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Freitag, 27. April 2018
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Buchtipps 
 
Buchtipp: Robert Gabor (Hrsg.)
 
Buchtipp: Robert Gabor (Hrsg.) "Earth – Beauty from Space"
Atemberaubende Landschaftsaufnahmen in NASA-Fotografien

Wie unfassbar schön unsere Erde aus der Perspektive des Weltraums ist, und wie verletzlich zugleich, das zeigt der faszinierende und opulente Bildband „Earth – Beauty from Space“ in über 60 beeindruckenden Fotografien.

Die in „Earth – Beauty from Space“ versammelten Bilder der National Aeronautics and Space Administration, kurz NASA, wirken, als hätte die Natur den Farbeimer aufgemacht und Kunstwerke von unfassbarer Schönheit geschaffen. Unser Planet zeigt eine Palette der erstaunlichsten Farben und Formen, ja es zeigen sich Landschaften, die wie der kühnste Malertraum aussehen. Dieses Buch beweist: Die Erde in ihrer Vielfalt ist schöner als alle jemals von Menschenhand erschaffenen Kunstwerke. Mit einer Natur, die so monumental ist, dass man sie nur aus großer Entfernung, sprich aus dem Weltall, in ihrer vollen Pracht erkennen kann. Die ultrahoch auflösenden Kameras der NASA und ein neuartiges Verfahren der Kolorierung machten es möglich, diesen einzigartigen Bildband über unseren wunderschönen Planeten Erde herauszugeben. Ein Buch, das uns zugleich eindringlich darauf hinweist, dass sich dieser Planet immer wieder erneuern und verändern wird, solange wir Menschen unserer Verantwortung gerecht werden und diese Schönheit bewahren.

Verlag OIO Books 2018, 160 Seiten, EUR 29,00 (D), 29.90 (A)
ISBN: 978-3-03889-012-6
 
 

Lesungen 
 
 
Frieden statt Kriege
Über das Thema „Anleitung gegen den Krieg - Anleitung zum Frieden“ spricht und liest Henrik Paulitz, Leiter der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, und über „Probleme des Uranbergbaus für zivile und militärische Nutzung -- Schwerpunkt Afrika“ eingangs Günter Wippel, Vorsitzender von Menschenrechte 3000 e.V., beim Samstags-Forum Regio Freiburg am 21. April, 10.15 bis 13 Uhr in der Universität Freiburg i.Br., Kollegiengebäude 1, Platz der Universität 3 Hörsaal 1015. Es veranstalten ECOtrinova e.V., ATTAC Freiburg, AWC Deutschland e.V. RG Freiburg, Deutsche Friedensgesellschaft DFG-VK Freiburg, Eine Welt Forum Freiburg e.V., Menschenrechte 3000 e.V., pax christi Freiburg und Weitere. Der Eintritt ist frei. Schirmherrin des Forums ist die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
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Buchtipps 
 
Buchtipp: David Suzuki und Wayne Grady
 
Buchtipp: David Suzuki und Wayne Grady "Der Baum. Eine Lebensgeschichte"
Mit einem Vorwort von Peter Wohlleben

Aus dem Leben eines Baumes: Manche Bäume blicken auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück; könnten sie sprechen, sie hätten viel zu erzählen. In ihrem Buch »Der Baum. Eine Lebensgeschichte« lassen uns David Suzuki und Wayne Grady am Leben eines einzelnen Baumes teilhaben.

Eindrucksvoll illustriert durch Federzeichnungen des kanadischen Künstlers Robert Bateman beschreiben die beiden Autoren 700 Jahre im Leben einer Douglasie in den Regenwäldern des pazifischen Südwesten Kanadas – und unternehmen dabei zahlreiche Ausflüge in die Kulturgeschichte der Menschheit sowie die Evolutionsgeschichte unseres Planeten. Der Leser erlebt mit, wie es dem Samen gelingt, Wurzeln zu schlagen, wie der Keimling Wind, Wetter und Krankheiten trotzt, wie der Baum als erwachsenes Individuum für Nachkommen sorgt und am Ende seines Weges als gefallener Riese neues Leben nährt.

In bester Tradition amerikanischer Naturschriftsteller präsentiert das kanadische Autorenduo »einen berührenden Blick auf einen einzelnen Baum und eine poetische Verehrung der Natur und ihrer überbordenden Fülle« (Publishers Weekly).

