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Donnerstag, 22. Juni 2017
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Christian Schüle
 
Buchtipp: Christian Schüle "Wir haben die Zeit"
Denkanstöße für ein gutes Leben

Die Menschen in Deutschland leben immer länger und bleiben dabei lange gesund. Wir hätten also allen Grund, uns Zeit zu lassen. Aber wem gelingt das schon? – Sich von zu vielen widersprüchlichen Anforderungen und Angeboten gejagt zu fühlen, ist fast schon ein Markenzeichen unserer Gesellschaft. Patentrezepte für einen Ausstieg aus dieser permanenten Rush Hour hat Christian Schüle nicht, aber jede Menge Anstöße für eine Neuordnung des Denkens: Wie lassen sich prägende Faktoren unseres Lebens – Arbeit, Familie, Freizeit – in Einklang bringen? Wie können wir unsere Biografien so gestalten, dass wir uns und unsere Umwelt zufrieden machen?

Wir sind nicht auf uns allein gestellt beim Versuch, mit unserer Lebenszeit gut umzugehen. Wie wir Zeit gestalten, ist für Christian Schüle auch eine gesellschaftliche Aufgabe. In unserem ambivalenten Verhältnis zur Arbeit zeichnet sich das am deutlichsten ab: Sie ist Quelle sozialer und materieller Bestätigung und zugleich dauernder Zwang. Schüle prüft Modelle für eine Neudefinition der Lebensarbeitszeit und die Rückgewinnung von Autonomie und Selbstwirksamkeit.

Schüle liefert einen Denk-Leitfaden für alle, die ihren Lebensplan nicht den Triebkräften der Wirtschaft und den gesellschaftlichen Routinen überlassen wollen. Sein Buch mündet in der Utopie eines real existierenden Humanismus: Wie könnte unsere Welt aussehen, wenn sie sich wirklich am Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen orientierte?

Edition Körber-Stifung 2017, 280 Seiten, EUR 22,00 (D)
ISBN: 978-3-89684-197-1
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Kater Franz wird berühmt
Von und mit Caroline Ebner
(Kinderklappstuhllesung vom 5. Mai im Schlossgarten)
Steht nach der Sendung zum Download bereit: kindernetz.de/spielraum

Eigentlich ist Kranksein ja was Scheußliches. Wer will das schon? Mein Vater bestimmt nicht und er würde alles dafür tun, um wieder gesund zu werden. Sogar zu einer wirklich sehr merkwürdigen Therapie ist er bereit. Fleißig unterstützt wird er da von Kater Franz – und das bleibt auch im Internet nicht verborgen: Franz wird über Nacht zum Youtube-Star und hat am nächsten Morgen plötzlich eine Filmcrew samt Talentscout vor sich stehen. Ob das Filmgeschäft was ist für Kater Franz …?

Schwetzinger SWR Festspiele 2017
Samstag, 10.06.2017, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Spitzbergmörder
Kriminalhörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Rainer Imm
Regie: Günter Maurer
(Produktion SWR 2017)

Ein bizarrer Mord in der beschaulichen Universitätsstadt Tübingen – Hauptkommissar Pit Mueller, passionierter Motorradfahrer mit Eheproblemen, nimmt die Ermittlungen auf. Wenig später zwei weitere grausame Verbrechen! Die Mordopfer waren unbescholtene Bürger ohne Feinde. Nur Muellers bester Freund, der etwas exzentrische Zeitungsausträger und Hacker Wilhelm Barenbach, scheint als Einziger Streit mit allen drei Opfern gehabt zu haben. Mueller glaubt hartnackig an Wilhelms Unschuld, weigert sich, gegen ihn zu ermitteln und wird suspendiert. Trotz des Verbots macht er weiter Jagd auf den Mörder. Er zapft seine alten Verbindungen zur Tübinger Unterwelt an, während Wilhelm sich Zugang zu den Servern diverser Behörden verschafft. Als sie endlich Berührungspunkte in den Lebensläufen der Opfer finden, wird schlagartig klar, dass der Mörder noch weitere Personen auf seiner Todesliste hat.

