeit des künstlerischen Ausdrucks nutzt und ihn in eine Kunstwirklichkeit überführt.

Donnerstag, 21.06.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Kein schöner Land
Hörspiel von Patrick Findeis nach Motiven seines gleichnamigen Romans
Regie: Kai Grehn
Produktion: SWR 2012 – Ursendung
Länge: 77 Minuten

Der Geruch von kaltem Rauch und Bier – die Wahrheit über die deutsche Provinz: Rottensol ist ausgeblutet. Neben zwei Bauernhöfen gibt es nur den Schützenverein und die Wirtschaft “Gambrinus”, die von Angelika und Alfons geführt wird. Ihr Sohn Uwe träumt davon, dies alles hinter sich zu lassen. Er geht auf die Walz, möchte bis nach Afrika. Doch ein vorgetäuschter Hilferuf der Mutter holt ihn frühzeitig zurück.
"Ein beeindruckendes Debüt – Findeis’ Sprache funktioniert wie ein Brennglas, das Bildern und Szenen eine schmerzhafte Klarheit verleiht." schreibt Die Zeit online

Sonntag, 17.06.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Das Hörspielereignis am 16.6.2012: "Ulysses"
22 Stunden James Joyce am Bloomsday

Der "Ulysses" von James Joyce zählt zu den Büchern, die selbst mutige Leser vor lauter Ehrfurcht nicht lesen, sondern nur bestaunen. Aber bald können Sie das Buch hören. Am berühmten Bloomsday, am 16. Juni, gibt es den "Ulysses" als Hörspiel - ab 8.00 Uhr etwa 22 Stunden non stop.

James Joyce: Ulysses
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman in 18 Teilen
Aus dem Englischen von Hans Wollschläger
Hörspielbearbeitung, Musik und Regie: Klaus Buhlert
Produktion: SWR/DLF 2012 – Ursendung

Am “Bloomsday”, dem 16. Juni 1904, spielt “Ulysses” von James Joyce. Er gilt als der bedeutendste Roman der literarischen Moderne. Diesen Tag feiern Literaturfreunde alljährlich in der ganzen Welt. Den Namen hat er von einem der Protagonisten des Romans, des jüdischen Anzeigenverkäufers Leopold Bloom, den Joyce gemeinsam mit dem jungen Künstler Stephen Dedalus auf eine Odyssee von 8 Uhr morgens bis weit nach Mitternacht durch die irische Stadt Dublin schickt. Roman und Reise enden mit dem großen Monolog der untreuen Ehefrau Molly Bloom.
1922, vor 90 Jahren erschienen, erzählt der “Ulysses” nicht nur die Geschichte eines Tages oder einer Stadt. Der Roman spannt den Bogen von Homers “Odyssee” am Anfang der abendländischen Literatur bis zum Leben der Dubliner Bürger Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Text finden sich Anspielungen, Zitate oder Parodien auf Mythologie und Geschichte, Philosophie, Literatur, Musik, Kunst und Wissenschaft seit der Antike. Joyce nutzt dabei alle sprachlichen und stilistischen Möglichkeiten des Erzählens. Jedes der Kapitel spielt an einem anderen Ort der Stadt und hat dabei seine eigene literarische Technik.

Der Roman gilt gemeinhin als schwierig zu lesen. Es wird jedoch Zeit, dieses Meisterwerk für den deutschen Sprachraum wieder lebendig werden zu lassen - mit all seinem Humor und Witz, seiner sprachlichen Schönheit und Musikalität, seinen realistischen ‘stories’ und lebenssatten Figuren, seiner Thematisierung von Sexualität, schlicht: seiner Modernität.

Die SWR-Hörspieladaption weist den Weg, ihn über eine akustische Verlebendigung erfahrbar zu machen. Die Kapitel des “Ulysses” sind zu Beginn mit einer kurzen Einleitung und Zusammenfassung des Geschehens versehen. Noch mehr Information zu “Ulysses” am “Bloomsday” ist zu finden sie auf den SWR 2 Hörspielseiten im Internet.