»Eine ebenso gehaltvolle wie spannend geschriebene Schilderung eines Baumlebens. Ein Buch zum Lesen und Genießen.« Josef H. Reichholf

oekom Verlag 2018, 256 Seiten, EUR 18,00 (D), 18,50 (A)
ISBN 978-3-96238-022-9
 
 

Museums- und Ausstellungstipps 
 
 
Mit Martin Keßler durch die Austellung“ Power to the People“
Seit 15 Jahren begleitet der Filmemacher Martin Keßler Demonstrationen mit der Kamera. Bei einem Besuch der Ausstellung „Power to the People“ in der Frankfurter Schirn haben wir mit ihm über Demokratie, Demonstrationsausrüstungen und die Symbolkraft von Kunst gesprochen ...
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspiele: Das Pferd
Nach der gleichnamigen Erzählung von Claude Simon
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
Regie: Ulrich Lampen
(Produktion: SWR 2018 - Ursendung)

"Wir betrachteten das immer noch hinten im Stall auf der Seite liegende Pferd. Man hatte ihm eine Decke übergeworfen. Und es ragten nur seine Insektenbeine heraus, sein schrecklich langer Hals, an dessen Ende der Kopf hing, den auch nur zu heben es keine Kraft mehr hatte, knochig, zu groß mit seinen eingefallenen Backen, seinem nassen Fell, seinen langen gelben von den aufgeworfenen Lippen entblößten Zähnen. Nur das Auge schien noch zu leben, riesig, schmerzerfüllt, schrecklich, und von der glänzenden gewölbten Oberfläche widergespiegelt konnte ich uns sehen, unsere drei im Halbkreis verzerrten Silhouetten."
Eine finstere Regennacht während des Zweiten Weltkriegs. Der Erzähler und sein Regiment, französische Dragoner, reiten gen Osten, Richtung Berlin. Hungrig, durstig, verstört vor Angst und Müdigkeit, beziehen sie Quartier in einem nordfranzösischen Dorf. Dort werden sie Zeuge des langsamen Sterbens eines verletzten Armeepferdes, in dessen Auge sich die Agonie des Krieges zu spiegeln scheint.
"Das Pferd", erstmals 1958 in der Zeitschrift "Les Lettres Nouvelles" veröffentlicht, ist eine frühe Verarbeitung des Flandern-Materials, das den Autor bis zu seinem großen Antikriegsroman "Die Straße in Flandern" von 1960 über Jahre beschäftigte. In diesem erinnert er an das militärische Desaster Frankreichs von 1940, das ihn als Kavalleristen beinahe das Leben gekostet hätte. Mit dem Motiv der unschuldig leidenden Kreatur verarbeitet Simon das Grauen des Krieges und zollt zugleich der Natur, ihrer Schönheit und Wahrhaftigkeit, seinen Respekt.

Sonntag, 22.04.2018, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Jen Whitington
 
Buchtipp: Jen Whitington "Papa, wir machen Dich gesund!"
Die Geschichte, wie wir unseren todkranken Vater zurück ins Leben holten.

In dem Buch beschreibt Jen Whitington den mentalen, emotionalen und physischen Kampf, den ihre Familie gemeinsam mit ihrem Schwiegervater Geoff schaffte, um dessen schwerwiegende Diabeteserkrankung zu überwinden und ihn zurück ins Leben zu holen.

Nach einer zehnjährigen Behandlung seines Diabetes Typ 2 bestand nur noch wenig Hoffnung für Geoff. Kurz vor einer Amputation und mit niederschmetternden medizinischen Prognosen beschlossen seine Kinder, ihren Vater wieder gesund zu machen.

Dabei wird ihre Erfolgsgeschichte durch einen „Fahrplan“ ergänzt, der neben den Symptomen vor allem die Ursachen der Krankheit ins Auge fasst. Detaillierte Einkaufslisten, Rezepte und Menüpläne runden das Buch ab, das Diabetes Typ 2-Patienten und ihre Familien darin bestärkt, dass eine Heilung möglich ist. Eine authentische Geschichte, die Millionen von Diabetes Typ 2 Patienten und deren Angehörigen Mut macht und Kraft bringt.

