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Sonntag, 25. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Larissa oder Sprich diesen Tod nicht aus
Hörspiel von Dietmar Dath und Thomas Weber
Musik: Kammerflimmer Kollektief (Heike Aumüller, Johannes Frisch, Thomas Weber)
Komposition: Thomas Weber
Regie: Iris Drögekamp und Thomas Weber
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 55 Minuten

Monstermord als Dienstleistung, die man singen kann: Die junge, aber erfahrene Spezialistin Larissa hat im Auftrag einer unfassbar reichen Frau ein Ungeheuer getötet, das der Milliardärin lästig war. Dabei hat ein anderer Profi geholfen, der Larissa gerne sehr viel näher käme. Gemeinsam besuchen sie die reiche Auftraggeberin in deren Villa, um sich ihr Honorar abzuholen. Schnell jedoch stellt sich heraus, dass manche Lieder nicht bezahlt werden und manche Wörter auch nicht - vor allem die tödlichen sind denen, die sie bestellen, oft zu teuer.

Dienstag, 07.05.2013, 23.03 Uhr, SWR2 ars acustica

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Wagner! Wir wissen ... (2)
10-teilige Kurzhörspielreihe
Von Matthias Spranger
O kindischer Held! O herrlicher Knabe! Seine Geliebten
Mit: Henning Venske und Jochen Busse
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 10 Minuten

Dienstag, 07.05.2013, 17.50 Uhr, SWR2 Spezial

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Wagner! Wir wissen ... (1)
10-teilige Kurzhörspielreihe
Von Matthias Spranger
Schäbiger Charakter und Bombentalent
Mit Henning Venske und Jochen Busse
Regie: Iris Drögekamp
(Produktion: SWR 2013)
Länge: 10 Minuten

Fast keiner, der über Wagner veröffentlicht hat, vergisst zu erwähnen, dass über Wagner schon sehr viel veröffentlicht wurde. Einige sagen, er stünde in einer Reihe mit Jesus und Napoleon. Auch Goethe oder Hitler dürften nicht lange auf sich warten lassen. Das alles mag ungeprüft bleiben, zeigt aber die Liga an, in der man publizistisch spielt. Zum bevorstehenden Jubiläum, dem 200. Geburtstag am 22. Mai 2013, wird jeder Kulturfreund fast zwangsläufig zum Wagner-Kenner. Das in Leipzig geborene und 1883 in Venedig verstorbene Genie macht es einem ja auch leicht. Denn Leben und Werk sind auf eine Art und Weise zugänglich, die den nur halbwegs Interessierten reizen, sich kräftig zu äußern, oft hymnisch-verehrend, oft hämisch-verachtend. Und damit die Kenner-Branche keine falsche Konkurrenz erhält, beruhigt sie: Wagner habe Musik für Unmusikalische komponiert. Die Dialogpartner in “Wagner! Wir wissen …” halten denn auch nicht Ausschau nach Stühlen, die von Experten noch nicht besetzt wären, sie versuchen im Gegenteil, sich an vorhandenem Wagner-Wissen zu überbieten. So entsteht ein komisches Geplänkel sich gescheit dünkender Kulturmenschen, und der Hörer bekommt die wesentlichen Informationen nebenbei serviert, z.B. dass Wagner als Mensch nicht angenehm war, dass Wagners Geliebte und Ehefrauen zwei Seiten einer Medaille waren, dass die Geschichte von König Ludwig II und Wagner eine “glänzend besetzte Farce” (Gregor-Dellin) war. Der Hörer erfährt, wie der zunächst so unterwürfige Nietzsche zum brillantesten Wagner-Gegner seiner Zeit wurde, er lernt den zweitgrößten Intervallsprung der Operngeschichte kennen, erhält die Technik der Leitmotive erläutert. Einer zitiert die berühmten Forschungsergebnisse des W. Swahn aus Karlsruhe-Stupferich, der andere wickelt die Hörer in die Vorstellungswelt der Wagnerschen Regieanweisungen ein und schließlich bekommen alle eine Ahnung von der antisemitischen Mitgift des Wagnerschen Werks.

Montag, 06.05.2013, 17.50 Uhr, SWR2 Spezial

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Flughunde
Nach dem gleichnamigen Roman von Marcel Beyer
Hörspielbearbeitung und Regie: Iris Drögekamp
Mit: Jens Wawrczeck, Natalie Spinell, Ulrich Matthes, Corinna Kirchhoff u.a.
(Produktion: SWR 2012/Ursendung)
Länge: 90 Minuten

Es hat ihn wirklich gegeben: Hermann Karnau, Wachmann im Berliner Führerbunker, den Westalliierten erster Zeuge für Hitlers Tod. In Marcel Beyers Roman wird aus der verbürgten Randfigur der Zeitgeschichte etwas anderes: ein bizarrer Stimmenforscher, für den die Flughunde, jene fledermausähnlichen Flattertiere mit hundeähnlichem Kopf, Sinnbild sind einer vor dem Zugriff menschlicher Stimmen geschützten Welt. Karnau ist fasziniert von der Idee, der Eigenart der Menschen durch die Untersuchung ihrer Artikulationen und Stimmen auf die Spur zu kommen. Er ist Sammler, Sucher – und er ist Erzähler. Ihm zur Seite, im Kontrast, steht die zweite Erzählerstimme des Stücks. Es ist die von Helga. Helga ist die älteste Tochter von Joseph Goebbels. Mehrfach begegnen sich die beiden, nicht erst im Bunker der letzten Tage des Dritten Reiches. Ein Zeitsprung führt in den Sommer 1992: Karnau, der nach dem Krieg untertauchen konnte, findet in seinem Plattenarchiv die Gespräche der ermordeten Goebbels-Kinder wieder. Er hatte sie aufgezeichnet während ihrer letzten Tage und Nächte.

