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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Hörspieltipps

 
Hörspieltipp: Seide
Nach dem gleichnamigen Roman von Alessandro Baricco
Mit: Jeanette Hain, Martin Feifel u.a.
Musik: Dieter Schleip
Hörspielbearbeitung und Regie: Jobst Christian Oetzmann
(Produktion: SWR 2003)
Länge: 78 Minuten

Hervé Joncour führt mit seiner Frau Hélène ein angenehmes, leichtes Leben. Im Auftrag seiner südfranzösischen Heimatstadt Lavilledieu, die von ihrer Seidenproduktion lebt, reist er jedes Jahr für wenige Wochen nach Nordafrika und kauft Seidenraupeneier. Doch im Jahr 1861, als in ganz Europa und Nordafrika die Seidenraupen von einer unbekannten Seuche dahingerafft werden, schickt ihn sein Mentor Baldabiou das erste Mal auf die beschwerliche Reise ans andere Ende der Welt, in das vollkommen abgeschottete Japan. Obwohl er dort nur kurze Zeit verweilt, verliebt sich Hervé in ein Mädchen, das er auch auf seinen Reisen in den folgenden Jahren wiedersieht. Kein einziges Mal hört er die Stimme der jungen Frau, und doch bestimmt die Sehnsucht nach ihr fortan sein Leben.

Sonntag, 26.05.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

 
Hörspieltipp: Traute Zweisamkeit oder: Mir Zwoi
Mundarthörspiel von Christiane Schütze
Mit: Katrin Hildebrand, Frank Stockle, Marcus Michalski,
Gerd Plankenhorn, Oliver Moumouris u.a.
Regie: Susanne Hinkelbein
(Produktion: SWR 2007)
Länge: 45 Minuten

In Zeiten, wo Partneragenturen wie Pilze aus dem Boden schießen und man unter www.traumpartner.de nach heiratswilligen Gleichgesinnten fahnden kann, ahnt kaum einer, dass in Wirklichkeit Amor selbst die Liebesfäden spinnt. Noch Ende der 70-er Jahre hat er Freddy und Lisa in einer Studenten-WG erfolgreich verkuppelt. Leider ist seitdem viel Zeit vergangen. Mittlerweile verfehlen die göttlichen Liebespfeile ihr Ziel. Die einst so verliebten Turteltäubchen haben sich auseinander gelebt. Aber Amor gibt nicht auf. Noch ist nicht aller Tage Abend.

Samstag, 25.05.2013, 21.03 Uhr, SWR4 BW Mundart Hörspiel
 
 

 
Hörspieltipp: Die Chamäleonpflanze
Von Stefanie Rühle
Gelesen von Tine Kiefl
Mit Eva Schramm
Diese Sendung steht nach der Sendung zum Download bereit: kindernetz.de/spielraum
Länge: 20 Minuten

Gibt es das wirklich, einen Lebkuchenbaum? Oder eine Schokoladen-Kosmee? Tessa ist begeistert vom orientalischen Garten ihrer Klassenkameradin Susan. Doch eigentlich will sie nur das Geheimnis lüften, warum Susan auf einmal das beliebteste Mädchen der Klasse ist. Und dazu muss sie es schaffen, heimlich an die wundersame Chamäleonpflanze heranzukommen.

Samstag, 25.05.2013, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum - Die Geschichte
 
 

 
Hörspieltipp: Wer tötet, handelt
Kriminalhörspiel von Friedrich Ani nach seinem gleichnamigen Roman
Mit: Walter Renneisen, Mehmet Merih Yilmaz, Roman Knizka, Daniela Bette, Hille Darjes u.a.
Regie: Thomas Leutzbach
(Produktion: WDR 2011)
Länge: 54 Minuten

Jonas Vogel, ehemaliger Polizist und seit einem Unfall erblindet, findet bei einem Nachtspaziergang einen Verletzten am Straßenrand. Er berichtet, dass ein Einbrecher seine Freundin als Geisel genommen hat. Trotz seiner Behinderung glaubt Jonas, seinem Sohn Max, der als Kommissar den Großeinsatz leitet, helfen zu können. Er kennt die Geisel: Silvia Klages Eltern wurden bei einem Überfall vor ihren Augen erschossen. Die junge Frau ist seither depressiv. Jonas Vogel beschließt, sich im Austausch als Geisel anzubieten. Sein Sohn ist entsetzt.

Freitag, 24.05.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Krimi
 
 

 
Hörspieltipp: Wenn man ein gleichschenkliges Dreieck auf den Kopf stellt
Hörspiel von Ursula Krechel
Regie: Hans Gerd Krogmann
(Produktion: SWR 2013 - Ursendung)
Länge: 56 Minuten

Ursula Krechel, die sich in ihrem letzten Roman “Landgericht” den Traumata von Emigranten zugewandt hat, wendet sich mit ihrem Hörspiel fragilen Figuren zu, die ihre aufgestörten Kinderängste weitergeben müssen. Ihre inneren Bilder ersticken sie: die “Frau mit den disziplinierten Ellenbogen”, die “Frau mit den entblößten Zahnhälsen” und den “Mann mit den nervösen Fingern”. Der Ehemann, erst mit der jüngeren verbunden und dann mit der älteren, ist für beide keine Stütze zum Eigensinn geworden. Und die Mutter starb bereits, als die jüngere Tochter erwachsen wurde.