Ursendung
Samstag, 10.06.2017, 21:03 Uhr, SWR4 Mundarthörspiel
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Lone Theils
 
Buchtipp: Lone Theils "Die Mädchen von der Englandfähre"

Ein Fall für Journalistin Nora Sand
Kriminalroman

Lone Theils war jahrelang London-Korrespondentin für die angesehene dänische Tageszeitung «Politiken» sowie fürs Fernsehen. Mit «Die Mädchen von der Englandfähre» legt sie nun ihr Krimi-Debüt vor. Der Auftakt der Reihe um Nora Sand kletterte in Dänemark auf Platz 1 der Bestsellerliste, begeisterte die Presse und erscheint mittlerweile in 16 Ländern.

Worum geht es? Zwei dänische Mädchen, Lulu und Lisbeth, verschwinden 1985 spurlos auf der Überfahrt nach England. Jahrzehnte später fällt Journalistin Nora Sand, die in London für eine dänische Zeitung arbeitet, ein Foto der beiden in die Hände: Aufgenommen in der Zeit danach. Ihre Recherchen führen Nora nach Dänemark – und zu dem englischen Frauenmörder Bill Hix. Er sitzt seit Jahren im Gefängnis. In Absprache mit Scotland Yard darf Nora ihn im Gefängnis besuchen. Kurz darauf gelingt Hix eine spektakuläre Flucht, und Nora muss um ihr Leben fürchten …

Der Kriminalroman beruht auf einem wahren Fall über den Lone Theils verrät: «Ich stieß auf die Geschichte eines amerikanischen Serienmörders, der in Kalifornien in der Todeszelle sitzt. Er war ein Stalker, der seine Opfer fotografierte, bevor er sie umbrachte. Als er verhaftet und wegen vierfachen Mordes angeklagt wurde, fand die Polizei ungefähr zweihundert Fotos. Nicht identifizierte Mädchen und Jungen. Mögliche Opfer. Ich las davon, weil ein Foto von zwei etwa fünfzehnjährigen Mädchen am Kopenhagener Hauptbahnhof aufgenommen wurde. Ich erfuhr davon, als die amerikanische Polizei mit ihren dänischen Kollegen Kontakt aufnahm, um herauszufinden, ob die Mädchen noch am Leben waren. Diese Geschichte hat meine Fantasie angeregt.»

Neben ihrer journalistischen Tätigkeit zwischen Dänemark und England teilt die Autorin mit ihrer Protagonistin auch die Leidenschaft fürs Kickboxen. Sie lebt in Kopenhagen und spricht Dänisch, Englisch und Deutsch.

rororo 2017, 432 Seiten, EUR 9,99 (D), 10,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27253-0
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel
Krimihörspiel-Trilogie von Thilo Reffert (1/3)
Tom Felskis erster Fall
Mit: Fabian Gerhardt, Anika Mauer, Cathlen Gawlich, Martin Brambach, Winnie Böwe, Marc Hosemann u. v. a.
Regie: Petra Feldhoff
(Produktion: WDR 2008)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 51 Minuten

Tom Felski – ein fast völlig anderer Typ als Patricia Highsmiths Tom Ripley – schuldet dem Land Berlin knapp 10.000 Euro für einen Rettungseinsatz, den er nicht bestellt hat. Er hatte nach einem Streit mit seiner Freundin lediglich ein paar Rosen vom Dach eines Hochhauses in Berlin-Friedrichshain geworfen. Nun hat er nichts mehr, nicht einmal eine Wohnung, denn seine Freundin hat ihn rausgeworfen. Aber Felski kann auch anders. In seinem chaotischen Wesen liegen kriminelle Energie, schauspielerisches Talent, Überzeugungskraft und glückliche Fügung dicht beieinander. So rutscht er in einen Erpressungsfall: Die Stadt Berlin kann angesichts bevorstehender Großereignisse im Olympiastadion kein Sicherheitsrisiko eingehen. Felski ist der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er klärt auf, was er sich selbst eingebrockt hat.
Freitag, 09.06.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Krimi

Zweiter Fall: Freitag, 23. Juni, 22.03 Uhr
 
 

Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Nachtwachen (1/3)
Nach dem gleichnamigen Roman des Bonaventura
Mit: Michael Wittenborn, Stephan Bissmeier, Ingold Wildenauer, Patrick Elias, Désirée Meiser, Dinah Hinz und Gottfried Breitfuß
Hörspielbearbeitung: Jürgen Theobaldy
Regie: Stephan Heilmann
Musik: Peter Zwetkoff
(Produktion: DRS/SFB 1989)
Länge: 55 Minuten