Sonntag, 05.05.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Die wundersame Geschichte von September
Von Catherynne M. Valente
Mit Eva Schramm
Länge: 20 Minuten

Die 12-jährige September führt ein schrecklich langweiliges Leben in Nebraska, wo sie den lieben langen Tag nur gelb-rosa Teetassen abspülen und mit ihrem Hündchen spielen kann. Bis eines Tages der Grüne Wind auf seiner Leopardin der leichten Lüfte an ihr Fenster fliegt und sie zu einem großen Abenteuer ins Feenland einlädt. Diese Geschichte ist mindestens so spannend und fantasievoll wie “Der Zauberer von Oz” und “Alice im Wunderland” zusammen.

Samstag, 04.05.2013, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum - Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Prof. Sigmund Freud "Friedhof der Namenlosen"
Kriminalhörspiel von Heiko Martens
Mit: Hans Peter Hallwachs, Felicitas Woll, Andreas Fröhlich, Ulrike Gubisch, Jürgen Wolters u.a.
Musik: Christian Hagitte und Simon Bestling
Regie: Christian Hagitte und Simon Bestling
(Produktion: STIL/HR 2011)
Länge: 57 Minuten

Wien, in den 1920er-Jahren: Auf dem Friedhof der Namenlosen in Wien liegen die Selbstmörder, die sich durch einen Sprung in die Donau das Leben genommen haben. Als der Fluss jedoch das offensichtliche Opfer eines Mordes anschwemmt, übernimmt Karl die Ermittlungen. Mit Anna und Sigmund Freud als Unterstützung begibt sich der Gendarm in das Milieu, aus dem das Opfer zu stammen scheint: die Welt der Dirnen und Zuhälter im Wiener Gürtel.
Ausgezeichnet mit dem “Ohrkanus 2012” für Beste Serie, Bester Sprecher, Beste Sprecherin.

Freitag, 03.05.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Strahlungen
Hörstück von Hermann Kretzschmar nach Texten des gleichnamigen Buches von Ernst Jünger
Ernst Jünger: Wolfram Koch
Stimme Frau und Sopran: Angelika Luz
Stimme Mann und Bassbariton: Tom Sol u.a.
Komposition und Regie: Hermann Kretzschmar
(Produktion: HR 2004)
Länge: 64 Minuten

Grundlage des Hörspiels sind die literarischen Aufzeichnungen der “Pariser Tagebücher” aus Ernst Jüngers “Strahlungen”. Sie spielen in der Zeit, in der Jünger während der deutschen Okkupation Frankreichs von Februar 1941 bis zur Befreiung von Paris im August 1944 als Hauptmann im deutschen Stabsquartier in der Saine-Metropole lebte.
Hermann Kretzschmar hat die Texte von “Strahlungen” bearbeitet und vertont. Über seine Radioarbeit, ausgezeichnet als “Hörspiel des Monats Mai 2004”, vermerkt er: “Meine Arbeit entwirft Gegenbilder, Ergänzungen und Kommentare zu den Szenen des Träumers, Beobachters und Künstlers, versteht sich als Kammeroper und Essay zugleich.”

Donnerstag, 02.05.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio
 
 

 
Hörspieltipp: Alles Gold was glänzt
Von Mario Salazar nach seinem gleichnamigen Theaterstück
Mit: Udo Schenk, Franziska Troegner, Britta Steffenhagen, Florian Lukas, Klaus Manchen, Karim Cherif, Thomas Neumann, Christian Grashof u.a.
Musik: Martin Bezzola
Regie: Robert Schoen
(Produktion: DLR Kultur 2012)
Länge: 54 Minuten

Während draußen in den Straßen der Aufstand der Anarchisten tobt, läuft in der Neumannschen Wohnzelle der Fernseher, in dem die Familie im ARD-Brennpunkt zusieht, wie draußen der Aufstand der Anarchisten tobt. Mutter Iris reißt der Geduldsfaden: “Die Nachrichten kotzen mich an. Ich habe genug von diesem Aufstand. Kann man die nicht einfach wegbomben, dieses stinkende Assi-Pack!” Sie will endlich “Alles Gold was glänzt” gucken, ihre Lieblingsshow, in der die Hartz-Vier-Familie Kaminski gegen einen Löwen um einen Arbeitsplatz kämpfen muss.

Mittwoch, 01.05.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag
 
 



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