Donnerstag, 23.05.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Nachtexpress (Klappstuhllesung)
von Michelle Steinbeck
Mit Alrun Herbing
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2013)
Länge: ca. 25 Minuten

Das Konzept der Klappstuhllesungen ist so einfach wie handlich: Einmal im Monat steht irgendwo im Sendegebiet ein roter Klappstuhl. Auf ihm nimmt ein Schauspielschüler oder eine Schauspielschülerin Platz und liest eine Geschichte vor, die ein junger Autor oder eine junge Autorin geschrieben hat. Jeder, der vorbeikommt, ist herzlich eingeladen zuzuhören. Mit unseren Klappstuhllesungen bringen wir die Geschichten an Orte zurück, die sie inspiriert haben könnten. Gleichzeitig machen wir einen Teil unserer Arbeit, die sonst im Studio stattfindet, öffentlich. Denn der Schauspieler ist nicht allein, wenn er auf seinem Klappstuhl sitzt und liest. Ein Regisseur ist dabei und ein Toningenieur, der die Lesung aufnimmt, die ein paar Tage später im Radio gehört werden kann.

„Nachtexpress“ wird am Samstag, dem 18.5.2013 um 14.30 Uhr im Freiburger Hauptbahnhof (Schalterhalle) und um 16.03 Uhr im Zug RE 26512 / Freiburg-Offenburg (Abf. Gleis 2) aufgenommen.
Die Autorin, Michelle Steinbeck, studiert am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel.

Dienstag, 21.05.2013, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem

Diese Lesung steht nach der Sendung als Download auf swr2.de/tandem
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Hörspieltipp: Der Verschollene (2)
Nach dem Romanfragment von Franz Kafka
Mit: Jörg Pohl, Cornelius Obonya, Martin Reinke, Martin Bock, Bastian Semm, Bibiana Beglau u.a.
Musik: Max Knoth
Hörspielbearbeitung und Regie: Beate Andres
(Produktion: SWR 2011)
Länge: 61 Minuten

Nur selten war Franz Kafka mit den Fortschritten seines ersten Romans zufrieden. Seine Klagen, nicht schreiben zu können, nicht den inneren und äußeren Zustand zu finden, in dem seine Literatur entstehen könne, ziehen sich durch seine Tagebücher. Im Gespräch mit dem Freund Max Brod (1884 - 1968) sprach er von seinem “amerikanischen Roman”, weshalb Max Brod das Fragment 1927 unter dem Titel “Amerika” veröffentlichte. Erst 1946 erwähnt Brod im Nachwort zur dritten Auflage, Kafka habe in seinem Tagebuch (31.12.1914) den Titel “Der Verschollene” notiert. Von 1911 bis 1914 schrieb Kafka an diesem Roman und legte ihn schließlich als Fragment zur Seite. “Der Verschollene” erzählt die Geschichte des 17-jährigen Karl Roßmann, der von seinen Eltern nach New York eingeschifft wird, weil er ein Dienstmädchen geschwängert hat. Die Eltern wollen so der Schande und Alimentenzahlung entgehen. Ungenügend vorbereitet und ausgestattet erreicht Karl Roßmann den Hafen von New York und freundet sich noch auf dem Schiff mit einem Heizer an. Diese Begegnung stellt die Weichen für seine Ankunft in der Neuen Welt – die Kafka selbst nur aus Reiseerzählungen, Memoiren und Biografien (z. B. von Benjamin Franklin) kannte. Karl Roßmann gehört zur zweiten Generation deutschsprachiger Immigranten aus der Donaumonarchie, die in den USA eintreffen und unter teilweise jämmerlichen Bedingungen versuchen, ihr Glück zu machen. Aus dem beschaulichen Prag der k. u. k.-Zeit kommend, trifft der junge Mann auf eine Welt, in der Autoschlangen die Straßen verstopfen, riesige “Callcenter” betrieben werden und von den Menschen voller Arbeitseinsatz bei minimaler Bezahlung und Freizeit gefordert wird. Erfolgreiche Geschäftsprinzipien gelten mehr als Familien- und Freundschaftsbande und eine Arbeitsstelle ist genauso schnell verloren, wie sie zu gewinnen ist. "Fest steht jedenfalls, dass Kafka nur ein einziges Thema hat (...). Dies Thema ist, im Sinne Brechts, aufs allgemeinste als das Staunen zu bezeichnen. Das Staunen von einem Menschen, der ungeheure Verschiebungen in allen Verhältnissen sich anbahnen fühlt, ohne den neuen Ordnungen sich selber einfügen zu können." Walter Benjamin, im Nachdenken über Brechts Bemerkungen zu Kafka (1931)

Montag, 20.05.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Feiertag

Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
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Hörspieltipp: Geisterritter (3/3)
Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Cornelia Funke
Musik: Jan-Peter Pflug
Hörspielbearbeitung und Regie: Frank Gustavus
(Produktion: Kay Poppe / Oetinger audio 2012)
Länge: 52 Minuten

Jon Whitcroft hat es schwer. Seine Mutter und ihr neuer Freund schicken ihn aufs Internat nach Salisbury. Strömender Regen, dunkle Gemäuer, enge Flure, fremde Gesichter und ein Zimmer, das er sich mit zwei Mitschülern teilen muss. Jon ahnt nicht, dass dies bald seine geringsten Sorgen sein werden. Denn in seiner sechsten Nacht im Internat erscheinen plötzlich drei Geister unter dem Fenster seines Zimmers und starren zu ihm herauf. Doch zum Glück gibt es jemanden in Salisbury, der sich mit Geistern auskennt …

Montag, 20.05.2013, 14.05 Uhr, SWR2 Spielraum - Hörspiel
 
 



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