Unter dem Pseudonym “Bonaventura” erschien 1804 ein Roman, der als genialisches Werk der deutschen Romantik gilt. Die geradezu kriminalistischen Forschungen nach dem Urheber nannten mal Goethe, mal Friedrich Schlegel oder Clemens von Brentano als Autoren. Mittelweile hat die Germanistik sich auf Ernst August Klingemann geeinigt, der in seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker war. Heutzutage ist er nur noch als Verfasser der “Nachwachen des Bonaventura” bekannt. Erzählt wird von einem Nachtwächter namens Kreuzgang, der auf seinen Rundgängen durch die schlafende Stadt die dunklen Seiten der menschlichen Existenz erkundet. Radikal hinterfragt er – wie kein anderer Held der deutschen Romantik – die vorgebliche Sicherheit der feudal-bürgerlichen Welt und zeichnet die Ausbeutung des Volkes durch die Willkür des Adels sowie die Scheinheiligkeit der Kirche nach. Aber auch die vermeintlichen Errungenschaften der Aufklärung blieben nicht ungeschoren.

Donnerstag, 08.06.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Teil 2, Donnerstag, 22. Juni
Teil 3, Donnerstag, 29. Juni, jeweils 22.03 Uhr
 
 

Filmtipp 
 
Filmtipp: DIE NIBELUNGEN
Foto: Veranstalter
 
Filmtipp: DIE NIBELUNGEN
Deutschland 1922-1924
Regie: Fritz Lang
250 Min.

Fritz Langs zweiteiliger Monumentalfilm aus den Jahren 1922-1924 galt zu seiner Zeit als teuerster und aufwändigster Film Deutschlands. Die Tricktechnik, die dafür genutzt wurde, war bahnbrechend. Die jetzt zu sehende restaurierte Fassung wurde 2010 an der Deutschen Oper in Berlin uraufgeführt.
Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung hatte das Werk mit Musik von Gottfried Huppertz mühevoll restauriert. Der Film wurde im historischen Verfahren viragiert, so dass er nun – mit Ausnahme einer Traumsequenz in Blau – im ursprünglichen orangefarbenen Ton zu erleben ist. Erstmals ist auch zu sehen, dass Kriemhild weder einen Liebestod stirbt – wie Brunhild an der Leiche von Siegfried – und auch nicht an Erschöpfung nach vollbrachter Rache an Hagen, sondern am Schwerthieb eines Gefolgsmanns von König Etzel.

Im Rahmen des Seminars »Das Mittelalter im populären Film« an der Universität Freiburg zeigt das Kommunale Kino gemeinsam mit Studierenden der Mediävistik und der Medienkulturwissenschaft in einer langen Nacht das fast 5-stündige Heldenepos in zwei Teilen.

Kommunales Kino Freiburg
Montag, 12.06.2017 18:30 Uhr - ca. 20 min Pause nach Teil I
Reihe: Mitelalter im populären Film - Fritz Langs Nibelungen
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: 59 zu 0
Hörstück des Institut fuer Feinmotorik
Mit: Institut fuer Feinmotorik (Mark Brüderle, Daniel van den Eijkel, Marc Matter und Florian Meyer)
Realisation: Institut fuer Feinmotorik
(Produktion: SWR 2013)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung als Download auf SWR2.de/hoerspiel
Länge: 32 Minuten

Das Projekt “59 zu 0” ist eine Art feinmotorischer Countdown von 59 bis 0 Sekunden. 59 Wochen lang produziert jeder Mitarbeiter des IFF ohne jegliche Absprache, in Unkenntnis davon, was die anderen erarbeiten und abgeben, wöchentlich ein Audiodokument. Das können z. B. Field-Recordings sein, bearbeitetes oder prozessiertes akustisches Material, mit Software-Instrumenten erzeugte oder auf sonstige Art hergestellte oder eingefangene Klänge und Geräusche. Diese Stücke nehmen kontinuierlich an Länge ab: In der ersten Woche sind es 59 Sekunden, in der zweiten 58, in der dritten 57 usw. Durch diesen regelmäßigen Turnus und Zeitrahmen ist dieses Projekt auch ein akustisches Tagebuch (oder besser: Wochenbuch), welches von 4 Personen individuell und unabhängig voneinander geführt wird. In einem letzten Schritt wird das Material von der Gruppe erstmalig gemeinsam gesichtet und zu einem Ganzen zusammengefügt. Die jeweils gleichlangen Stücke werden zusammengemischt und durch kurze Pausen miteinander verbunden.

Dienstag, 06.06.2017, 23:03 Uhr, SWR2 ars acustica
 
 



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