Samstag, 16.06.2012, 8.00 bis Sonntag, 17. Juni - 6.00 Uhr!
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Hörspieltipp: Touristen
 
Hörspieltipp: Touristen
Hörspiel von Tom Peuckert in der Reihe ARD Radio Tatort
Produktion: RBB 2012
Länge: 55 Minuten

Die Berliner Hauptkommissarin Katharina Holz ist tot. Selbstmord. Für Oberkommissar Polanski, ihren engsten Mitarbeiter, ist das eine Katastrophe. Trägt er eine Mitschuld am Suizid seiner Kollegin? Während in den Medien über Mobbing bei der Polizei spekuliert wird, übernimmt Polanski einen neuen Mordfall. Ein Amerikaner wurde im Hotel erschossen. In seinem Gepäck findet sich eine historische Fotografie. Eine Spur führt zu zwei älteren Touristen. Das Paar besucht die Stätten einstigen jüdischen Lebens in Berlin. Aber etwas scheint zwischen ihnen nicht zu stimmen.

Freitag, 15.06.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
Samstag, 16.06.2012, 21.03 Uhr, SWR4

Diese Folge steht ab Montagabend nach der Sendung vier Wochen zum Download bereit: www.radiotatort.ard.de
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Hörspieltipp: Lenin und der liebe Gott sind meine besten Freunde
Hörspiel von Uta Ackermann
Musik: Roland Grosch
Regie: Andrea Getto
Produktion: HR 2009
Länge: 84 Minuten

Erinnerungen an die Sommer der Kindheit, an den zweistimmigen Gesang der Schwestern, die Liebe zu dem, was eine nahe Welt nun einmal zu bieten hat: den Garten, die Tiere, den Himmel, und die größte Liebe überhaupt, Väterchen Lenin, dessen Lächeln auf den Seiten der Kinderbücher überzeugender gar nicht sein könnte, dessen gestreckter Arm in eine leuchtende Zukunft weist, dorthin, wo auch die kleinen Sängerinnen eines Tages ankommen werden. Wenn sie nicht vorher abbiegen und Seitenpfade, Ab- und Umwege suchen.

Donnerstag, 14.06.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Stephen Daedalus
Nach dem gleichnamigen Romanfragment von James Joyce
Aus dem Englischen von Georg Goyert
Regie: Mathias von Spallart
Produktion: DRS 1976
Länge: 51 Minuten

Stephen Daedalus ist als junger, aus Paris zurückgekehrter irischer Lehrer eine der Hauptfiguren im "Ulysses" von James Joyce. Stephen war aber bereits Hauptfigur im 1916 erschienenen Roman "A Portrait of the Artist as a Young Man", dem das Romanfragment "Stephen Hero" voranging. In den fünf Kapiteln beschreibt James Joyce Kindheit, Jugend und Adoleszenz von Stephen Daedalus, der über Konflikte mit der Familie, den kirchlichen wie weltlichen Autoritäten im Irland der Jahrhundertwende zu einer künstlerischen Identität findet. Auch wenn die Figur autobiografisch grundiert ist, so steht sie doch exemplarisch für eine katholische Jugend in Dublin. Deutlicher als in seinem Erzählungsband "Dubliner" von 1914 experimentiert Joyce bereits hier mit den modernen Erzähltechniken, die sich vom Diktat des Naturalismus emanzipierten und später im "Ulysses" ihre ihnen gemäße Form gefunden haben.

Sonntag, 10.6.2012, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Prof. Sigmund Freud: Familienersatz
Kriminalhörspiel von Heiko Martens
Musik und Regie: Christian Hagitte/Simon Bertling
Produktion: STIL/HR 2011
Länge: 57 Minuten

Wien, 1920: Wir befinden uns in der Hochburg der Psychoanalyse mit der inzwischen unumstrittenen Koryphäe Sigmund Freud. Als eines Tages der Gendarm Karl Gruber auf der berühmten Couch Freuds landet, eröffnet sich für den Erforscher der menschlichen Seele eine willkommene Gelegenheit, seinen Therapeutenalltag um eine ebenso reizvolle wie gefährliche Komponente zu erweitern. Zusammen mit dem Gendarmen und mit Hilfe seiner dickköpfigen Tochter Anna macht sich Sigmund Freud auf, den psychologisch vertrackten Verbrechen seiner Heimatstadt auf den Grund zu gehen. Der erste Fall führt ins Wiener Burgtheater: Die Tochter des Leiters wurde ermordet, und die Umstände ihres Todes sind grausig: Die Leiche ist blutleer. Der Gendarm Gruber hegt den Verdacht, in Wien treibe ein Vampir sein Unwesen. Sigmund Freud fühlt sich herausgefordert, dem Aberglauben ein Ende zu setzen und den wahren Täter zu überführen.

Freitag, 8.6.2012, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 



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