Unimedica im Narayana Verlag 2018, 192 Seiten, EUR 16,80 (D)
ISBN 978-3946566939
 
 

Lesungen 
 
 
„Freiburger Andruck“
Susanne Fritz liest aus ihrem neuen Buch „Wie kommt der Krieg ins Kind“

In der Reihe „Freiburger Andruck“ stellt Susanne Fitz am Donnerstag, 19. April, um 20 Uhr ihr neues Buch „Wie kommt der Krieg ins Kind“ im Schlossbergsaal des SWRStudios in der Kartäuserstraße 45 vor.

„Wir kennen nicht die wichtigsten Ereignisse, die sich jenseits unserer Wände abspielen. Nichtsdestoweniger rücken sie unerbittlich an. Man braucht nur die Tür zu öffnen.“ Mit Worten des Regisseurs Tadeusz Kantor eröffnet Susanne Fritz das Kapitel „Der Knacks“ ihres neuen Buches. „Wie kommt der Krieg ins Kind“ ist ein groß angelegter, sehr persönlicher Essay. Eine Spurensuche.

Vierzehn Jahre alt ist die Mutter, als sie 1945 verhaftet und ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wird. Der Grund: Sie hatte mit neun ein Formular unterschrieben, das sie in einem von Hitler überfallenen Gebiet als Deutsche auswies. Die Autorin, Regisseurin und Musikerin Susanne Fritz erzählt vom Schicksal ihrer Mutter und der Familie über mehrere Generationen. Sie fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache. Mit Bettina Schulte von der Badischen Zeitung spricht sie über ihr neues Werk und das deutschpolnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg.

Die 1964 geborene Susanne Fritz lebt in Freiburg. Sie schreibt Erzählungen, Romane, Hör- und Bühnenstücke sowie journalistische Texte. Sie erhielt diverse Preise, war unter anderem Stipendiatin des Schriftstellerhauses Stuttgart
und im Herrenhaus Edenkoben sowie Stadtschreiberin in Schwaz in Tirol. In ihrem Bühnenprogramm „WortMusik“ tritt sie mit Musikern aus Neuer Musik und Jazz auf.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. In Freiburg ansässige Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer stellen in dieser Reihe ihre neu erschienenen Bücher zum ersten Mal in Freiburg vor. Vier bis sechs moderierte Lesungen mit anschließendem Gespräch finden im Laufe eines Jahres wechselnd bei den Mitveranstaltern statt.

Der Eintritt kostet 9, ermäßigt 6 Euro. An der Abendkasse 1 Euro Aufpreis. Vorverkaufsstellen: Literaturhaus-Büro, Bertoldstraße 17, Mi bis Fr von 14 bis 16 Uhr, www.literaturhaus-freiburg.de oder BZ-Kartenservice, www.reservix.de , Telefon: 01806/700733
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspiel: Männer mit Erfahrung
Nach dem gleichnamigen Roman von Castle Freeman
Aus dem amerikanischen Englisch von Dirk van Gunsteren
Hörspielbearbeitung und Regie: Irene Schuck
(Produktion: SWR 2018)
Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel

Lillian lebt in einem kleinen verschlafenen Nest in Vermont. Aber die Ruhe ist hin, als sie sich von einem undurchsichtigen Typen namens Blackway verfolgt fühlt. Eines Morgens liegt ihre Katze tot vor der Tür. Ermordet von Blackway, davon ist sie überzeugt. Der Sheriff kann nichts für sie tun, daher sucht sie Hilfe bei einem Club kauziger alter Männer. Beeindruckt von ihrem Mut, stellen diese ihr den betagten Lester und den hünenhaften, etwas beschränkten Nate als Schutz zur Seite. Lillian traut den beiden nichts zu, aber sie lassen sich nicht abwimmeln, und so suchen sie Blackway schließlich gemeinsam. Als kurioses Trio verfolgen sie den obskuren Bösewicht durch die Wälder von Vermont.
Die zweite Vermont-Story von Castle Freeman, "Auf die sanfte Tour", haben wir am 25. Mai im Programm.

Freitag, 20.04.2018, 22:33 Uhr Ursendung SWR2, SWR2 Krimi
Sonntag, 22.04.2018, 21:03 Uhr SWR4 BW Zweitsendung
 
 



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